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	<title>World of Dungeons - Enzyklopaedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Lion&amp;diff=7870</id>
		<title>Lion</title>
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		<updated>2017-05-31T14:35:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Aufgaben der Kirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Lion]}}&lt;br /&gt;
===Beinamen===&lt;br /&gt;
Lion wird als der göttliche Richter angesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher sehen viele Menschen in ihm den Bewahrer des göttlichen Rechts und viele Menschen fürchten seine Strafen und hüten sich vor Gotteslästerei. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Händler schätzen sein Urteil und beten ihn in der Hoffnung an, dass sie ein faires Geschäft machen. Dies hat ihm auch den Beinamen „Herr des Handels“ eingebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Wenn man den Sagen und Mythen trauen darf, hat Lion überall auf Ezantoh Augen und Ohren. Diese Augen und Ohren schlafen nie und es entgeht ihnen nichts. Dadurch ist Lion in der Lage überall gleichzeitig die Ordnung aufrechtzuerhalten. Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, ist Lion anwesend, um den Frevel zu notieren, sodass am Ende des Lebens über die Seele des Verstorbenen gerichtet werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das wahre Aussehen Lions ist nicht viel bekannt. Manche Menschen erzählen über einen Schatten in Löwengestalt. Das Fell des Löwen glänzt im Licht leicht silbern, doch die Klauen erstrahlen in einem sehr dunklen Silberton. Die Augen hingegen leuchten in einem feurigen orangerot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wiederum berichten von einem älteren Mann in sehr teuren Kleidern. Dieser trägt eine kleine Handwaage und ein Buch mit Goldrand und Edelsteinen bei sich. An seinem Gürtel sind einige prall gefüllte Lederbeutel zu erspähen. Auch ein silberner Ring an seiner rechten Hand ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige zuverlässige Quelle über das Erscheinungsbild des Lion bietet nur die Überlieferung eines alten, aber doch sehr weisen Mannes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„Viele Tage und Nächte dauerten die Verhandlungen zwischen den beiden Königen. Ich wurde als Schlichter hinzugezogen. Hätte ich gewusst, wie schwierig das werden würde, hätte ich abgesagt. Jeden Abend betete ich zu den Göttern, sie mögen mir helfen, diesen Streit zu schlichten. Doch tagelang geschah nichts. Ich war schon kurz davor aufzugeben, als meine Gebete erhört wurden. Durch meine Tür trat ein Mann mit sehr teuren Kleidern. In seiner Hand hielt er das Buch der Sünden. Er offenbarte mir, dass er der Richter Lion sei und mir die Wege der Gerechtigkeit zeigen wolle.“''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heiliges Tier===&lt;br /&gt;
Das heilige Tier des Lion ist der Löwe. Ihn zeichnen Stolz und Macht aus. Doch der Löwe hat auch eine andere Seite. Er ist nämlich auch eine todbringende Bestie. Lion sieht die Tötung eines Löwen nicht als Beleidigung seiner selbst an. Doch wird das Tier aus reinem Vergnügen getötet, wird er zornig und bestraft die Mörder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Farben, Steine, Sternbilder===&lt;br /&gt;
Die heiligen Farben des Lion sind Silber und Dunkelsilber. Die heiligen Steine sind der Achat und der Elbait.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sternzeichen der Libra ist das heilige Sternbild des Lion. Die Sage erzählt, dass Lion dieses Sternzeichen an den Himmel brachte, damit die Menschen auch nachts an seine Allgegenwart dachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen, die unter dem Sternzeichen der Libra geboren werden, wachsen zu sehr geschickten Händlern heran. Andere wiederum behaupten, wer unter diesem Sternbild geboren wird, wächst zu einem guten Diplomaten heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird angenommen, dass diese Menschen vor allem sehr ehrfürchtig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Diener des Gottes===&lt;br /&gt;
Uczar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uzcar ist der unsterbliche Diener des Lion. Rein äußerlich ist er von einem normalen Menschen nicht zu unterscheiden. Er ist ein Mann mittleren Alters und hat lichtes blondes Haar. Uzcar ist ein eher schmächtiger und kleiner Mann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem früheren Leben war Uzcar ein sehr erfolgreicher Händler. Er stammt aus einer sehr armen Familie und hatte es in seiner Kindheit nicht leicht und musste früh lernen, mit wenig lange auszukommen. Diese Fähigkeit kam ihm später als Händler zugute. Mit sehr geringem Startkapital baute er sich ein kleines Handelsunternehmen auf. Durch Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen konnte er sein Geschäft Jahr für Jahr ausbauen und erweitern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch sein florierendes Geschäft konnte Uzcar seinem alten Leben entschwinden und nun in besseren Umständen leben. Doch seine Vergangenheit vergaß er nicht. Im Alter von 35 Jahren begann er die Armen und Schwachen zu unterstützen. Anfangs verteilte er Essen und Kleidung an die Bedürftigen, doch später weitete er dies sogar auf Gold aus. Er wurde sehr beliebt bei der armen Bevölkerung. Doch seine Wohltaten stießen nicht überall auf Zustimmung. Die örtliche Verbrecherbande sah diese Unterstützung gar nicht gern. Sie nahm ihnen ihre Einnahmen. So wurde ein Plan geschmiedet, Uzcar aus dem Weg zu räumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem sonnigen Tag, als Uzcar wieder einmal unterwegs war den Bedürftigen zu helfen, lauerten Räuber ihm auf und nahmen ihm das Leben. Gerührt von der Gutherzigkeit und Selbstlosigkeit Uzcars nahm sich Lion ein Herz und machte ihn zu seinem Diener und schenkte ihm so die Unsterblichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Diener des Lion war es Uzcars Aufgabe, bestimmte Aufgaben des Lion zu übernehmen, wozu Lion selbst nicht fähig war. Eine seiner ersten Aufgaben war es, den Heiligen des Lion, Pelsirios, wieder auf den rechten Weg zu bringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Heilige des Gottes===&lt;br /&gt;
Über den Heiligen der Kirche, '''Pelsirios den Gerechten, schrieb der große Gelehrte Bramdal Scharfklinge folgendes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pelsirios von Tiefenfels wurde als Sohn eines kaiserlichen Schreibers geboren, doch war er zu Höherem bestimmt. Denn die unlöschbare Flamme des Ehrgeizes brannte heiß in ihm. Dies erkannten auch seine Eltern und gaben ihre ganzen Ersparnisse, damit ihr Sohn die bestmögliche Ausbildung erhielt. Er bekam die besten Lehrer, die man für Geld kriegen konnte, und erhielt schon bald einen Posten als Sekretär eines Richters in Tiefenfels. In seiner Freizeit studierte er weiter, denn sein Wissensdurst war ebenso unstillbar wie sein Hunger nach Ruhm und Macht. Und so verkehrte er bald in den höchsten Kreisen der Rechtsgelehrten, galt er doch mittlerweile als Koryphäe im Bereich des Strafrechts. Doch diese Ehre reichte Pelsirios noch lange nicht, denn er wollte auch Macht, große Macht, die er dann ausüben konnte, wie er es wollte. Und so biederte er sich an, wo er konnte, knüpfte Kontakte zu einflussreichen Personen, in Gesellschaft, Politik und auch im Untergrund. Als eines Tages vollkommen unerwartet sein Vorgesetzter verschwand und nicht wieder auffindbar war, mutmaßte man, dass der ehrgeizige Pelsirios seine Finger im Spiel hatte. Doch ihm konnte nichts nachgewiesen werden und so blieb seine Ehre unangetastet. Das war allerdings noch nicht das Ende der Geschichte, denn seine mächtigen Freunde sahen eine Chance, sich noch mehr Macht zu verschaffen. Deshalb setzten sie alle Hebel in Bewegung, damit der mittlerweile 27-jährige junge Mann den freien Posten als Richter bekam. Das war für beide Seiten gut, denn Pelsirios kam damit zu der Macht, die er immer wollte, und seine „Freunde“ konnten auf ihn zurückgreifen, wenn sie Probleme hatten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und das taten sie. Zu dieser Zeit wurden sehr viele unschuldige Geschäftsleute verurteilt und ins Gefängnis geworfen, damit die Förderer des jungen Richters ihre Geschäfte aufkaufen und für sich arbeiten lassen konnten, denn ein Verbrecher durfte kein Geschäft mehr führen. Es ging sogar so weit, dass Pelsirios die Feinde seiner Freunde wissentlich wegen gefälschter Beweise zum Tod durch den Strang verurteilte, ohne es zu bereuen, denn für ihn zählte allein die Macht, nicht die Menschenleben, die er zerstörte, und die Familien, die er zerriss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald schon wurde sein Name auf den Straßen nur noch geflüstert, denn jedermann hatte Angst, der nächste Verurteilte zu sein. Pelsirios der Grausame, so nannten sie ihn, und als er von diesem Beinamen hörte, lächelte er, denn er gefiel ihm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihm. Nach vier Jahren seiner Schreckensherrschaft auf dem Richterstuhl zeigten die Götter Einsicht mit der armen Bevölkerung, besonders Lion hatte Pläne mit dem jungen Mann. Denn eines Nachts war Pelsirios auf dem Weg nach Hause und ging durch eine unbeleuchtete Gasse, war dies doch der kürzeste Weg. Auf einmal tauchte vor ihm eine in eine dunkle Kutte gehüllte Gestalt auf und sprach ihn mit tiefer Stimme an: „Pelsirios, halte ein, sonst wirst du ins Verderben stürzen. Die Götter haben Pläne mit dir. Doch du darfst den Weg, den du eingeschlagen hast, nicht weitergehen, sonst endet er grausam.“ Pelsirios aber lachte nur, denn er glaubte nicht an die Götter. Alles, was er im Leben erreicht hatte, hatte er sich selbst erarbeitet, was sollten ihm denn die Götter noch mehr geben können? Und so drängte er sich an der Gestalt vorbei und setzte seinen Weg fort. „Pelsirios von Tiefenfels, dein Weg ist der falsche, denn er führt zu nichts gutem. Wenn du jetzt weitergehst, wird er enden, genau wie dein Leben. Also überlege gut, was du tust. Erinnere dich, wo du herkommst. Denke an den silbernen Löwen.“ Da wurde der junge Mann nachdenklich und drehte sich um und wollte etwas erwidern, doch der Kuttenträger war verschwunden. Verwundert und verwirrt stand er noch eine Weile dort, bis hinter ihm, kurz vor Ende der Gasse Geschrei groß wurde. Erschrocken drehte er sich um, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie sich einige Wächter auf einen vermummten Mann stürzten und ihn zu Boden drückten. Pelsirios näherte sich der Gruppe und ein Wächter erkannte ihn: „Keine Sorge Herr, wir haben den Attentäter gefasst. Er wollte Euch anscheinend hier auflauern, um Euch dann niederzustechen. Kennt Ihr diesen Mann?“ Er zog dem Liegenden die Kapuze vom Kopf und Pelsirios erkannte das Gesicht sofort. Es war der Bruder eines Mannes, den er unschuldig zum Tode verurteilt hatte. Dieser hier war aufgestanden und wollte ihn schon im Gerichtssaal angreifen, doch die Wächter hatten dies verhindert. „Wir bringen ihn jetzt weg und morgen wird er vor den Richter...“, er zwinkerte Pelsirios zu, „...gestellt.“ Daraufhin verschwanden die Wachmänner mit ihrem Gefangenen und ließen den Richter allein zurück. Nachdenklich trottete dieser nach Hause und lag die ganze Nacht wach, ganz in Gedanken versunken. Hatte der Kuttenträger ihn wirklich vor dem Attentäter warnen wollen? Hatten die Götter wirklich etwas mit ihm vor? Und war mit dem „Weg“, den der Unbekannte erwähnte, wirklich nur der Weg durch die Gasse gemeint oder auch der Weg durch sein Leben? Sollte er denn so falsch gelebt haben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Gedanken gingen ihm am Morgen immer noch durch den Kopf, als er zum Gerichtsaal lief, wo ihm der Attentäter vorgeführt wurde. Pelsirios hatte die ganze Nacht Zeit zum Überlegen und war zu einem Entschluss gekommen. Deshalb erhob er seine Stimme und sagte: „Dieser Mann ist unschuldig, denn er hat mich nicht angegriffen. Er wollte nur mit mir reden, mir eine Frage stellen. Deshalb spreche ich ihn frei.“ Schweigen und atemloses Staunen erfüllten den Saal. Dies war nicht das Urteil, mit dem alle gerechnet hatten, zuletzt der Angeklagte. „Hat der Angeklagte noch etwas zu sagen?“ Der bleiche Mann blickte Pelsirios in die Augen und sah dort tiefe Güte und Ehrlichkeit, nicht den Hass und die Machtgier, die er bei der letzten Verhandlung gesehen hatte. Überhaupt schien sich der Richter verändert zu haben. Er hatte seine Aura der Grausamkeit verloren und schien jetzt Liebe und Barmherzigkeit auszustrahlen. „Nein, Herr“, stotterte er deswegen. Mit einem Lächeln entließ Pelsirios den Mann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von diesem Tag an wurde niemand mehr unschuldig verurteilt, ja es schien sogar, dass Pelsirios, den sie jetzt den Gerechten nannten, sehen konnte, ob jemand schuldig oder unschuldig war. Seinen alten „Freunden“ gefiel das gar nicht, daher schickten sie ihm mehrere Attentäter auf den Hals. Doch der Göttliche Richter hielt seine schützende Hand über ihn, damit ihm nichts zuleide getan wurde, denn Pelsirios war von Lion ausgewählt worden, seinen göttlichen Plan auf Erden umzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und auch um seine Familie kümmerte sich Pelsirios von da an mehr, denn der Unbekannte, in dem manche vielleicht Uczar, den Diener Lions erkannt hätten, hatte ihm auch dafür einen Hinweis gegeben. Der silberne Löwe war ein Ring, ein Erbstück, das schon seit Generationen in seiner Familie weitergegeben wurde. Und dieses Erbstück ging nun an ihn und er trug es mit Stolz, war doch der silberne Löwe das Zeichen des Lion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Tempel===&lt;br /&gt;
Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel des Lion steht in der Hauptstadt Tiefenfels. Er strahlt mit seiner hellen weißen Farbe und unter dem richtigen Lichteinfall schimmert er sogar silber-perlmuttfarben. Der Weg zum Tempel ist nicht ganz so einfach. Der Tempel steht nämlich auf zwei Bergspitzen. Zwar liegen diese gerade einmal 10 Meter voneinander entfernt, doch sollte man sich vor seinem Aufstieg entscheiden, in welchen Teil des Tempels man gehen möchte. Die zwei Tempelhälften werden durch eine zwar stabile, aber auch kleine Brücke verbunden. Um die Entstehung des Tempels rankt sich eine Legende. Die Erzählungen berichten, dass der Tempel einst auf nur einem Berg stand. Der Tempel wurde zu Ehren des Lion gebaut und ihm auch geweiht. Doch mit der Zeit kam es zum Streit zwischen den Priestern über die Leitung und Berufung des Tempels. Dieser Streit ging sogar soweit, dass es zu Todesfällen auf beiden Seiten kam. Dies wollte und konnte sich Lion nicht mehr gefallen lassen. In einer stürmischen Nacht kam Lion auf die Erde und lenkte mit seiner göttlichen Macht einige Blitze in den Tempel. Dann teilte er den Berg und den Tempel zugleich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Priester am nächsten Morgen zu ihrem Tempel kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Sie bemerkten, dass sie mit ihrem Handeln ihren Gott erzürnt hatten. Durch das Exempel, welches Lion statuiert hatte, legten die Priester ihren Streit bei und erbauten die Brücke zwischen beiden Tempelhälften. Sie gilt als Mahnmal, dass innerhalb des Tempels Einigkeit zu herrschen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bildete sich ein Leitspruch der Priester heraus: ''“So unterschiedlich zwei Meinungen sein können, gibt es doch immer einen gemeinsamen Konsens.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Kirche===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Kirche bestehen in der Urteilsfindung und -vollstreckung von Freveln wider des göttlichen Rechts. Jeder, der der Gotteslästerung angeklagt wird, wird zur Kirche geladen und der Fall wird von den Lion-Priestern geprüft und im Falle der Schuld wird auch ein Urteil gefällt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits besteht die Aufgabe der Kirche nicht nur aus Bestrafung. Auch die Segnung des Handels ist Aufgabe der Lion-Kirche. Jeder Händler kann in der Kirche um den Segen des Lion bitten. Ist es dem Händler nicht möglich zur Kirche zu kommen, kommen auch die Priester zum Händler und segnen ihn dann vor Ort. Viele Händler bekommen als Zeichen der Segnung ein Amulett in Form einer silbernen Waage ausgehändigt. Damit weiß jeder, ob der Händler den Segen des Lions besitzt und somit ehrlichen Handel betreibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Diplomaten erbitten den Segen Lions. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen, um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten. Diesen wird dann aber kein Amulett ausgehändigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfluss der Kirche===&lt;br /&gt;
Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch haben sich mittlerweile einige Ritterorden dem Glauben Lions verschrieben. Diese Ritter sind in der Diplomatie sehr bewandert und bitten regelmäßig um den Segen Lions. Ihre hervorragenden Manieren sind nur ein äußeres Zeichen ihrer bewundernswerten Gelassenheit und ihr Charme beeindruckt Freund und Feind zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Lion&amp;diff=7869</id>
		<title>Lion</title>
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		<updated>2017-05-31T14:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Heilige des Gottes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Lion]}}&lt;br /&gt;
===Beinamen===&lt;br /&gt;
Lion wird als der göttliche Richter angesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher sehen viele Menschen in ihm den Bewahrer des göttlichen Rechts und viele Menschen fürchten seine Strafen und hüten sich vor Gotteslästerei. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Händler schätzen sein Urteil und beten ihn in der Hoffnung an, dass sie ein faires Geschäft machen. Dies hat ihm auch den Beinamen „Herr des Handels“ eingebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Wenn man den Sagen und Mythen trauen darf, hat Lion überall auf Ezantoh Augen und Ohren. Diese Augen und Ohren schlafen nie und es entgeht ihnen nichts. Dadurch ist Lion in der Lage überall gleichzeitig die Ordnung aufrechtzuerhalten. Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, ist Lion anwesend, um den Frevel zu notieren, sodass am Ende des Lebens über die Seele des Verstorbenen gerichtet werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das wahre Aussehen Lions ist nicht viel bekannt. Manche Menschen erzählen über einen Schatten in Löwengestalt. Das Fell des Löwen glänzt im Licht leicht silbern, doch die Klauen erstrahlen in einem sehr dunklen Silberton. Die Augen hingegen leuchten in einem feurigen orangerot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wiederum berichten von einem älteren Mann in sehr teuren Kleidern. Dieser trägt eine kleine Handwaage und ein Buch mit Goldrand und Edelsteinen bei sich. An seinem Gürtel sind einige prall gefüllte Lederbeutel zu erspähen. Auch ein silberner Ring an seiner rechten Hand ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige zuverlässige Quelle über das Erscheinungsbild des Lion bietet nur die Überlieferung eines alten, aber doch sehr weisen Mannes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„Viele Tage und Nächte dauerten die Verhandlungen zwischen den beiden Königen. Ich wurde als Schlichter hinzugezogen. Hätte ich gewusst, wie schwierig das werden würde, hätte ich abgesagt. Jeden Abend betete ich zu den Göttern, sie mögen mir helfen, diesen Streit zu schlichten. Doch tagelang geschah nichts. Ich war schon kurz davor aufzugeben, als meine Gebete erhört wurden. Durch meine Tür trat ein Mann mit sehr teuren Kleidern. In seiner Hand hielt er das Buch der Sünden. Er offenbarte mir, dass er der Richter Lion sei und mir die Wege der Gerechtigkeit zeigen wolle.“''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heiliges Tier===&lt;br /&gt;
Das heilige Tier des Lion ist der Löwe. Ihn zeichnen Stolz und Macht aus. Doch der Löwe hat auch eine andere Seite. Er ist nämlich auch eine todbringende Bestie. Lion sieht die Tötung eines Löwen nicht als Beleidigung seiner selbst an. Doch wird das Tier aus reinem Vergnügen getötet, wird er zornig und bestraft die Mörder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Farben, Steine, Sternbilder===&lt;br /&gt;
Die heiligen Farben des Lion sind Silber und Dunkelsilber. Die heiligen Steine sind der Achat und der Elbait.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sternzeichen der Libra ist das heilige Sternbild des Lion. Die Sage erzählt, dass Lion dieses Sternzeichen an den Himmel brachte, damit die Menschen auch nachts an seine Allgegenwart dachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen, die unter dem Sternzeichen der Libra geboren werden, wachsen zu sehr geschickten Händlern heran. Andere wiederum behaupten, wer unter diesem Sternbild geboren wird, wächst zu einem guten Diplomaten heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird angenommen, dass diese Menschen vor allem sehr ehrfürchtig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Diener des Gottes===&lt;br /&gt;
Uczar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uzcar ist der unsterbliche Diener des Lion. Rein äußerlich ist er von einem normalen Menschen nicht zu unterscheiden. Er ist ein Mann mittleren Alters und hat lichtes blondes Haar. Uzcar ist ein eher schmächtiger und kleiner Mann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem früheren Leben war Uzcar ein sehr erfolgreicher Händler. Er stammt aus einer sehr armen Familie und hatte es in seiner Kindheit nicht leicht und musste früh lernen, mit wenig lange auszukommen. Diese Fähigkeit kam ihm später als Händler zugute. Mit sehr geringem Startkapital baute er sich ein kleines Handelsunternehmen auf. Durch Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen konnte er sein Geschäft Jahr für Jahr ausbauen und erweitern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch sein florierendes Geschäft konnte Uzcar seinem alten Leben entschwinden und nun in besseren Umständen leben. Doch seine Vergangenheit vergaß er nicht. Im Alter von 35 Jahren begann er die Armen und Schwachen zu unterstützen. Anfangs verteilte er Essen und Kleidung an die Bedürftigen, doch später weitete er dies sogar auf Gold aus. Er wurde sehr beliebt bei der armen Bevölkerung. Doch seine Wohltaten stießen nicht überall auf Zustimmung. Die örtliche Verbrecherbande sah diese Unterstützung gar nicht gern. Sie nahm ihnen ihre Einnahmen. So wurde ein Plan geschmiedet, Uzcar aus dem Weg zu räumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem sonnigen Tag, als Uzcar wieder einmal unterwegs war den Bedürftigen zu helfen, lauerten Räuber ihm auf und nahmen ihm das Leben. Gerührt von der Gutherzigkeit und Selbstlosigkeit Uzcars nahm sich Lion ein Herz und machte ihn zu seinem Diener und schenkte ihm so die Unsterblichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Diener des Lion war es Uzcars Aufgabe, bestimmte Aufgaben des Lion zu übernehmen, wozu Lion selbst nicht fähig war. Eine seiner ersten Aufgaben war es, den Heiligen des Lion, Pelsirios, wieder auf den rechten Weg zu bringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Heilige des Gottes===&lt;br /&gt;
Über den Heiligen der Kirche, '''Pelsirios den Gerechten, schrieb der große Gelehrte Bramdal Scharfklinge folgendes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pelsirios von Tiefenfels wurde als Sohn eines kaiserlichen Schreibers geboren, doch war er zu Höherem bestimmt. Denn die unlöschbare Flamme des Ehrgeizes brannte heiß in ihm. Dies erkannten auch seine Eltern und gaben ihre ganzen Ersparnisse, damit ihr Sohn die bestmögliche Ausbildung erhielt. Er bekam die besten Lehrer, die man für Geld kriegen konnte, und erhielt schon bald einen Posten als Sekretär eines Richters in Tiefenfels. In seiner Freizeit studierte er weiter, denn sein Wissensdurst war ebenso unstillbar wie sein Hunger nach Ruhm und Macht. Und so verkehrte er bald in den höchsten Kreisen der Rechtsgelehrten, galt er doch mittlerweile als Koryphäe im Bereich des Strafrechts. Doch diese Ehre reichte Pelsirios noch lange nicht, denn er wollte auch Macht, große Macht, die er dann ausüben konnte, wie er es wollte. Und so biederte er sich an, wo er konnte, knüpfte Kontakte zu einflussreichen Personen, in Gesellschaft, Politik und auch im Untergrund. Als eines Tages vollkommen unerwartet sein Vorgesetzter verschwand und nicht wieder auffindbar war, mutmaßte man, dass der ehrgeizige Pelsirios seine Finger im Spiel hatte. Doch ihm konnte nichts nachgewiesen werden und so blieb seine Ehre unangetastet. Das war allerdings noch nicht das Ende der Geschichte, denn seine mächtigen Freunde sahen eine Chance, sich noch mehr Macht zu verschaffen. Deshalb setzten sie alle Hebel in Bewegung, damit der mittlerweile 27-jährige junge Mann den freien Posten als Richter bekam. Das war für beide Seiten gut, denn Pelsirios kam damit zu der Macht, die er immer wollte, und seine „Freunde“ konnten auf ihn zurückgreifen, wenn sie Probleme hatten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und das taten sie. Zu dieser Zeit wurden sehr viele unschuldige Geschäftsleute verurteilt und ins Gefängnis geworfen, damit die Förderer des jungen Richters ihre Geschäfte aufkaufen und für sich arbeiten lassen konnten, denn ein Verbrecher durfte kein Geschäft mehr führen. Es ging sogar so weit, dass Pelsirios die Feinde seiner Freunde wissentlich wegen gefälschter Beweise zum Tod durch den Strang verurteilte, ohne es zu bereuen, denn für ihn zählte allein die Macht, nicht die Menschenleben, die er zerstörte, und die Familien, die er zerriss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald schon wurde sein Name auf den Straßen nur noch geflüstert, denn jedermann hatte Angst, der nächste Verurteilte zu sein. Pelsirios der Grausame, so nannten sie ihn, und als er von diesem Beinamen hörte, lächelte er, denn er gefiel ihm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihm. Nach vier Jahren seiner Schreckensherrschaft auf dem Richterstuhl zeigten die Götter Einsicht mit der armen Bevölkerung, besonders Lion hatte Pläne mit dem jungen Mann. Denn eines Nachts war Pelsirios auf dem Weg nach Hause und ging durch eine unbeleuchtete Gasse, war dies doch der kürzeste Weg. Auf einmal tauchte vor ihm eine in eine dunkle Kutte gehüllte Gestalt auf und sprach ihn mit tiefer Stimme an: „Pelsirios, halte ein, sonst wirst du ins Verderben stürzen. Die Götter haben Pläne mit dir. Doch du darfst den Weg, den du eingeschlagen hast, nicht weitergehen, sonst endet er grausam.“ Pelsirios aber lachte nur, denn er glaubte nicht an die Götter. Alles, was er im Leben erreicht hatte, hatte er sich selbst erarbeitet, was sollten ihm denn die Götter noch mehr geben können? Und so drängte er sich an der Gestalt vorbei und setzte seinen Weg fort. „Pelsirios von Tiefenfels, dein Weg ist der falsche, denn er führt zu nichts gutem. Wenn du jetzt weitergehst, wird er enden, genau wie dein Leben. Also überlege gut, was du tust. Erinnere dich, wo du herkommst. Denke an den silbernen Löwen.“ Da wurde der junge Mann nachdenklich und drehte sich um und wollte etwas erwidern, doch der Kuttenträger war verschwunden. Verwundert und verwirrt stand er noch eine Weile dort, bis hinter ihm, kurz vor Ende der Gasse Geschrei groß wurde. Erschrocken drehte er sich um, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie sich einige Wächter auf einen vermummten Mann stürzten und ihn zu Boden drückten. Pelsirios näherte sich der Gruppe und ein Wächter erkannte ihn: „Keine Sorge Herr, wir haben den Attentäter gefasst. Er wollte Euch anscheinend hier auflauern, um Euch dann niederzustechen. Kennt Ihr diesen Mann?“ Er zog dem Liegenden die Kapuze vom Kopf und Pelsirios erkannte das Gesicht sofort. Es war der Bruder eines Mannes, den er unschuldig zum Tode verurteilt hatte. Dieser hier war aufgestanden und wollte ihn schon im Gerichtssaal angreifen, doch die Wächter hatten dies verhindert. „Wir bringen ihn jetzt weg und morgen wird er vor den Richter...“, er zwinkerte Pelsirios zu, „...gestellt.“ Daraufhin verschwanden die Wachmänner mit ihrem Gefangenen und ließen den Richter allein zurück. Nachdenklich trottete dieser nach Hause und lag die ganze Nacht wach, ganz in Gedanken versunken. Hatte der Kuttenträger ihn wirklich vor dem Attentäter warnen wollen? Hatten die Götter wirklich etwas mit ihm vor? Und war mit dem „Weg“, den der Unbekannte erwähnte, wirklich nur der Weg durch die Gasse gemeint oder auch der Weg durch sein Leben? Sollte er denn so falsch gelebt haben?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Gedanken gingen ihm am Morgen immer noch durch den Kopf, als er zum Gerichtsaal lief, wo ihm der Attentäter vorgeführt wurde. Pelsirios hatte die ganze Nacht Zeit zum Überlegen und war zu einem Entschluss gekommen. Deshalb erhob er seine Stimme und sagte: „Dieser Mann ist unschuldig, denn er hat mich nicht angegriffen. Er wollte nur mit mir reden, mir eine Frage stellen. Deshalb spreche ich ihn frei.“ Schweigen und atemloses Staunen erfüllten den Saal. Dies war nicht das Urteil, mit dem alle gerechnet hatten, zuletzt der Angeklagte. „Hat der Angeklagte noch etwas zu sagen?“ Der bleiche Mann blickte Pelsirios in die Augen und sah dort tiefe Güte und Ehrlichkeit, nicht den Hass und die Machtgier, die er bei der letzten Verhandlung gesehen hatte. Überhaupt schien sich der Richter verändert zu haben. Er hatte seine Aura der Grausamkeit verloren und schien jetzt Liebe und Barmherzigkeit auszustrahlen. „Nein, Herr“, stotterte er deswegen. Mit einem Lächeln entließ Pelsirios den Mann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von diesem Tag an wurde niemand mehr unschuldig verurteilt, ja es schien sogar, dass Pelsirios, den sie jetzt den Gerechten nannten, sehen konnte, ob jemand schuldig oder unschuldig war. Seinen alten „Freunden“ gefiel das gar nicht, daher schickten sie ihm mehrere Attentäter auf den Hals. Doch der Göttliche Richter hielt seine schützende Hand über ihn, damit ihm nichts zuleide getan wurde, denn Pelsirios war von Lion ausgewählt worden, seinen göttlichen Plan auf Erden umzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und auch um seine Familie kümmerte sich Pelsirios von da an mehr, denn der Unbekannte, in dem manche vielleicht Uczar, den Diener Lions erkannt hätten, hatte ihm auch dafür einen Hinweis gegeben. Der silberne Löwe war ein Ring, ein Erbstück, das schon seit Generationen in seiner Familie weitergegeben wurde. Und dieses Erbstück ging nun an ihn und er trug es mit Stolz, war doch der silberne Löwe das Zeichen des Lion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wichtige Tempel===&lt;br /&gt;
Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel des Lion steht in der Hauptstadt Tiefenfels. Er strahlt mit seiner hellen weißen Farbe und unter dem richtigen Lichteinfall schimmert er sogar silber-perlmuttfarben. Der Weg zum Tempel ist nicht ganz so einfach. Der Tempel steht nämlich auf zwei Bergspitzen. Zwar liegen diese gerade einmal 10 Meter voneinander entfernt, doch sollte man sich vor seinem Aufstieg entscheiden, in welchen Teil des Tempels man gehen möchte. Die zwei Tempelhälften werden durch eine zwar stabile, aber auch kleine Brücke verbunden. Um die Entstehung des Tempels rankt sich eine Legende. Die Erzählungen berichten, dass der Tempel einst auf nur einem Berg stand. Der Tempel wurde zu Ehren des Lion gebaut und ihm auch geweiht. Doch mit der Zeit kam es zum Streit zwischen den Priestern über die Leitung und Berufung des Tempels. Dieser Streit ging sogar soweit, dass es zu Todesfällen auf beiden Seiten kam. Dies wollte und konnte sich Lion nicht mehr gefallen lassen. In einer stürmischen Nacht kam Lion auf die Erde und lenkte mit seiner göttlichen Macht einige Blitze in den Tempel. Dann teilte er den Berg und den Tempel zugleich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Priester am nächsten Morgen zu ihrem Tempel kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Sie bemerkten, dass sie mit ihrem Handeln ihren Gott erzürnt hatten. Durch das Exempel, welches Lion statuiert hatte, legten die Priester ihren Streit bei und erbauten die Brücke zwischen beiden Tempelhälften. Sie gilt als Mahnmal, dass innerhalb des Tempels Einigkeit zu herrschen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bildete sich ein Leitspruch der Priester heraus: ''“So unterschiedlich zwei Meinungen sein können, gibt es doch immer einen gemeinsamen Konsens.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aufgaben der Kirche===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Kirche bestehen in der Urteilsfindeun und -vollstreckung von Freveln wider des göttlichen Rechts. Jeder, der der Gotteslästerung angeklagt wird, wird zur Kirche geladen und der Fall wird von den Lion-Priestern geprüft und im Falle der Schuld wird auch ein Urteil gefällt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits besteht die Aufgabe der Kirche nicht nur aus Bestrafung. Auch die Segnung des Handels ist Aufgabe der Lion-Kirche. Jeder Händler kann in der Kirche um den Segen des Lion bitten. Ist es dem Händler nicht möglich zur Kirche zu kommen, kommen auch die Priester zum Händler und segnen ihn dann vor Ort. Viele Händler bekommen als Zeichen der Segnung ein Amulett in Form einer silbernen Waage ausgehändigt. Somit weiß jeder, ob der Händler den Segen des Lions besitzt und somit ehrlichen Handel betreibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Diplomaten erbitten den Segen Lions. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen, um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten. Diesen wird dann aber kein Amulett ausgehändigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Einfluss der Kirche===&lt;br /&gt;
Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch haben sich mittlerweile einige Ritterorden dem Glauben Lions verschrieben. Diese Ritter sind in der Diplomatie sehr bewandert und bitten regelmäßig um den Segen Lions. Ihre hervorragenden Manieren sind nur ein äußeres Zeichen ihrer bewundernswerten Gelassenheit und ihr Charme beeindruckt Freund und Feind zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Lion&amp;diff=7868</id>
		<title>Lion</title>
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		<updated>2017-05-31T14:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Lion]}}&lt;br /&gt;
===Beinamen===&lt;br /&gt;
Lion wird als der göttliche Richter angesehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher sehen viele Menschen in ihm den Bewahrer des göttlichen Rechts und viele Menschen fürchten seine Strafen und hüten sich vor Gotteslästerei. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Händler schätzen sein Urteil und beten ihn in der Hoffnung an, dass sie ein faires Geschäft machen. Dies hat ihm auch den Beinamen „Herr des Handels“ eingebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Wenn man den Sagen und Mythen trauen darf, hat Lion überall auf Ezantoh Augen und Ohren. Diese Augen und Ohren schlafen nie und es entgeht ihnen nichts. Dadurch ist Lion in der Lage überall gleichzeitig die Ordnung aufrechtzuerhalten. Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, ist Lion anwesend, um den Frevel zu notieren, sodass am Ende des Lebens über die Seele des Verstorbenen gerichtet werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das wahre Aussehen Lions ist nicht viel bekannt. Manche Menschen erzählen über einen Schatten in Löwengestalt. Das Fell des Löwen glänzt im Licht leicht silbern, doch die Klauen erstrahlen in einem sehr dunklen Silberton. Die Augen hingegen leuchten in einem feurigen orangerot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wiederum berichten von einem älteren Mann in sehr teuren Kleidern. Dieser trägt eine kleine Handwaage und ein Buch mit Goldrand und Edelsteinen bei sich. An seinem Gürtel sind einige prall gefüllte Lederbeutel zu erspähen. Auch ein silberner Ring an seiner rechten Hand ist bei genauerem Hinsehen zu erkennen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einzige zuverlässige Quelle über das Erscheinungsbild des Lion bietet nur die Überlieferung eines alten, aber doch sehr weisen Mannes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„Viele Tage und Nächte dauerten die Verhandlungen zwischen den beiden Königen. Ich wurde als Schlichter hinzugezogen. Hätte ich gewusst, wie schwierig das werden würde, hätte ich abgesagt. Jeden Abend betete ich zu den Göttern, sie mögen mir helfen, diesen Streit zu schlichten. Doch tagelang geschah nichts. Ich war schon kurz davor aufzugeben, als meine Gebete erhört wurden. Durch meine Tür trat ein Mann mit sehr teuren Kleidern. In seiner Hand hielt er das Buch der Sünden. Er offenbarte mir, dass er der Richter Lion sei und mir die Wege der Gerechtigkeit zeigen wolle.“''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Heiliges Tier===&lt;br /&gt;
Das heilige Tier des Lion ist der Löwe. Ihn zeichnen Stolz und Macht aus. Doch der Löwe hat auch eine andere Seite. Er ist nämlich auch eine todbringende Bestie. Lion sieht die Tötung eines Löwen nicht als Beleidigung seiner selbst an. Doch wird das Tier aus reinem Vergnügen getötet, wird er zornig und bestraft die Mörder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Farben, Steine, Sternbilder===&lt;br /&gt;
Die heiligen Farben des Lion sind Silber und Dunkelsilber. Die heiligen Steine sind der Achat und der Elbait.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sternzeichen der Libra ist das heilige Sternbild des Lion. Die Sage erzählt, dass Lion dieses Sternzeichen an den Himmel brachte, damit die Menschen auch nachts an seine Allgegenwart dachten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Menschen, die unter dem Sternzeichen der Libra geboren werden, wachsen zu sehr geschickten Händlern heran. Andere wiederum behaupten, wer unter diesem Sternbild geboren wird, wächst zu einem guten Diplomaten heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird angenommen, dass diese Menschen vor allem sehr ehrfürchtig sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Diener des Gottes===&lt;br /&gt;
Uczar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uzcar ist der unsterbliche Diener des Lion. Rein äußerlich ist er von einem normalen Menschen nicht zu unterscheiden. Er ist ein Mann mittleren Alters und hat lichtes blondes Haar. Uzcar ist ein eher schmächtiger und kleiner Mann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem früheren Leben war Uzcar ein sehr erfolgreicher Händler. Er stammt aus einer sehr armen Familie und hatte es in seiner Kindheit nicht leicht und musste früh lernen, mit wenig lange auszukommen. Diese Fähigkeit kam ihm später als Händler zugute. Mit sehr geringem Startkapital baute er sich ein kleines Handelsunternehmen auf. Durch Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen konnte er sein Geschäft Jahr für Jahr ausbauen und erweitern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch sein florierendes Geschäft konnte Uzcar seinem alten Leben entschwinden und nun in besseren Umständen leben. Doch seine Vergangenheit vergaß er nicht. Im Alter von 35 Jahren begann er die Armen und Schwachen zu unterstützen. Anfangs verteilte er Essen und Kleidung an die Bedürftigen, doch später weitete er dies sogar auf Gold aus. Er wurde sehr beliebt bei der armen Bevölkerung. Doch seine Wohltaten stießen nicht überall auf Zustimmung. Die örtliche Verbrecherbande sah diese Unterstützung gar nicht gern. Sie nahm ihnen ihre Einnahmen. So wurde ein Plan geschmiedet, Uzcar aus dem Weg zu räumen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An einem sonnigen Tag, als Uzcar wieder einmal unterwegs war den Bedürftigen zu helfen, lauerten Räuber ihm auf und nahmen ihm das Leben. Gerührt von der Gutherzigkeit und Selbstlosigkeit Uzcars nahm sich Lion ein Herz und machte ihn zu seinem Diener und schenkte ihm so die Unsterblichkeit.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Diener des Lion war es Uzcars Aufgabe, bestimmte Aufgaben des Lion zu übernehmen, wozu Lion selbst nicht fähig war. Eine seiner ersten Aufgaben war es, den Heiligen des Lion, Pelsirios, wieder auf den rechten Weg zu bringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Heilige des Gottes===&lt;br /&gt;
Über den Heiligen der Kirche, '''Pelsirios den Gerechten, schrieb der große Gelehrte Bramdal Scharfklinge folgendes:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pelsirios von Tiefenfels wurde als Sohn eines kaiserlichen Schreibers geboren, doch war er zu Höherem bestimmt. Denn die unlöschbare Flamme des Ehrgeizes brannte heiß in ihm. Dies erkannten auch seine Eltern und gaben ihre ganzen Ersparnisse, damit ihr Sohn die bestmögliche Ausbildung erhielt. Er bekam die besten Lehrer, die man für Geld kriegen konnte, und erhielt schon bald einen Posten als Sekretär eines Richters in Tiefenfels. In seiner Freizeit studierte er weiter, denn sein Wissensdurst war ebenso unstillbar wie sein Hunger nach Ruhm und Macht. Und so verkehrte er bald in den höchsten Kreisen der Rechtsgelehrten, galt er doch mittlerweile als Koryphäe im Bereich des Strafrechts. Doch diese Ehre reichte Pelsirios noch lange nicht, denn er wollte auch Macht, große Macht, die er dann ausüben konnte, wie er es wollte. Und so biederte er sich an[, wo er konnte, knüpfte Kontakte zu einflussreichen Personen, in Gesellschaft, Politik und auch im Untergrund. Als eines Tages vollkommen unerwartet sein Vorgesetzter verschwand und nicht [wieder auffindbar war, mutmaßte man, dass der ehrgeizige Pelsirios seine Finger im Spiel hatte. Doch ihm konnte nichts nachgewiesen werden und so blieb seine Ehre unangetastet. Das war allerdings noch nicht das Ende der Geschichte, denn seine mächtigen Freunde sahen eine Chance, sich noch mehr Macht zu verschaffen. Deshalb setzten sie alle Hebel in Bewegung, damit der mittlerweile27-jährige junge Mann den freien Posten als Richter bekam. Das war für beide Seiten gut, denn Pelsirios kam damit zu der Macht, die er immer wollte, und seine „Freunde“ konnten auf ihn zurückgreifen, wenn sie Probleme hatten. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und das taten sie. Zu dieser Zeit wurden sehr viele unschuldige Geschäftsleute verurteilt und ins Gefängnis geworfen, damit die Förderer des jungen Richters ihre Geschäfte aufkaufen und für sich arbeiten lassen konnten, denn ein Verbrecher durfte kein Geschäft mehr führen. Es ging sogar so weit, dass Pelsirios die Feinde seiner Freunde wissentlich wegen gefälschter Beweise zum Tod durch den Strang verurteilte, ohne es zu bereuen, denn für ihn zählte allein die Macht, nicht die Menschenleben, die er zerstörte, und die Familien, die er zerriss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald schon wurde sein Name auf den Straßen nur noch geflüstert, denn jedermann hatte Angst, der nächste Verurteilte zu sein. Pelsirios der Grausame, so nannten sie ihn, und als er von diesem Beinamen hörte, lächelte er, denn er gefiel ihm. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihm. Nach vierJahren seiner Schreckensherrschaft auf dem Richterstuhl zeigten die Götter Einsicht mit der armen Bevölkerung, besonders Lion hatte Pläne mit dem jungen Mann. Denn eines Nachts war Pelsirios auf dem Weg nach Hause und ging durch eine unbeleuchtete Gasse, war dies doch der kürzeste Weg. Auf einmal tauchte vor ihm eine in eine dunkle Kutte gehüllte Gestalt auf und sprach ihn mit tiefer Stimme an: Pelsirios, halte ein, sonst wirst du ins Verderben stürzen. Die Götter haben Pläne mit dir. Doch du darfst den Weg, den du eingeschlagen hast, nicht weitergehen, sonst endet er grausam.“ Pelsirios aber lachte nur, denn er glaubte nicht an die Götter. Alles, was er im Leben erreicht hatte, hatte er sich selbst erarbeitet, was sollten ihm denn die Götter noch mehr geben können? Und so drängte er sich an der Gestalt vorbei und setzte seinen Weg fort. „Pelsirios von Tiefenfels, dein Weg ist der falsche, denn er führt zu nichts gutem. Wenn du jetzt weitergehst, wird er enden, genau wie dein Leben. Also überlege gut, was du tust. Erinnere dich, wo du herkommst. Denke an den silbernen Löwen.“ Da wurde der junge Mann nachdenklich und drehte sich um und wollte etwas erwidern, doch der Kuttenträger war verschwunden. Verwundert und verwirrt stand er noch eine Weile dort, bis hinter ihm, kurz vor Ende der Gasse Geschrei groß wurde. Erschrocken drehte er sich um, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie sich einige Wächter auf einen vermummten Mann stürzten und ihn zu Boden drückten. Pelsirios näherte sich der Gruppe und ein Wächter erkannte ihn: „Keine Sorge Herr, wir haben den Attentäter gefasst. Er wollte euch anscheinend hier auflauern, um euch dann niederzustechen. Kennt ihr diesen Mann?“ Er zog dem Liegenden die Kapuze vom Kopf und Pelsirios erkannte das Gesicht sofort. Es war der Bruder eines Mannes, den er unschuldig zum Tode verurteilt hatte. Dieser hier war aufgestanden und wollte ihn schon im Gerichtssaal angreifen, doch die Wächter hatten dies verhindert. „Wir bringen ihn jetzt weg und morgen wird er vor den Richter...“,er zwinkerte Pelsirios zu, „...gestellt.“ Daraufhin verschwanden die Wachmänner mit ihrem Gefangenen und ließen den Richter allein zurück. Nachdenklich trottete dieser nach Hause und lag die ganze Nacht wach, ganz in Gedanken versunken. Hatte der Kuttenträger ihn wirklich vor dem Attentäter warnen wollen? Hatten die Götter wirklich etwas mit ihm vor? Und war mit dem „Weg“, den der Unbekannte erwähnte, wirklich nur der Weg durch die Gasse gemeint oder auch der Weg durch sein Leben? Sollte er denn so falsch gelebt haben? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Gedanken gingen ihm am Morgen immer noch durch den Kopf, als er zum Gerichtsaal lief, wo ihm der Attentäter vorgeführt wurde. Pelsirios hatte die ganze Nacht Zeit zum Überlegen und war zu einem Entschluss gekommen. Deshalb erhob er seine Stimme und sagte: „Dieser Mann ist unschuldig, denn er hat mich nicht angegriffen. Er wollte nur mit mir reden, mir eine Frage stellen. Deshalb spreche ich ihn frei.“ Schweigen und atemloses Staunen erfüllten den Saal. Dies war nicht das Urteil, mit dem alle gerechnet hatten, zuletzt der Angeklagte. „Hat der Angeklagte noch etwas zu sagen?“ Der bleiche Mann blickte Pelsirios in die Augen und sah dort tiefe Güte und Ehrlichkeit, nicht den Hass und die Machtgier, die er bei der letzten Verhandlung gesehen hatte. Überhaupt schien sich der Richter verändert zu haben. Er hatte seine Aura der Grausamkeit verloren und schien jetzt Liebe und Barmherzigkeit auszustrahlen. „Nein, Herr“, stotterte er deswegen. Mit einem Lächeln entließ Pelsirios den Mann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von diesem Tag an wurde niemand mehr unschuldig verurteilt, ja es schien sogar, dass Pelsirios, den sie jetzt den Gerechten nannten, sehen konnte, ob jemand schuldig oder unschuldig war. Seinen alten „Freunden“ gefiel das gar nicht, daher schickten sie ihm mehrere Attentäter auf den Hals. Doch der Göttliche Richter hielt seine schützende Hand über ihn, damit ihm nichts zuleide getan wurde, denn Pelsirios war von Lion ausgewählt worden, seinen göttlichen Plan auf Erden umzusetzen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und auch um seine Familie kümmerte sich Pelsirios von da an mehr, denn der Unbekannte, in dem manche vielleicht Uczar, den Diener Lions erkannt hätten, hatte ihm auch dafür einen Hinweis gegeben. Der silberne Löwe war ein Ring, ein Erbstück, das schon seit Generationen in seiner Familie weitergegeben wurde. Und dieses Erbstück ging nun an ihn und er trug es mit Stolz, war doch der silberne Löwe das Zeichen des Lion.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Wichtige Tempel===&lt;br /&gt;
Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel des Lion steht in der Hauptstadt Tiefenfels. Er strahlt mit seiner hellen weißen Farbe und unter dem richtigen Lichteinfall schimmert er sogar silber-perlmuttfarben. Der Weg zum Tempel ist nicht ganz so einfach. Der Tempel steht nämlich auf zwei Bergspitzen. Zwar liegen diese gerade einmal 10 Meter voneinander entfernt, doch sollte man sich vor seinem Aufstieg entscheiden, in welchen Teil des Tempels man gehen möchte. Die zwei Tempelhälften werden durch eine zwar stabile, aber auch kleine Brücke verbunden. Um die Entstehung des Tempels rankt sich eine Legende. Die Erzählungen berichten, dass der Tempel einst auf nur einem Berg stand. Der Tempel wurde zu Ehren des Lion gebaut und ihm auch geweiht. Doch mit der Zeit kam es zum Streit zwischen den Priestern über die Leitung und Berufung des Tempels. Dieser Streit ging sogar soweit, dass es zu Todesfällen auf beiden Seiten kam. Dies wollte und konnte sich Lion nicht mehr gefallen lassen. In einer stürmischen Nacht kam Lion auf die Erde und lenkte mit seiner göttlichen Macht einige Blitze in den Tempel. Dann teilte er den Berg und den Tempel zugleich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Priester am nächsten Morgen zu ihrem Tempel kamen, trauten sie ihren Augen nicht. Sie bemerkten, dass sie mit ihrem Handeln ihren Gott erzürnt hatten. Durch das Exempel, welches Lion statuiert hatte, legten die Priester ihren Streit bei und erbauten die Brücke zwischen beiden Tempelhälften. Sie gilt als Mahnmal, dass innerhalb des Tempels Einigkeit zu herrschen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So bildete sich ein Leitspruch der Priester heraus: ''“So unterschiedlich zwei Meinungen sein können, gibt es doch immer einen gemeinsamen Konsens.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Aufgaben der Kirche===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Kirche bestehen in der Urteilsfindeun und -vollstreckung von Freveln wider des göttlichen Rechts. Jeder, der der Gotteslästerung angeklagt wird, wird zur Kirche geladen und der Fall wird von den Lion-Priestern geprüft und im Falle der Schuld wird auch ein Urteil gefällt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andererseits besteht die Aufgabe der Kirche nicht nur aus Bestrafung. Auch die Segnung des Handels ist Aufgabe der Lion-Kirche. Jeder Händler kann in der Kirche um den Segen des Lion bitten. Ist es dem Händler nicht möglich zur Kirche zu kommen, kommen auch die Priester zum Händler und segnen ihn dann vor Ort. Viele Händler bekommen als Zeichen der Segnung ein Amulett in Form einer silbernen Waage ausgehändigt. Somit weiß jeder, ob der Händler den Segen des Lions besitzt und somit ehrlichen Handel betreibt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Diplomaten erbitten den Segen Lions. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen, um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten. Diesen wird dann aber kein Amulett ausgehändigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Einfluss der Kirche===&lt;br /&gt;
Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch haben sich mittlerweile einige Ritterorden dem Glauben Lions verschrieben. Diese Ritter sind in der Diplomatie sehr bewandert und bitten regelmäßig um den Segen Lions. Ihre hervorragenden Manieren sind nur ein äußeres Zeichen ihrer bewundernswerten Gelassenheit und ihr Charme beeindruckt Freund und Feind zugleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Volk_-_Bergzwerg&amp;diff=7867</id>
		<title>Volk - Bergzwerg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Volk_-_Bergzwerg&amp;diff=7867"/>
		<updated>2017-05-28T15:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Volksbeschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Volk - Bergzwerg]}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Version}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bergzwerg==&lt;br /&gt;
===Volksbeschreibung===&lt;br /&gt;
Die Zwergenclans haben sich vor langer Zeit in zwei Gruppen gespalten. Während die Hügelzwerge weiter in der Nähe der menschlichen Siedlungen blieben und heute ein fester Bestandteil der Grenzlande sind, zogen sich die Bergzwerge in die versteckten Stollen unter dem Kargash zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren kam es immer wieder vor, dass einzelne Bergzwerge in den Grenzlanden gesehen wurden. Warum sie ab und zu ihre Stollen verlassen und die menschliche Gesellschaft aufsuchen, bleibt unklar.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfahre mehr über den Hintergrund der zwergischen Völker: [[Der Glaube der Zwerge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderheiten===&lt;br /&gt;
Bergzwerge beherrschen [[Fertigkeitenklasse - Rituale der Macht|Rituale der Macht]], die kleine und große Runenmagie, mit der sie sich und ihre Mitstreiter mit [[Gegenstandsklasse - Runengegenstände|Runengegenständen]] stärken können. Ihrer Liebe zu Edelsteinen verleihen sie Ausdruck, indem sie [[Gegenstandsklasse - Mineralien|Mineralien]] tragen und von deren magischen Wirkungen profitieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bergzwerge können besonders geschickt mit Schmucksteinen und Kameen umgehen und damit Metallrüstungen [[Das Veredelungssystem|veredeln]].&lt;br /&gt;
===Klassenempfehlungen===&lt;br /&gt;
Bergzwerge haben viele [[Hitpoints]] und sehr gute Paraden, deshalb eigenen sie sich hervorragend als Blocker aller Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als Nahkämpfer und magische Angreifer sind sie sehr gut geeignet. Durch ihre Schwächen im Fernkampf und bei Sozialangriffen haben sie allerdings Nachteile bei einem eventuellen Zweitangriff, wie ihn beispielsweise Gaukler mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KlassenVölker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heldenklassen und Völker|Bergzwerg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Merchti&amp;diff=7866</id>
		<title>Merchti</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Merchti&amp;diff=7866"/>
		<updated>2017-05-22T17:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Einfluss der Kirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Merchti]}}&lt;br /&gt;
====Beinamen====&lt;br /&gt;
Viele Menschen beten Merchti aus unterschiedlichen Gründen an, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass sie mehrere Beinamen hat. Die Gelehrten nennen sie meistens die „Hüterin des Wissens“, da sie sie vor allem wegen ihres Aspektes als Göttin des Wissens anbeten.&lt;br /&gt;
Diejenigen Menschen, die um ihren Segen für eine sichere Reise beten, nennen sie in ihren Gebeten „Herrin der Reisen“. Zu guter Letzt beten auch Agenten und Spione – gerüchteweise auch Diebe – zu ihr, damit die Schatten sie vor den Augen der anderen verbergen. Sie nennen sie deshalb die „Meisterin der Schatten“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Beschreibung====&lt;br /&gt;
Gemäß den heiligen Schriften ist Merchti die Göttin des Wissens, die alles Wissen und jedes Geheimnis kennt, egal ob aus einem uralten Buch aus der Universität von Rabenfurth, von einem Kind in einem kleinen Dorf oder von einem Dieb in den Schatten einer großen Stadt. Sie ist auch die Göttin der Reisen und soll bereits jeden Ort gesehen haben und rastlos immer dort sein, wo sie gebraucht wird und verkünden, was es zu verkünden gibt. Merchti bewegt sich jedoch auch gerne in den Schatten und steht für List und Schabernack, weswegen sie auch als Göttin der Schatten verehrt wird.&lt;br /&gt;
Unter dem besonderen Schutz von Merchti stehen das fahrende Volk, also Nomaden und Zirkusleute aller Art, und Boten, die eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd - das Zeichen Merchtis - tragen. Gerüchteweise werden auch Diebe von der Göttin geschützt, doch die Kirche hüllt sich zu diesem Thema in einen Mantel des Schweigens.&lt;br /&gt;
Über ihr wahres Aussehen gibt es einige Quellen - denn sie hat schon manchen Menschen die Botschaften Akbeths überbracht. Leider sind ein Großteil der bestehenden Berichte über das wahre Aussehen der Göttin zu anderen Berichten widersprüchlich, ungenau oder zweifelhaft. Ausserdem ist sie bei vielen Menschen nicht in ihrer wahren Form sondern als weißer Fuchs oder elfenbeinfarbener Falke aufgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuverlässigste Quelle über die wahre Erscheinungsform der Göttin bietet Adhemar, der Gründer des ersten Tempels in Nubal und erster Hohepriesters Merchtis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich vier Tage gewandert war, kam ich schließlich bei der alten Eiche an. Hier, hatte Merchti mir verkündet, würde sie sich mir offenbaren. ...&lt;br /&gt;
Nachdem ich einige Stunden betend gewartet hatte, setzte sich ein elfenbeinfarbener Falke auf die alte Eiche. Dann ging ein gleißendes Licht von ihm aus, dass ich meinen Blick von ihm abwenden musste. Kurze Zeit später war der Falke verschwunden und eine junge Frau stand vor mir. Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
Ich fiel auf die Knie, denn vor mir stand Merchti, die Heroldin des Göttervaters.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Heilige Tiere====&lt;br /&gt;
Der Fuchs, welcher für List und Weisheit steht, und der Falke - das Symbol für Reise - sind Merchtis heilige Tiere. All diese Tiere sind der Göttin heilig und stehen unter ihrem besonderen Schutz. Jedem, der eines dieser Tiere verletzt oder tötet, zürnt die Göttin, bis die Schuld gesühnt wurde. Ausnahmen bilden die Fälle, in denen die Tiere tödlich verletzt aufgefunden werden oder man von ihnen angegriffen wird.&lt;br /&gt;
Weiße Füchse und Falken stehen unter dem besonderen Schutz der Göttin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tragen von Fuchsfellen und Falkenfedern erlauben die heiligen Schriften ausdrücklich, sofern das Tier bereits tot war, als es aufgefunden wurde, oder man ihm den Gnadenstoß gegeben hat. Bei manchen Merchti-Gläubigen gelten solche Kleidungsstücke sogar als Glücksbringer und werden gerne bei Reisen, Forschungen oder bei der Arbeit in den Schatten getragen. Doch die Kirche schweigt zu diesem Thema.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Farben, Steine, Sternbilder====&lt;br /&gt;
Merchtis heilige Farben sind weiß und Elfenbein. Ihre heiligen Steine sind der Amiant und der Smaragd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch zwei Sternbilder, die der Göttin heilig sind: Der Fuchs und der Weisheitsstern.&lt;br /&gt;
Überlieferungen erzählen, dass zu Anbeginn der Zeiten Merchtis heiliger Fuchs von Jägern getötet wurde. Um seine Tochter zu trösten, nahm Akbeth den toten Körper des Fuchses und stellte ihn in das Firmament. Seither soll die Seele von jedem Fuchs, welcher ungerechtfertigterweise getötet wurde, in den Himmel auffahren und Teil des Sternbildes Fuchs werden.&lt;br /&gt;
Der Weisheitsstern soll von Merchti an den Himmel gesetzt worden sein, damit die Gelehrten in der Nacht eine Lichtquelle für ihre Studien und Forschungen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder, der unter dem Fuchs geboren wird, soll zu einem Meisterdieb heranwachsen, während die unter dem Weisheitsstern Geborenen zu großen Gelehrten werden sollen. Die Kirche selbst schweigt jedoch zu diesem Thema.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Diener der Göttin====&lt;br /&gt;
Schattenkönig Selias ist der Schutzpatron der Diebe und wird vor allem von ihnen angebetet. Es heißt, dass er schon oft Diebe oder Diebesbanden in letzter Sekunde gerettet habe, indem er ihnen einen Fluchtweg gezeigt oder Verfolger abgelenkt hat. Dabei soll er immer als ein menschliches Wesen mit Kapuzenrobe erschienen sein. Sein Gesicht ist immer unter seiner Kapuze verborgen und es heißt, nur Merchti kenne sein Gesicht.&lt;br /&gt;
Legenden berichten, dass Selias einst ein Mensch war, der in der Nähe des heutigen Tiefenfels gelebt haben soll. Er habe die größte Diebesorganisation aufgebaut, die die Welt je gesehen hat, indem er ein Bund aus allen bekannten Diebesgilden schuf. Bald war Selias nur noch unter dem Titel „Schattenkönig“ bekannt.&lt;br /&gt;
Doch der Erfolg stieg ihm zu Kopfe und er hielt sich für allmächtig. So kam es, dass er Merchti zu einer Wette herausforderte, bei welchem es darum ging, wer zuerst das sogenannte „Auge des Riesen“, einen riesigen Smaragd, der sich im Besitz eines reichen Händlers befand und schwer bewacht wurde, aneignen könne. Der Gewinner sollte den Stein bekommen, der Verlierer seinen Kopf verlieren.&lt;br /&gt;
Selias machte sich auf den Weg, und es heißt, dass er mit viel Geschick und List alle Wachen und Fallen überlisten konnte und schließlich die Schatzkammer erreichte, in welcher der Stein aufbewahrt wurde. Siegessicher, denn von Merchti war nichts zu sehen, trat er auf den Stein zu. Doch kurz bevor er den Stein ergreifen konnte, flog eine Fliege, die die ganze Zeit auf seinem Rücken gewartet hatte, auf den Stein zu und verwandelte sich in Merchti. So gewann die Göttin die Wette.&lt;br /&gt;
Doch Selias Geschick und List hatte sie so beeindruckt, dass sie ihn verschonte und ihn stattdessen zu seinem Diener machte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Heilige der Kirche der Merchti====&lt;br /&gt;
Über die beiden Heiligen der Kirche, Eron der Listige und Nore der Weise, schrieb der große Gelehrte Bramdal Scharfklinge folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eron und Nore waren Zwillinge, wie sie unterschiedlicher fast nicht sein können, und doch einte sie der Glaube und die tiefe Verbundenheit zu Merchti, der Göttin des Wissens und der List.&lt;br /&gt;
Sie beide wuchsen in Rabenfurth auf, in direkter Nähe zur großen Universität. Es war nicht lange nach ihrem siebten Geburtstag, da erschien ihnen Merchti, als beide zusammen außerhalb der Stadt herumtollten. Die Göttin kam zu ihnen in Form eines wunderschönen Fuchses und sprach zu den beiden von dem Wert des Wissens, von Weisheit und List, von Schläue und Redekunst. Als Kinder war ihnen die Bedeutung dieses Ereignisses nicht bewusst, doch sie vergaßen es niemals. Auch der eine Grundsatz, den die Göttin des Wissens ihnen als letztes mit auf den Weg gab, blieb ihnen in Erinnerung:&lt;br /&gt;
„Wissen ist die Basis jeglicher Entscheidung, doch ohne Weisheit nützt auch das größte Wissen nichts. Darum gebraucht euren Verstand, gebraucht die Gaben, die ich euch in die Wiege legte, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“&lt;br /&gt;
Und wahrlich, wie sich herausstellte waren die beiden reich beschenkt worden. Nicht mit Gold oder Geschmeide, sondern mit einem wachen Geist und einer guten Auffassungsgabe, mit Weisheit und Listigkeit. Und diese wussten sie in ihrem Leben gut zu nutzen.&lt;br /&gt;
Eron, groß von Wuchs, mit einem blonden Schopf und Augen, so grün wie eine Sommerwiese, war immer der geschicktere von beiden. Auch war seine Neugier groß und so kam er des Öfteren in gefährliche Situationen, aus denen er nur dank seiner Listigkeit entkommen konnte. Er schien Probleme magisch anzuziehen, und so dauerte es auch nicht lange, bis er den rechten Weg verließ. Angetrieben durch seine Neugier und unterstützt durch seine Geschicklichkeit, begann er, in fremde Häuser einzubrechen um sie zu erkunden und Neues zu entdecken. Doch er merkte schnell, dass er zu Höherem berufen war als zu einem Dasein als kleiner Dieb und Einbrecher. Und so schloss er sich im Alter von 16 Jahren den „Schatten von Rabenfurth“ an, einer aufstrebenden Diebesbande im Rabenfurther Untergrund.&lt;br /&gt;
Durch seine List und seinen Ideenreichtum stieg er schnell in den Rängen der Bande auf und wurde bald zu ihrem Anführer. Doch das war ihm immer noch nicht genug, denn er sah eine größere Aufgabe vor sich. Zu seinen Lebzeiten war die Rabenfurther Unterwelt zerstritten, die Diebesbanden führten untereinander Krieg um die Vorherrschaft im Untergrund und Mord und Totschlag waren an der Tagesordnung. Dies wollte Eron, den man nur noch den Listigen nannte, unterbinden und so spielte er die verschiedenen Gruppen gegeneinander aus und vereinte sie eine nach der anderen mit den „Schatten von Rabenfurth“. Am Ende einte er sie alle unter seinem Banner und er organisierte sie, wies jeder Untergruppe einen eigenen Bereich der Stadt zu und gründete so die Rabenfurther Diebesgilde. Doch er vergaß nie, dass er all das Merchti zu verdanken hatte, und so ließ er sie innerhalb der Gilde als Schutzgöttin der Diebe verehren. Und auch heute noch ehren die Rabenfurther Diebe die Göttin, indem sie ihr einen Teil ihrer Beute opfern und das Andenken an Eron, den Listigen in Ehren halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nore dagegen, kleiner und schmächtiger als sein Bruder, mit dunkelbraunem Haar und hellblauen Augen, schlug einen anderen Weg ein. Von Kindesbeinen schüchterner und zurückhaltender als Eron, zog er sich häufig in die Einsamkeit des Lesesaals der großen Universität zurück, um dort Bücher zu lesen und Schriftrollen zu studieren. Denn er legte den Spruch der Merchti so aus, dass er zwar von ihr mit großer Weisheit gesegnet worden war, er aber auch großes Wissen brauchte, um dieser Weisheit gerecht zu werden. Daher studierte er Bücher, Steintafeln, Schriftrollen und andere Aufzeichnungen, lernte, was es zu lernen gab und stillte seinen Wissensdurst tagtäglich in der Bibliothek zu Rabenfurth.&lt;br /&gt;
Natürlich zog er Aufmerksamkeit auf sich, ein Junge von 12 Jahren, der jedes Buch las, dass er in die Finger bekam. Der Dekan der Universität erkannte das Potential, dass in diesem Kind steckte und so wurde Nore zum jüngsten Studenten, der jemals in die Universität aufgenommen wurde. Nun ein Student der Universität, las er über Geschichte, Mathematik, einfach alles, was er lernen konnte und bald schon stieg er in der Hierarchie der Universität auf. Im Alter von 25 Jahren wurde ihm der Posten des Dekans angeboten, den er mit Freuden annahm, konnte er doch in dieser Stellung mehr bewegen als in jeder anderen Aufgabe, die er vorher innehatte. Seine erste Amtshandlung war es, eine 5 Meter hohe Statue der Merchti im großen Saal der Universität errichten und in einem anderen Flügel gar einen Altarraum für die Göttin einrichten zu lassen. Denn er verehrte die Göttin für das, was sie ihm geschenkt hatte und für das, wofür sie stand. Er wollte dies auch seinen Studenten vermitteln, wollte, dass auch sie lernten, dass Wissen aus Büchern nicht alles ist, sondern auch die Weisheit, das erlernte Wissen anzuwenden, gebraucht wurde.&lt;br /&gt;
Auch heute noch stehen der Altar und die Statue im Universitätsgebäude und die Verehrung der Merchti als Göttin des Wissens wird von den Studenten und Professoren der großen Universität zu Rabenfurth weiterhin hochgehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Wichtige Tempel====&lt;br /&gt;
Die beiden wichtigsten Tempel sind der Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth.&lt;br /&gt;
Der Tempel des Wissens in Rabenfurth ist das aktuelle Machtzentrum der Merchti-Kirche, Sitz des Hohepriesters und Aufbewahrungsort der Kugel der grenzenlosen Weisheit, das heiligste Artefakt der Merchti-Kirche, welche die Form eines eingerollten Fuchses hat und Merchtis gesamtes Wissen enthält. Jedes Jahr zur Zeit der Wintersonnenwende, pilgern viele Merchti-Gläubige zum Tempel des Wissens in Rabenfurth, um die Kugel zu sehen. Denn jedes Jahr soll am Tag der Wintersonnenwende die Kugel einen Teil von Merchtis Wissen an einen Auserwählten weitergeben. Die Kugel gab dem Tempel auch den Namen.&lt;br /&gt;
Dieser Tag ist der höchste Festtag der Merchti-Kirche und daher werden an diesem Tag in allen Merchti-Tempeln Vorträge gehalten und Wettkämpfe in Rätselraten und ähnlichen Disziplinen durchgeführt. Die Diebe sollen jedoch einen anderen Feiertag haben, von welchem weiter unten berichtet wird.&lt;br /&gt;
Der Tempel des Wissens ist kleiner und weniger prunkvoll als der Goldtempel von Nubal. Doch Gerüchten zufolge soll sich unter dem Tempel ein riesiges Netzwerk aus Katakomben befinden, welches eine Bibliothek beherbergt, welche diejenige der Universität von Rabenfurth wie eine kleine Dorfbücherei aussehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufstieg der Universität in Rabenfurth, welche den Aufstieg des Tempels des Wissens in Rabenfurth zur Folge hatte, war der Goldtempel von Nubal der Sitz des Hohepriesters, Aufbewahrungsort der Kugel der grenzenlosen Weisheit und somit auch das Machtzentrum der Merchti-Kirche.&lt;br /&gt;
Gemäß den heiligen Schriften soll sich Merchti noch vor der Gründung der Stadt Nubal durch die Drachibal-Familie, dort, wo der Tempel heute steht, Adhemar offenbart und ihm den Auftrag gegeben haben, ihre Kirche aufzubauen. Dort salbte sie ihn auch zu ihrem ersten Hohepriester und übergab ihm die Kugel der grenzenlosen Weisheit, ein Artefakt, welches ihr gesammeltes Wissen enthält. Zu ihren Ehren errichtete Adhemar dort, wo die Göttin ihm erschienen war, einen Schrein, in welchem er die Kugel der grenzenlosen Weisheit aufbewahrte. Um diesen Schrein wurde noch zu Lebzeiten Adhemars ein prachtvoller Tempel gebaut, wobei der Schrein bis heute noch das Herz des Tempels bildet.&lt;br /&gt;
Den Namen „Goldtempel“ erhielt er, weil er die Schatzkammer der Merchti-Kirche ist.&lt;br /&gt;
Böse Zungen behaupten jedoch, dass der Name einen anderen Grund habe: Er soll den Diebesgilden von Nubal als Zufluchtsort dienen, wofür sie jedoch den zehnten Teil ihrer „Einkünfte“ der Kirche „spenden“ müssen. Dadurch komme so viel Gold zusammen, dass sich praktisch die ganze Kirche damit finanzieren lasse, weswegen er „Goldtempel“ genannt werde.&lt;br /&gt;
In den geheimen Katakomben des Goldtempels soll gerüchteweise auch jährlich das sogenannte &amp;quot;Fest des Schattenkönigs&amp;quot;, der Feiertag der Diebe, gefeiert werden. Jeder Dieb versucht an diesem Tag, einen möglichst wertvollen Schatz in seinen Besitz zu bringen. Bei Sonnenaufgang des nächsten Tages treffen sich dann alle Diebe im Goldtempel und die Priester kühren den Sieger, welcher viel Ruhm und der Segen von Merchti und Selias erhällt. Nach der Siegerehrung wird gefeiert und die errungenen Schätze werden der Merchti Kirche gespendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Aufgaben der Kirche====&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Kirchen sind vielseitig. Einerseits dient die Kirche als Hüterin von Wissen und Geheimnissen. Deswegen sind viele Merchti-Tempel zugleich auch umfangreiche Bibliotheken und Archive, welche meist öffentlich zugänglich sind. Selbst die kleinsten Kapellen verfügen über kleine Archive mit mehreren duzenden Werken, während die großen Kathedralen meist hunderte von Werken besitzen. Der Tempel des Wissens in Rabenfurth soll sogar tausende von Werken besitzen.&lt;br /&gt;
Andererseits ist es die Aufgabe der Kirche, Reisende zu segnen und zu beschützen. Den Segen der Merchti-Priester erhält jeder, der darum bittet, egal wer er ist und wie groß seine Reise ist. An Boten geben sie außerdem das Zeichen der Merchti aus. Dieses muss nach der Erfüllung des Auftrags wieder an die Kirche zurückgegeben werden, damit es nicht missbraucht werden kann.&lt;br /&gt;
Um die Reise zu erleichtern, unterhält die Kirche an wichtigen Handelsrouten Raststätten, bei denen Reisende eine warme Mahlzeit bekommen und übernachten können. Von armen Leuten verlangt die Kirche nichts, von reicheren erbittet sie eine kleine Spende. Boten können hier außerdem ihre Pferde gegen ausgeruhte Tiere austauschen.&lt;br /&gt;
Um die Reisenden vor Gefahren zu bewahren, lässt die Kirche im Geheimen alle wichtigen Reisewege von Agenten überwachen. Sie kann so in Erfahrung bringen, welche Reiserouten sicher sind und welche natürlichen Gefahren auf den Reiserouten lauern. Diese Informationen können bei jedem Merchti-Tempel von Reisenden eingesehen werden.&lt;br /&gt;
Auch das fahrende Volk, deren Schutzpatronin Merchti ist, erhält von der Merchti-Kirche Unterstützung. Diese kann aus Geld bestehen, oder auch durch andere Dienste, wie zum Beispiel Plätze zum Rasten oder Versorgung mit Wasser und Nahrung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Einfluss der Kirche====&lt;br /&gt;
* Ein Merchti-Priester ohne Geheimnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- geläufige Redewendung in Rabenfurth und Umgebung. Soll bedeuten, dass es etwas nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* “Es gibt vermutlich kein lebendes Wesen, welches noch geheimnisvoller als ein Merchti-Priester ist! Sie sprechen nur, wenn sie unbedingt müssen, und auch keine Silbe mehr als absolut notwendig. Sie sind immer unter sich und immer mit irgendeiner Aufgabe beschäftigt. Nur selten verlassen sie den Tempel oder mischen sich unter das Volk. Doch falls sie es einmal tun, sind sie trotz ihren leuchtend weißen Roben so unauffällig, dass du einen Merchti-Priester nicht einmal in einer Gruppe von Leuten, welche alle schwarze Kleidung tragen, finden würdest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Geheimnistuerei sind sie jedoch freundliche und hilfsbereite Menschen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bericht eines fahrenden Gauklers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo habt ihr den aufgelesen? Schon wieder vor dem Merchti-Tempel? Das ist schon der zehnte Dieb in dieser Woche, den ihr vor dem Merchti-Tempel aufgelesen habt! Irgendetwas ist faul an der ganzen Sache, denn das können nicht alles Zufälle sein!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Hauptmann der Stadtwache von Nubal nach der Verhaftung eines Diebes, der vor dem Goldtempel von Nubal festgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Merchti-Kirche hat vor allem viel Einfluss auf Reisende und Gelehrte. Denn kein Gelehrter würde ohne den Segen der Hüterin des Wissens einer Forschung nachgehen, und kein Reisender würde eine lange Reise antreten, ohne sich vorher von der Kirche segnen zu lassen und sich in einem der Tempel über die Reiseroute zu informieren.&lt;br /&gt;
Doch die Merchti-Kirche soll auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Unterwelt haben: Gerüchten zufolge soll es geheime Tempel der Merchti mit umfangreichen Bibliotheken und Archiven geben, die als Zufluchtsstätte und Informationsquelle für Diebe, Agenten und Spione dienen. Doch Schwerverbrecher wie Mörder oder Vergewaltiger finden keinen Schutz, denn die Kirche soll nur diejenigen schützen, die ihre List im richtigen Maße gebrauchen.&lt;br /&gt;
Sollten diese geheimen Tempel existieren, sind sie wirklich gut versteckt, denn abgesehen von unbestätigten Gerüchten gibt es keine weiteren Indizien für deren Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Die_Bannung_von_Akbeths_Erstgeborenem&amp;diff=7865</id>
		<title>Die Bannung von Akbeths Erstgeborenem</title>
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		<updated>2017-05-22T17:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Der zweite Fehltritt des Sohnes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Die Bannung von Akbeths Erstgeborenem]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Bannung des erstgeborenen Sohnes durch Akbeth''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
In den [[Der Glaube an Akbeth|Annalen des Buches Akbeths]] ist Varyabe'el nicht aufgelistet, obwohl er ein Sohn vom Göttervater Akbeth ist. Aus diesem Grund soll im folgenden nun näher auf ihn eingegangen werden. Zuvor jedoch muss zum besseren Verständnis erst auf die Herkunft von Varyabe'el hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Varyabe'el wurde von seinem Vater erschaffen, als dieser dabei war, die Welt aus dem Rausch der Ewigkeit zu formen. Akbeth musste jedoch feststellen, dass diese Aufgabe selbst für einen Gott ein schwieriges Unterfangen darstellte. Wir können den wahren Grund für die Erschaffung seines Sohnes nur vermuten, doch der Gedanke liegt nahe, dass Akbeth seine Schöpfung relativ schnell fertig stellen wollte. Wir vermuten also, dass bei der Erschaffung der Welt zu helfen Varyabe'els ursprünglicher Lebenszweck war.&lt;br /&gt;
Akbeths Sohn war jedoch unvollkommen. Auch hierfür können wir den Grund nur vermuten. Die Universität zu Rabenfurth vertritt zu diesem Thema die Meinung, dass dies in dem Zwiespalt seines Vaters begründet liege. Für das weitere Verständnis von Varyabe'els Bannung müssen wir seine Entstehung im Kopf behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der erste Fehltritt des Sohnes==&lt;br /&gt;
Nachdem Aiara aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden, Nemargia und Agia erschaffen, und die heutigen Kinder Akbeths entstanden waren, teilte Akbeth die Aufgabenbereiche auf. Seinem erstgeborenen Sohn fühlte er sich näher als allen anderen und so ernannte er ihn zu seinem Stellvertreter. Da der Schöpfer allerdings selten abkömmlich war, blieb für Varyabe'el nicht viel zu tun und er langweilte sich.&lt;br /&gt;
Die Position, die Akbeth ihm übertragen hat, war zwar sehr bedeutungsvoll, doch füllte Varyabe'el sie nicht aus. Diese Tatsache schürte in Varyabe'el eine tiefe Unzufriedenheit über seine Situation. Da er seine Aufgabe nur selten wahrnehmen musste, hatte er viel Zeit, um diese Unzufriedenheit zu schüren und sich eine neue Aufgabe zu suchen.&lt;br /&gt;
Er brauchte nicht lange um eine Neue, eine Bessere zu finden. Seiner Meinung nach passte die Aufgabe und die damit verbundene Macht, über welche Rashon als Wächter über Leben und Tod gebot, besser zu ihm. Immerhin war er der Stellvertreter des höchsten aller Götter und dies sicherlich nicht ohne Grund. Varyabe'el wusste jedoch, dass sein Vater ihm diesen Posten nicht einfach so geben würde. Und wenn er seinen Bruder darauf ansprach, so würde dieser ihn ihm auch nicht so einfach überlassen. Wenn er ihn also haben wollte, so würde er sich geschickt anstellen müssen.&lt;br /&gt;
Lange brauchte Varyabe'el über dieses Problem jedoch nicht nachzudenken. Als Stellvertreter eines fast immer anwesenden Chefs hatte er genug Zeit, um das Problem durchdenken zu können. Die Lösung, welche ihm einfiel, war in seinen Augen schlicht und einfach. Rashon würde ihm den Posten sicherlich überlassen, wenn er seine Fehler nur oft genug vorgehalten bekam. Er würde ihm danach einfach vorschlagen, dass er ihm den Posten für eine Weile geben sollte. In dieser Zeit würde er ihm zeigen können, wie es richtig gemacht wurde. Da er dann jedoch den Posten inne hatte und im Gegensatz zu seinem Bruder die Aufgabe besser erfüllen würde, würde sein Vater ihn nicht zwingen, den Posten an seinen Bruder wieder abzugeben. Stattdessen würde er die Aufgabe behalten dürfen und so sein Ziel erreichen.&lt;br /&gt;
So fing Varyabe'el an, Rashons Arbeit Stück für Stück zu kritisieren. Er begründete seine Kritik damit, dass er als Stellvertreter seines Vaters dafür zu sorgen hätte, dass die anderen ihre Arbeit gewissenhaft und richtig erledigten. Immerhin war Akbeth selbst auch beschäftigt und konnte so diesem Teil seiner Aufgabe als ''oberster aller Götter'' nicht immer nachkommen. Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, dass ihm vorgeworfen würde, er würde nur einen seiner Brüder kritisieren, tat er das gleiche auch bei den Anderen. Dennoch war er stets darauf bedacht, dass er Rashon am meisten kritisierte. Es dauerte nicht lange, da trug Varyabe'els Arbeit Früchte. Dieser gab frustriert nach, als der Erstgeborene ihn wieder einmal kritisierte. Aus Wut über die andauernde Kritik sprach er im Zorn zu seinem Bruder: ''Mach es doch besser''. Innerlich freute sich Varyabe'el, doch durfte er das nicht zeigen. In einem freundlichen Tonfall erwiderte er daher: ''Ich werde dir zeigen, wie man es richtig macht. Schau zu und lerne.'' Dass er den Posten danach auch behalten würde anstelle ihn zurückzugeben, erwähnte er jedoch nicht. Rashon übergab seinen Posten an Varyabe'el und dieser begann sein Werk.&lt;br /&gt;
Varyabe'el hatte den Posten als Hüter des Lebensbrunnen und als Wächter über Leben und Tod für einige Wochen inne. Grobe Fehler machte er in der Zeit keine und so vertrat er am Ende die Meinung, dass er es besser als sein Bruder gemacht hatte. Dieser hatte ihn in der Zeit jedoch aufmerksam beobachtet. Am Anfang hatte er noch das Ziel, dass er wirklich etwas von Varyabe'el lernen konnte. Doch im Laufe der Wochen bemerkte er immer wieder kleine Fehler. Ebensolche Fehler die ihm Varyabe'el vorgeworfen hatte. Es dauerte nicht mehr lange und Rashon begriff, was sein Bruder eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
Als die Zeit abgelaufen war, traten beide Brüder zusammen und begannen sich darüber zu streiten, wer die Aufgabe nun besser erledigt hätte. Eine Einigung kam nicht in Sicht, da sie sich gegenseitig Fehlverhalten vorwarfen. Um den Streit der beiden Brüder zu schlichten, wurden Lion und Aiara hinzugezogen. Lion sah jeden Frevel und sollte einer seiner Brüder geschummelt haben, so würde er es wissen. Aiara dagegen wurde hinzugezogen um den Zusammenhalt der Familie zu sichern. Dennoch scheiterte die Schlichtung, da keiner der beiden Beteiligten Einsicht zeigte. Lion entschied daher, dass der Posten bei Rashon verbleiben sollte. Dieser hatte ihn von Akbeth übertragen bekommen und da ihm kein Fehlverhalten vorzuwerfen sei, solle er ihn auch weiter behalten. Varyabe'el musste diese Entscheidung akzeptieren und sich damit arrangieren. Doch dies schaffte er nicht. Tief in seinem Inneren brodelte er vor Wut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der zweite Fehltritt des Sohnes==&lt;br /&gt;
Während er Rashons Posten inne hatte, hatte sich Varyabe'el an die göttlichen Regeln gehalten. Aber nach Lions Urteilsspruch war Varyabe'el zuerst sprachlos. Er konnte nicht einsehen, warum nicht er den Posten bekommen hatte. Er verstand nicht, warum sein Bruder die Arbeit besser gemacht haben sollte. Die Wut, welche in ihm brodelte, wurde zu Hass und der Hass wurde im Laufe der Zeit immer größer.&lt;br /&gt;
Doch neben seinem Hass auf Rashon nagten auch Zweifel an Varyabe'el. War er wirklich würdig, der Stellvertreter seines Vaters zu sein? Sollte er als Stellvertreter nicht die Aufgaben der Anderen besser erledigen können? Auf diese Fragen fand er jedoch keine Lösung. Er war kurz davor zu resignieren, als Aiara zu ihm kam und ihn auf seine immer schlechter werdende Laune ansprach. Zuerst wollte Varyabe'el sie verjagen, doch aus einem Gefühl, welches er sich nicht erklären konnte, erzählte er Aiara von seinen Zweifeln. Sie dachte einen Moment nach und besann sich auf den Streit zwischen Varyabe'el und Rashon. Daher erteilte sie Varyabe'el einen Rat, welcher für das weitere Schicksal unserer Welt von kolossaler Bedeutung war. Warum bewies er sich selbst und Akbeth seinen Wert nicht durch eine Neuschöpfung? Durch Schöpfung eines Volkes, welches im Gleichgewicht der Welt noch fehlt und diese daher bereichern konnte?&lt;br /&gt;
Varyabe'el dachte über den Vorschlag nach und befand ihn für hilfreich. Er bedankte sich bei Aiara und begann über seine neue Rasse und ihre Erschaffung nachzudenken. Wo sollte ihr Platz in der Welt sein? Wo würde sie eine bedeutende Funktion im großen Ganzen erfüllen?&lt;br /&gt;
Doch je länger Varyabe'el über sein neues Volk nachdachte, desto mehr gewann er den Eindruck, dass die göttlichen Regeln nur dem Zweck dienten, ihre göttlichen Kräfte zu beschränken. Dann begann er auch daran zu zweifeln, dass die göttlichen Regeln von seinem Vater aufgestellt worden sein sollten. In seinem Hass hielt er die göttlichen Regeln stattdessen für ein Konstrukt seines Bruders: Dass sich niemand in seinen, Rashons, Aufgabenbereich einmischen könne; dass nur er, Rashon, die Macht besäße, die Welt durch eine Rasse grundlegend zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen Stunden des Grübelns hatte Varyabe'el die Lösung gefunden. Die Funktion seines Volkes sollte einen Gegenpol zu Rashon darstellen. Diese neue Lebensform sollte sicherstellen, dass auch Rashon an seine eigenen Regeln gebunden wurde. Denn wenn er es nicht tat, sollte sie in der Lage sein, den Herr über Leben und Tod zu bestrafen, ihn zu stürzen und seinen Frevel, die göttliche Ordnung zu ignorieren, mit der härtesten Strafe überhaupt bestrafen. Diese Wesen sollten in der Lage sein, einem Gott seine Göttlichkeit zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau damals geschaffen wurde, entzieht sich unseren heutigen Kenntnissen. Doch wir wissen, dass Varyabe'el die göttlichen Gesetze seines Vaters ignorierte und eine Rasse schuf, die es angeblich mit den Göttern selbst aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
Um diese Gefahr für die Welt und die Götter zu bannen, kam Akbeth selbst aus Nemargia auf Agia hinab und trieb die Geschöpfe in die heutige Wüste Rashon, zu Füßen des Berges der Schöpfung, in welchem der Brunnen des Lebens ruhte. Auch wenn es die Geschöpfe seines erstgeborenen Sohnes waren, so hatte Akbeth doch keine andere Wahl um das empfindliche Gleichgewicht der Welt zu erhalten: Er erschlug jedes einzelne dieser Geschöpf, so dass keines dieser Wesen überlebte. Es war das erste und einzige Mal in der Geschichte, dass ein komplettes Volk vom Antlitz der Welt verschwand.&lt;br /&gt;
Nachdem sie von Akbeth vernichtet wurden, nahm sich Rashon ihrer toten Seelen an und begrub sie tief in seinem Brunnen. Er schickte sie an eine Stelle, von wo aus sie niemals wiederkehren können. Manche behaupten sogar, dass Rashon ihre Seelen vernichtet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Varyabe'els Taten war Akbeth nun jedoch gezwungen Maßnahmen gegen seinen Sohn zu treffen. Offenbar war er so fehlgeleitet, dass dieser seinen Frevel nicht einsehen konnte. Varyabe'el vertrat weiterhin die Meinung, dass Akbeth von Rashon besessen sei. Egal was sein Vater sagte, er konnte Varyabe'el nicht vom Gegenteil überzeugen.&lt;br /&gt;
So war Akbeth gezwungen, seinen Sohn aus Nemargia zu verbannen. Dieser sah in der Verbannung die Vollendung von Rashons Plan und schwor Rache. Er schwor, dass er zurückkehren würde, um bittere Rache zu nehmen. Er würde seinen Vater und seine Geschwister aus dem Griff seines scheinheiligen Bruders befreien, ebenso wie alle sterblichen Kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Unterwelt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7864</id>
		<title>Varyabe'els Kinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7864"/>
		<updated>2017-05-22T17:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Vular */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Varyabe'els Kinder]}}&lt;br /&gt;
==einleitende Worte==&lt;br /&gt;
Mit wem Varyabe'el seine Kinder zeugte, konnten die Gelehrten bisher nicht feststellen. Fest steht jedoch, dass jeder Gott des Akbethglauben über ein dunkles Pendant in der Unterwelt verfügt. Da bei einigen dieser Pendants die Namen noch unbekannt sind, werden diese dann als Abbilder bezeichnet.&lt;br /&gt;
Leider sind einige der hier veröffentlichten Informationen noch unvollständig, wir werden es aber bei Gelegenheit (und mit eurer Hilfe) hoffentlich ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die dunkle Götterfamilie==&lt;br /&gt;
In dieser Auflistung werden die dunklen Götter in der gleichen Reihenfolge wie im Akbeth-Glauben aufgelistet, damit es den werten Lesern einfacher fällt die sich entsprechenden Pendants zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varyabe'el===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über Varyabe'el noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aselass===&lt;br /&gt;
die Konfliktweberin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Säerin von Zwietracht und Kälte, Unheilbringerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: (gift)Spinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: scharlachrot, purpur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Steine: Rubin, Amethyst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbilder: Spinne, Distelblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben der Kirche: Auflösung von Eheschließungen, Überwachen von Fremden, Zeugen von Dienern für Aselass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige: Ireth Sawanet (Ehemalige Beichtpriesterin der Shaera in Helassingen. Nach über 180 nachgewiesen Fällen, enttarnt und hingerichtet durch einen unbekannten Inquisitor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Die unschuldige Nenja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Tempel: die Tempel der Göttin Aselass wurden in einer großen Aufräumaktion im Namen Akbeth's und Aiara's zerstört, ihre Gemeinschaft offiziell zerschlagen. Dennoch gibt es Gerüchte über heimliche Versammlungsorte, deren Standorte jedoch streng geheim gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die hohen Priester der Aselass-Gemeinschaft bekleiden oft hohe Ämter in Dorfgemeinschaften, halten ihre Identität und ihre Zugehörigkeit zu Aselass jedoch streng geheim. In Ratspositionen sind sie in der Regel diejenigen die andere Mitglieder nach ihrem Willen beeinflussen und für Misstrauen und Streit untereinander sorgen. Auch sind sie diejenigen zu denen unzufriedene Ehemänner und -frauen gehen, wenn sie Beschwerden über ihre Partner haben. Nach einem großzügigen … Trinkgeld verschwinden diese Partner meist auf unerklärliche Weise oder erleiden schwere Unfälle während der Arbeit, die eine Fortführung der ehelichen Pflichten unmöglich machen. Kleinere Handlanger der Priester werden oft ausgeschickt, junge Frauen und Männer vor der Eheschließung zu verführen und zu entjungfern. Sollten sie Erfolg damit haben und nicht für ihre Vergehen gevierteilt werden, steigen ihre Chancen, in den Kreis der Hohepriester aufgenommen zu werden. Diese Ehre wird jedoch nur wenigen zuteil, da die meisten bei der Ausführung ihrer Aufgaben von zufällig in der Nähe weilenden Ratsmitgliedern und deren Novizen erwischt werden. Die Eheschließungen sind damit dennoch hinfällig, da Betrug am Partner ein schweres Vergehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Aselass ist aus den Wirbeln des Chaos entstanden und wurde schnell zur ärgsten Feindin Aiara's, da es ihr ein perverses Vergnügen bereitet, die glücklichen Beziehungen, welche durch Aiara's Segen entstanden und verfestigt sind, zu zerstören. Gerne begibt sie sich selbst in ihrer Verkleidung als verführerische junge Frau an Ort und Stelle und verführt Mütter, Väter, Kinder, Angestellte. Sie zieht ihre Opfer auf ihre Seite und flüstert ihnen Geschichten von Misstrauen und Betrug zu, bis ein Familienmitglied wutentbrannt auf das andere losgeht und der Frieden zwischen ihnen unwiederbringlich zerstört ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Dienerin, die unschuldige Nenja, zählt mit ihrem namensgebenden unschuldigen aber dennoch verführerischen Äußeren zu den wichtigsten Dienern Aselass.&lt;br /&gt;
Vor allem verlobte Jünglinge und frisch vermählte Ehemänner werden vor ihren Lügen gewarnt, wenn sie in kalten oder stürmischen Nächten um Obdach bittet, nur um des Nachts den Mann ihrer Wahl aus Dankbarkeit für seine Güte zu verführen und sich ihm anschließend hinzugeben.&lt;br /&gt;
Kein anderer Diener der dunklen Götter würde es wagen, an den Glauben ihres größten Feindes zu appellieren um ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
Selbst wenn sie versagt und keinen Einlass in das Haus Ihres Opfers erhält, hat sie ihr Werk vollbracht, denn schluchzend und vom Wetter gezeichnet, wird man sie am nächsten Morgen in einer Gasse in der Nähe eben diesen Hauses vorfinden, wo die Nachbarn sie wegen der ihr angetanen Grausamkeit bemitleiden und für sie Rache schwören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ferkjes===&lt;br /&gt;
Der Erste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Naturgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die Anhänger dieser zerstörerischen Gottheit haben nichts übrig für die Vielfalt der Natur, ganz im Gegenteil! Sie sind es, die die Natur immer wieder zerstören und dafür sorgen, dass Wüsten und Steppen sich, soweit wie es den Anhängern möglich ist, ausbreiten.&lt;br /&gt;
Desweiteren sind sie große Feinde der Nixen und Nymphen, sowie aller Wasserbewohner, da diese nach der Auffassung seiner Anhänger niedere Geschöpfe sind und kein Existenzrecht besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Ferkjes erschien, ganz wie sein Vorbild Chausun, als erster der acht Kinder des Varyabe'el.&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Vaters bewirkte, dass Ferkjes einen tiefen Hass gegen das Wasser und seine Bewohner hegt, der soweit reicht, dass es in seinem Reich in der Unterwelt keinen einzigen Tropfen Wasser, der nicht verseucht ist, existiert. Regen, der Steine schmelzen lässt, tief violette Flüsse und keinen einzigen Wasserbewohner. Dazu eine weite trostlose Steppe mit einigen verkümmerten Pflanzen. So erschuf sich Ferkjey sein Reich, in dessen Mitte ein Vulkan steht, der seinen Thron beherrbergt.&lt;br /&gt;
Sein Hass gegen das Wasser geht einher mit der Faszination der zerstörerischen Kraft von Wind und Wetter. So ist es keine Seltenheit, dass der eine oder andere Wirbelsturm, durch die, ohnehin schon gepeinigte Gegend, fegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerukias===&lt;br /&gt;
Der Lauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Plagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere/Symbole: Heuschrecke, Ratte, Cascabella-Blüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Giftgrün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlicher Einfluss: Zerstörung von Ernte durch z.B. Heuschrecken, die gierige Jagd und Giftpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung: Zecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Kalmoth, die Gier im Nacken (Zecke); Surut, Herrin der Fliegen (Überbringerin der Gaben AvAs und Räuberin der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Jerukias findet nur wenige Anhänger unter den verderbten Wesen, aber wenn einer sich für diesen Dämon entschieden hat, so ist er ihm treu bis zu seinem Ende. Jerukias steht in erster Linie für die Zerstörung durch Tiere und Pflanzen. So wird ihm die Heuschreckenplagen die alle paar Jahrzehnte auftreten zugeschrieben. Ebenso wie alle parasitären Pflanzen und Tiere, die ihren Wirt erbarmungslos aussaugen, teilweise mit Krankheiten infizieren und immer tödlich sind. Ein weiterer Aspekt ist die gierige Jagd, bei der der Jäger nicht um der Gesamtheit des Wildes jagen geht, sondern nur für einen Teil des Tieres, dessen Reste dann liegenbleiben und verwesen. Elfenbein- und Felljägern sagt man nach, dass sie einem Diener von Jerukias huldigen, auch wenn diese das vehement bestreiten. Ein Anhänger dieses dunklen Gottes kann mit seiner Hlfe ganze Landstriche in den Hungertod treiben. Auch die Giftpflanzen werden ihm zugeschrieben, die er schuf um Acres Werk zu spotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Jerukias wird häufig als Zecke dargestellt und ganz selten als Mensch, der über und über mit Larven und Käfern übersäht ist. Manche behaupten sogar, dass diese Gestalt nicht übersäht ist, sondern gänzlich aus dem krabbelnden Getier besteht. Die wenigen Bilder aus geistigen Büchern, die auch nur die Priesterschaft zu sehen bekommt, zeigen ihn mit großen Schritten übers Land schreiten und dort wo sein Fuss die Erde berührt sterben die Menschen an Hunger und Krankheit.&lt;br /&gt;
Wird er als Zecke dargestellt, so sitzt er meist im Nacken eines Jägers dessen Augen unnatürlich verdreht sind und dessen Mund vor Gier Speichel absondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Herr der Plagen sendet wieder seine Diener aus, um die Welt zu bestrafen. Bestrafen für Dinge die nie getan wurden. Er, der sich mit ihm einläßt wird für seine Feinde zum Racheengel aufsteigen, doch wenn Jerukias befindet genug geholfen zu haben, wird er ihn holen&amp;quot; - ''verwirrtes Gebrabbel eines Bettlers kurz vor einer Ameisenplage in Sermankesh''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kalmoth; Zecke, wird auch als Diener AvAs bezeichnet:&lt;br /&gt;
Trifft man überall in Ezantoh, springt von Büschen und kleineren Bäumen auf sein Opfer, um dann zum Nacken hinauf zu wandern und sich dort beim Haaransatz fest zu beissen. Kalmoth ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf und wächst durch das Saugen auf bis zur siebenfachen Größe an (Wurde nur einmal vor über 200 Jahren beobachtet, normalerweise stirbt der Wirt wesentlich früher).&lt;br /&gt;
Stirbt der Wirt, fällt diese Zeckenart aus der Leiche und kann je nach Sättigung mehrere Jahre überwintern. Überträgt eine tödliche Krankheit, die den Infizierten binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn treibt. Dieser Wahnsinn zeigt sich dadurch, dass der Erkrankte zuerst bei Kleinigkeiten Besitzrechte einfordert und später nicht mal davor zurückschreckt zu Morden, um an andere Besitztümer zu gelangen. Je nach Wesenszug zeigt sich der Wahn auch unterschiedlich. Sehr häufig sind Jäger und sonstige Waldbewohner betroffen. Es wurde von einem Holzfäller berichtet, der einen heiligen Hain inmitten seines Heimatwaldes komplett abgeholzt hat.&amp;quot; - ''Auszug aus dem Buch: Insekten - widernatürlich oder Götterwerk?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hrutor und Gurnor===&lt;br /&gt;
Siamesiche Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Wut und Der Hass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: weiblicher Bär (Hrutor), Hyäne (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Braun (Hrutor), Schwarz (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Saralira, die verlorene Unschuld (Kind von Hrutor, dargestellt als kleines Mädchen in einem zerrissenen Kleid); Lujann, der Wahnsinn (Kind von Gurnor, dargestellt als Veiztänzer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Hrutor und Gurnor besitzen nur einen Körper aber 2 Köpfe und 4 Arme. Hrutor ist Männlich und Gurnor ist weiblich. Sie sind eine wahre Missgeburt die immer im Streit mit sich selbst liegen. Hrutors Einfluss wirkt meist durch Saralira die durch die Reihen der Kämpfer zieht und durch einen Blick oder Kuss unbändige Wut entfacht. Manche behaupten sogar, dass Hrutor der Urspung der Berserkerwut ist, die Blind macht und weder Freund noch Feind erkennen läßt. Wer die Wut Hrutors in sich trägt ist verdammt andere ins Unglück zu stürzen, ohne zu erkennen was er anrichtet.&lt;br /&gt;
Gurnor hingegen ist der blanke Hass und auch sie bedient sich ihres Kindes Lujann, der den Wahnsinn bringt. Während Hrutor wild und unbändig in seiner Wut ist, ist Gurnor kalt und berechnend. Ihr Hass ist gezielt und sie nutzt jede Möglichkeit hinterhältig und verschlagen zu sein. Einige Meuchlergilden verehren Gurnor, denn sie trifft ihr Ziel immer und ihre Opfer entkommen ihr nicht. Ein Gezeichneter der Gurnor trägt ihren Hass in sich und wird langsam gefühlsarm, je häufiger er sich ihrer Kräfte bedient. Man sagt auch, dass jene den Bösen Blick besäßen. Auf dem Schlachtfeld wirkt Gurnor selten direkt sondern meist nur durch ihr Kind, dass tanzend durch die Reihen aller Parteien rauscht und den Kämpfern den Wahnsinn bringt. Unsinnige Selbstmordkommandos sind oft ein Zeichen Lujanns. Aber auch die vielen geistig und seelich Kranken, die eine Schlacht hinterläßt sind meist ein Opfer von Gurnors Kind geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Hrutor und Gurnor werden ganz ihrem Wesen entsprechend als Mensch mit 2 Köpfen (manchmal auch als Bären- und Hyänenkopf) und 4 Armen dargestellt. Die beiden Köpfe werden so dargestellt, dass sie sich nicht ins gegenseitige Antlitz sehen können. Dies symboliiert, dass beide mehr oder weniger Blind sind in Bezug auf die Machenschaften des anderen und jeder für sich werkelt.&lt;br /&gt;
Häufig behindern sie sich gegenseitig, worüber die Lebewesen Ezantohs wirklich froh sein können. Ständig ringen sie miteinander, jeder will die Oberhand über den Körper den sie beide bewohnen behalten. Allerdings gibt es auch Legenden, in denen es heisst, das beide kurzfristig zu einer Einigung kamen. Niemand kann erahnen zu welchen Taten sie Fähig sind, wenn sie vereint ans Werk gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie eine Welle wogte der Wahnsinn in ihren Gesichtern. Es schien als spränge er flink wie ein Wiesel von Kämpfer zu Kämpfer und keiner war gefreit davon. Mit grausen sehe ich noch heute das Schlachtfeld vor meinen Augen, wie sich Brüder die Schädel einschlugen und Feinde Seite an Seite gegen die eigenen Reihen wandten....&amp;quot; - ''Lodewig, Priester des Demosans''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vasse===&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Selbstüberschätzung, Meister der Schadenfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: Narzra (Lemminge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: bunt schillernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Trunga der gnomische Narr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Wie Aves auch, ist Vasse auf dem Schlachtfeld zu finden, allerdings nicht als strahlender Anführer, sondern im Hintergrund. Vasse flüstert zum Beispiel den Anführern von Einheiten unsinnige Taktiken ins Ohr oder rät ihnen zu katastrophalen Aufstellungen. Schlachten, die unter dem Einfluss von Vasse stehen enden normalerweise in einem Desaster. Nirgends gibt es so viele Gefallene wie auf der Seite von Vasse. Er beeinflusst auch immer nur eine Seite, niemals beide.&lt;br /&gt;
Aber er ist nicht nur im Kampfgeschehen zu finden. Selbst im alltäglichen Leben ist man vor seinen Einflüsterungen nicht gefeiht. Wenn sterbliche Wesen sich wirklich seltsam Verhalten oder volligen Unsinn erzählen, geschieht das oft durch den Einfluss von Aves Gegenspieler. Auch Schadenfreude und das Laben am Unglück anderer gehört zu Vasses Einflussbereich. So kommt es auch, dass das Sprichwort &amp;quot;Des einen Unglück ist des anderen Glück&amp;quot; nur sehr selten Positiv aufgefasst wird. Menschen die nach diesem Sprichwort leben sind Vasse verfallen, meist ohne es zu ahnen.&lt;br /&gt;
Trungar, sein Diener hingegen hat die Aufgabe die Irrgeleiteten bloß zu stellen und ihre Unzulänglichkeit breit zu treten. Meistens lockt er Unschuldige, deren Leumund untaldelig ist, durch Possen oder Neckerreien zum Schauplatz und lässt dann durch jene bezeugen, wie einfältig das Opfer von Vasse gehandelt hat. Manchmal tritt er aber auch selbst auf den Plan, je nachdem ob passende Zeugen in der Nähe sind oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vasse wird häufig als winziges Wesen auf der Schulter eines &amp;quot;Opfers&amp;quot; dargestellt, mit unpassenden Proportionen, dass sich zum Ohr neigt und leise auf es einspricht. Manchmal wird er auch nur als Hand dargestellt mit einem Kreuzstab, an dem Fäden hängen (Marionette).&lt;br /&gt;
Angeblich aber soll Vasse wie ein alter Mann in einer Gelehrtenrobe aussehen, mit weissem wallenden Bart und einem dicken Buch in der Hand, doch dies ist nicht bewiesen. Besonders die Zunft der Gelehrten wehrt sich gegen solche Behauptungen, würde dass doch ihren Berufstand in Verruf bringen.&lt;br /&gt;
Trungar sieht wie aus wie ein Gnom, der so schillernd Bunt gekleidet ist, dass es schon in den Augen schmerzt. Er lächelt immer, selbst wenn man ihm Schmerzen zufügt ist er dazu gezwungen und dies ist auch die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''.. und dann schickte er seltsamerweise die Schützen auf die linke Position, während der Quacksalber und der Priester ungeschützt vorne standen. Himbald, der Paladin wurde nach Hinten verwiesen, trotz seiner Proteste. Natürlich wurde die ganze Einheit aufgerieben, ich bin der einzige Überlebende. Meine Position war im Zentrum, ich hatte keinen Platz um meine Messerchen einzusetzen. Beinahe wäre ich auch drauf gegangen und ich hatte alles verloren was ich besaß. Daher sehe ich jetzt auch so Bunt aus.. musste mir auf dem Schlachtfeld Kleidungsstücke von den Gefallenen &amp;quot;ausborgen&amp;quot;, schließlich gibt es nicht viele in meiner Größe... eine Schande ist das....''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lodren===&lt;br /&gt;
Die Schmeichlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herrin der Schmeichelei und der göttlichen Abkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol: Giftschlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben/Steine: Katzengold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Melron (schlechte Gaben, Engel in Schwarz mit gestutzten Flügeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Lodrens Anhänger sind diejenigen, deren Aufgabe es ist die Gläubigen von Akbeth zu verwirren oder sogar von ihrem Gott zu entfernen. Ihnen ist jedes Mittel recht und sei es eine neue Gottheit die sie dafür einführen müssen. Sie bedienen sich hauptsächlich dem Mittel der Einschmeichlung, indem sie ihrem Opfer alles Mögliche versprechen und einen Teil als Anzahlung sogar organisieren (mit Hilfe Lodrens und ihrer Diener natürlich). Am häufigsten versprechen sie Macht, Gold oder sonstigen Besitz, weltliche Güter die leicht zu beschaffen sind. Aber ganz ihrem Symbol entsprechend ist alles &amp;quot;geschenkte&amp;quot; mit Gift versehen. So kann es sein, dass derjenige der sich Macht wünschte gerade mal einen Tag seine neue Position inne hat, am nächsten Tag stirbt und für immer das Recht auf das göttliche Paradies verwirkt hat.&lt;br /&gt;
Melron, der höchste Diener Lodrens wird als schwarzer Engel, teilweise mit gestutzten Flügeln, manchmal auch mit gebrochenen dargestellt. Er ist der Überbringer der Gaben bzw. Geschenke. Es obliegt ganz seiner Launen wie lange eines seiner Geschenke andauert. Einige Male hat er sich von schönen Damen bezirzen lassen und ihnen seine Geschenke ein ganzes Leben lang vermacht, denn gegenüber Schmeicheleien ist er nicht unempfänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Lodren wird normalerweise als Schlange dargestellt, die ihre Giftzähne ausgefahren hat und aus denen eine zähe Flüssigkeit tropft. Ihre Augen sind blicklos so als interesiere sie die Welt nicht, ausser um ihr Gift zu versrpühen und dabei ist es ihr egal in welche Richtung. Unter den Kindern Variabels ist sie diejenige, die innerhalb der Familie als Diplomatin auftritt wenn es zu Streitereien kommt (was nicht selten ist) und normalerweise beruhigt sie die Kontrahenten immer... zu ihrem Vorteil natürlich. In der Welt der Sterblichen agiert sie selten selbst, sondern überlässt die Arbeit ihren Anhängern und Melron. Nur bei wirklich wichtigen Persönlichkeiten lässt sie sich bereitwillig rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nein, ich habe ihn nicht umgebracht, das war dieser Schlangenmensch! Ich schwöre es!... Ja, ich wollte seinen Posten haben, schon seit langer Zeit, aber ich habe keine Hand an ihn gelegt.&amp;quot; &amp;quot;Wie erklärt ihr euch dann das Fläschen Gift, das ihr beim Alchimisten gekauft habt und man in eurem Haus gefunden hat?&amp;quot; &amp;quot;Ich habe kein Gift gekauft, man hat es mir untergejubelt!&amp;quot; &amp;quot;Soso, wie erklärt ihr, dass in der Hand des Toten ein Stück eures Ausgehrockes samt Knopf zu finden war? Dieser Knopf trägt euer Wappen und eure Insignien!&amp;quot; &amp;quot;Das weiss ich nicht, ich war nie bei ihm gewesen, so glaubt mir doch!&amp;quot; &amp;quot;Es hat eindeutig ein Kampf stattgefunden, krempelt bitte eure Ärmel hoch, damit wir sehen können ob ihr Kampfspuren tragt&amp;quot; &amp;quot;Natürlich.. hier.. wie ihr seht, kei... wie?...Ich verstehe das nicht!&amp;quot; Zwei Tage Später wurde Hillard von Dauenstein auf dem Marktplatz hingerichtet. Noch immer beteuerte er seine Unschuld, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vular===&lt;br /&gt;
Beinamen: Verbotene Frucht, Herr der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: Stechmücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben/Steine: Schwarz, schwarzer Opal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Tirundir (Der unfreiwillige Verräter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Vulars Einflussbereich ist recht groß, denn er kennt alle Geheimnisse und alles Verborgene. Er weiß alles und gibt sein Wissen auch gerne weiter, natürlich zu einem gewissen Preis. Leider neigt er dazu nicht alle Einzelheiten zu verraten, sodass ein verzerrtes Bild entsteht und häufig missinterpretiert wird. Wenn man nur die Hälfte der Wahrheit kennt, kann man sich kein klares Bild machen und das ist genau die Absicht von Vular. Ganz anders sieht es bei denjenigen aus, die ihm verfallen sind. Jene werden mit Wissen förmlich erschlagen, sie sind seine Jäger die lohnende Opfer aufspüren und ihnen die frohe Kunde eines großen Gönners überbringen. Ist einmal das Interesse der Jäger geweckt, so gibt es kein Entkommen (Einzige ausnahme sind die Tempel der Götter). Vular kennt alle Verstecke und teilt sie seinen Anhängern bereitwillig mit. Alle seine Untergebenen können mit der Dunkelheit verschmelzen und sehen sogar in absoluter Finsternis.&lt;br /&gt;
Der Diener Tirundir war einstmals ein Opfer Vulars und schmachtet nun sein Dasein in den unfreiwilligen Diensten seines Herren. Auch ihm wurden nur Halbwahrheiten mitgeteilt worauf er die falsche Entscheidung traf und letztendlich für den Schattenkönig (den Diener Merchtis) verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vular wird normalerweise als drei Augen in der Finsternis dargestellt, die weder leuchten noch Pupillen haben. Eine andere Variante ist die Darstellung einer Frucht, die noch nie auf Ezantoh gesehen wurde (zumindest natürlich gewachsen). Vular lässt sich nicht rufen, aber er erscheint ab und an in Albträumen und teilt auf diese Art und Weise sein verbotenes Wissen mit. Manchmal kündigt er somit auch seine Jäger an oder Tirundir.&lt;br /&gt;
Tirundir wird als trauriger Elf dargestellt, der geblendet wurde und einen Dolch im Herzen stecken hat. Während Vulars Anhänger neue Opfer jagen, ist Tirundirs Aufgabe besondere Wesen, egal ob Mensch, Elf oder Zwerg, zu Verrätern zu machen. Er flüstert ihnen Halbwahrheiten ins Ohr, reicht ihnen den Dolch des Verrats oder verleiht ihnen die Zunge eines geschickten Lügners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sillia, was hast du getan?&amp;quot; &amp;quot;Er hat seine gerechte Strafe bekommen, dieser Schuft! Und du wirst mit ihm gehen, mach dich bereit zu sterben.&amp;quot; &amp;quot;Silia, ich bitte dich hör mir zu, es ist nicht so wie du denkst&amp;quot; &amp;quot; Nicht so wie ich denke? Du stolzierst in meinem Hochzeitskleid mit meinem zukünftigen Bräutigam herum und sagst mir, dass ich blind bin? Du Hure, es wird mir ein Vergnügen sein dein Blut mit dem seinen zu vermengen&amp;quot;'' ..... Man fand Silia, die Tochter des Barons neben der Leiche ihres Zukünftigen und dessen Schwester. Erst als man sie darüber aufklärte, dass sie die Schwester getötet hatte schüttelte sie ihre Zufriedenheit ab und begann zu weinen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abbild von Rashon===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über das Pendant zu Rashon noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Varyabe'els Kinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7863</id>
		<title>Varyabe'els Kinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7863"/>
		<updated>2017-05-22T17:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Vular */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Varyabe'els Kinder]}}&lt;br /&gt;
==einleitende Worte==&lt;br /&gt;
Mit wem Varyabe'el seine Kinder zeugte, konnten die Gelehrten bisher nicht feststellen. Fest steht jedoch, dass jeder Gott des Akbethglauben über ein dunkles Pendant in der Unterwelt verfügt. Da bei einigen dieser Pendants die Namen noch unbekannt sind, werden diese dann als Abbilder bezeichnet.&lt;br /&gt;
Leider sind einige der hier veröffentlichten Informationen noch unvollständig, wir werden es aber bei Gelegenheit (und mit eurer Hilfe) hoffentlich ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die dunkle Götterfamilie==&lt;br /&gt;
In dieser Auflistung werden die dunklen Götter in der gleichen Reihenfolge wie im Akbeth-Glauben aufgelistet, damit es den werten Lesern einfacher fällt die sich entsprechenden Pendants zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varyabe'el===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über Varyabe'el noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aselass===&lt;br /&gt;
die Konfliktweberin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Säerin von Zwietracht und Kälte, Unheilbringerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: (gift)Spinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: scharlachrot, purpur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Steine: Rubin, Amethyst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbilder: Spinne, Distelblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben der Kirche: Auflösung von Eheschließungen, Überwachen von Fremden, Zeugen von Dienern für Aselass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige: Ireth Sawanet (Ehemalige Beichtpriesterin der Shaera in Helassingen. Nach über 180 nachgewiesen Fällen, enttarnt und hingerichtet durch einen unbekannten Inquisitor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Die unschuldige Nenja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Tempel: die Tempel der Göttin Aselass wurden in einer großen Aufräumaktion im Namen Akbeth's und Aiara's zerstört, ihre Gemeinschaft offiziell zerschlagen. Dennoch gibt es Gerüchte über heimliche Versammlungsorte, deren Standorte jedoch streng geheim gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die hohen Priester der Aselass-Gemeinschaft bekleiden oft hohe Ämter in Dorfgemeinschaften, halten ihre Identität und ihre Zugehörigkeit zu Aselass jedoch streng geheim. In Ratspositionen sind sie in der Regel diejenigen die andere Mitglieder nach ihrem Willen beeinflussen und für Misstrauen und Streit untereinander sorgen. Auch sind sie diejenigen zu denen unzufriedene Ehemänner und -frauen gehen, wenn sie Beschwerden über ihre Partner haben. Nach einem großzügigen … Trinkgeld verschwinden diese Partner meist auf unerklärliche Weise oder erleiden schwere Unfälle während der Arbeit, die eine Fortführung der ehelichen Pflichten unmöglich machen. Kleinere Handlanger der Priester werden oft ausgeschickt, junge Frauen und Männer vor der Eheschließung zu verführen und zu entjungfern. Sollten sie Erfolg damit haben und nicht für ihre Vergehen gevierteilt werden, steigen ihre Chancen, in den Kreis der Hohepriester aufgenommen zu werden. Diese Ehre wird jedoch nur wenigen zuteil, da die meisten bei der Ausführung ihrer Aufgaben von zufällig in der Nähe weilenden Ratsmitgliedern und deren Novizen erwischt werden. Die Eheschließungen sind damit dennoch hinfällig, da Betrug am Partner ein schweres Vergehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Aselass ist aus den Wirbeln des Chaos entstanden und wurde schnell zur ärgsten Feindin Aiara's, da es ihr ein perverses Vergnügen bereitet, die glücklichen Beziehungen, welche durch Aiara's Segen entstanden und verfestigt sind, zu zerstören. Gerne begibt sie sich selbst in ihrer Verkleidung als verführerische junge Frau an Ort und Stelle und verführt Mütter, Väter, Kinder, Angestellte. Sie zieht ihre Opfer auf ihre Seite und flüstert ihnen Geschichten von Misstrauen und Betrug zu, bis ein Familienmitglied wutentbrannt auf das andere losgeht und der Frieden zwischen ihnen unwiederbringlich zerstört ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Dienerin, die unschuldige Nenja, zählt mit ihrem namensgebenden unschuldigen aber dennoch verführerischen Äußeren zu den wichtigsten Dienern Aselass.&lt;br /&gt;
Vor allem verlobte Jünglinge und frisch vermählte Ehemänner werden vor ihren Lügen gewarnt, wenn sie in kalten oder stürmischen Nächten um Obdach bittet, nur um des Nachts den Mann ihrer Wahl aus Dankbarkeit für seine Güte zu verführen und sich ihm anschließend hinzugeben.&lt;br /&gt;
Kein anderer Diener der dunklen Götter würde es wagen, an den Glauben ihres größten Feindes zu appellieren um ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
Selbst wenn sie versagt und keinen Einlass in das Haus Ihres Opfers erhält, hat sie ihr Werk vollbracht, denn schluchzend und vom Wetter gezeichnet, wird man sie am nächsten Morgen in einer Gasse in der Nähe eben diesen Hauses vorfinden, wo die Nachbarn sie wegen der ihr angetanen Grausamkeit bemitleiden und für sie Rache schwören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ferkjes===&lt;br /&gt;
Der Erste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Naturgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die Anhänger dieser zerstörerischen Gottheit haben nichts übrig für die Vielfalt der Natur, ganz im Gegenteil! Sie sind es, die die Natur immer wieder zerstören und dafür sorgen, dass Wüsten und Steppen sich, soweit wie es den Anhängern möglich ist, ausbreiten.&lt;br /&gt;
Desweiteren sind sie große Feinde der Nixen und Nymphen, sowie aller Wasserbewohner, da diese nach der Auffassung seiner Anhänger niedere Geschöpfe sind und kein Existenzrecht besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Ferkjes erschien, ganz wie sein Vorbild Chausun, als erster der acht Kinder des Varyabe'el.&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Vaters bewirkte, dass Ferkjes einen tiefen Hass gegen das Wasser und seine Bewohner hegt, der soweit reicht, dass es in seinem Reich in der Unterwelt keinen einzigen Tropfen Wasser, der nicht verseucht ist, existiert. Regen, der Steine schmelzen lässt, tief violette Flüsse und keinen einzigen Wasserbewohner. Dazu eine weite trostlose Steppe mit einigen verkümmerten Pflanzen. So erschuf sich Ferkjey sein Reich, in dessen Mitte ein Vulkan steht, der seinen Thron beherrbergt.&lt;br /&gt;
Sein Hass gegen das Wasser geht einher mit der Faszination der zerstörerischen Kraft von Wind und Wetter. So ist es keine Seltenheit, dass der eine oder andere Wirbelsturm, durch die, ohnehin schon gepeinigte Gegend, fegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerukias===&lt;br /&gt;
Der Lauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Plagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere/Symbole: Heuschrecke, Ratte, Cascabella-Blüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Giftgrün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlicher Einfluss: Zerstörung von Ernte durch z.B. Heuschrecken, die gierige Jagd und Giftpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung: Zecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Kalmoth, die Gier im Nacken (Zecke); Surut, Herrin der Fliegen (Überbringerin der Gaben AvAs und Räuberin der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Jerukias findet nur wenige Anhänger unter den verderbten Wesen, aber wenn einer sich für diesen Dämon entschieden hat, so ist er ihm treu bis zu seinem Ende. Jerukias steht in erster Linie für die Zerstörung durch Tiere und Pflanzen. So wird ihm die Heuschreckenplagen die alle paar Jahrzehnte auftreten zugeschrieben. Ebenso wie alle parasitären Pflanzen und Tiere, die ihren Wirt erbarmungslos aussaugen, teilweise mit Krankheiten infizieren und immer tödlich sind. Ein weiterer Aspekt ist die gierige Jagd, bei der der Jäger nicht um der Gesamtheit des Wildes jagen geht, sondern nur für einen Teil des Tieres, dessen Reste dann liegenbleiben und verwesen. Elfenbein- und Felljägern sagt man nach, dass sie einem Diener von Jerukias huldigen, auch wenn diese das vehement bestreiten. Ein Anhänger dieses dunklen Gottes kann mit seiner Hlfe ganze Landstriche in den Hungertod treiben. Auch die Giftpflanzen werden ihm zugeschrieben, die er schuf um Acres Werk zu spotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Jerukias wird häufig als Zecke dargestellt und ganz selten als Mensch, der über und über mit Larven und Käfern übersäht ist. Manche behaupten sogar, dass diese Gestalt nicht übersäht ist, sondern gänzlich aus dem krabbelnden Getier besteht. Die wenigen Bilder aus geistigen Büchern, die auch nur die Priesterschaft zu sehen bekommt, zeigen ihn mit großen Schritten übers Land schreiten und dort wo sein Fuss die Erde berührt sterben die Menschen an Hunger und Krankheit.&lt;br /&gt;
Wird er als Zecke dargestellt, so sitzt er meist im Nacken eines Jägers dessen Augen unnatürlich verdreht sind und dessen Mund vor Gier Speichel absondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Herr der Plagen sendet wieder seine Diener aus, um die Welt zu bestrafen. Bestrafen für Dinge die nie getan wurden. Er, der sich mit ihm einläßt wird für seine Feinde zum Racheengel aufsteigen, doch wenn Jerukias befindet genug geholfen zu haben, wird er ihn holen&amp;quot; - ''verwirrtes Gebrabbel eines Bettlers kurz vor einer Ameisenplage in Sermankesh''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kalmoth; Zecke, wird auch als Diener AvAs bezeichnet:&lt;br /&gt;
Trifft man überall in Ezantoh, springt von Büschen und kleineren Bäumen auf sein Opfer, um dann zum Nacken hinauf zu wandern und sich dort beim Haaransatz fest zu beissen. Kalmoth ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf und wächst durch das Saugen auf bis zur siebenfachen Größe an (Wurde nur einmal vor über 200 Jahren beobachtet, normalerweise stirbt der Wirt wesentlich früher).&lt;br /&gt;
Stirbt der Wirt, fällt diese Zeckenart aus der Leiche und kann je nach Sättigung mehrere Jahre überwintern. Überträgt eine tödliche Krankheit, die den Infizierten binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn treibt. Dieser Wahnsinn zeigt sich dadurch, dass der Erkrankte zuerst bei Kleinigkeiten Besitzrechte einfordert und später nicht mal davor zurückschreckt zu Morden, um an andere Besitztümer zu gelangen. Je nach Wesenszug zeigt sich der Wahn auch unterschiedlich. Sehr häufig sind Jäger und sonstige Waldbewohner betroffen. Es wurde von einem Holzfäller berichtet, der einen heiligen Hain inmitten seines Heimatwaldes komplett abgeholzt hat.&amp;quot; - ''Auszug aus dem Buch: Insekten - widernatürlich oder Götterwerk?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hrutor und Gurnor===&lt;br /&gt;
Siamesiche Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Wut und Der Hass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: weiblicher Bär (Hrutor), Hyäne (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Braun (Hrutor), Schwarz (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Saralira, die verlorene Unschuld (Kind von Hrutor, dargestellt als kleines Mädchen in einem zerrissenen Kleid); Lujann, der Wahnsinn (Kind von Gurnor, dargestellt als Veiztänzer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Hrutor und Gurnor besitzen nur einen Körper aber 2 Köpfe und 4 Arme. Hrutor ist Männlich und Gurnor ist weiblich. Sie sind eine wahre Missgeburt die immer im Streit mit sich selbst liegen. Hrutors Einfluss wirkt meist durch Saralira die durch die Reihen der Kämpfer zieht und durch einen Blick oder Kuss unbändige Wut entfacht. Manche behaupten sogar, dass Hrutor der Urspung der Berserkerwut ist, die Blind macht und weder Freund noch Feind erkennen läßt. Wer die Wut Hrutors in sich trägt ist verdammt andere ins Unglück zu stürzen, ohne zu erkennen was er anrichtet.&lt;br /&gt;
Gurnor hingegen ist der blanke Hass und auch sie bedient sich ihres Kindes Lujann, der den Wahnsinn bringt. Während Hrutor wild und unbändig in seiner Wut ist, ist Gurnor kalt und berechnend. Ihr Hass ist gezielt und sie nutzt jede Möglichkeit hinterhältig und verschlagen zu sein. Einige Meuchlergilden verehren Gurnor, denn sie trifft ihr Ziel immer und ihre Opfer entkommen ihr nicht. Ein Gezeichneter der Gurnor trägt ihren Hass in sich und wird langsam gefühlsarm, je häufiger er sich ihrer Kräfte bedient. Man sagt auch, dass jene den Bösen Blick besäßen. Auf dem Schlachtfeld wirkt Gurnor selten direkt sondern meist nur durch ihr Kind, dass tanzend durch die Reihen aller Parteien rauscht und den Kämpfern den Wahnsinn bringt. Unsinnige Selbstmordkommandos sind oft ein Zeichen Lujanns. Aber auch die vielen geistig und seelich Kranken, die eine Schlacht hinterläßt sind meist ein Opfer von Gurnors Kind geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Hrutor und Gurnor werden ganz ihrem Wesen entsprechend als Mensch mit 2 Köpfen (manchmal auch als Bären- und Hyänenkopf) und 4 Armen dargestellt. Die beiden Köpfe werden so dargestellt, dass sie sich nicht ins gegenseitige Antlitz sehen können. Dies symboliiert, dass beide mehr oder weniger Blind sind in Bezug auf die Machenschaften des anderen und jeder für sich werkelt.&lt;br /&gt;
Häufig behindern sie sich gegenseitig, worüber die Lebewesen Ezantohs wirklich froh sein können. Ständig ringen sie miteinander, jeder will die Oberhand über den Körper den sie beide bewohnen behalten. Allerdings gibt es auch Legenden, in denen es heisst, das beide kurzfristig zu einer Einigung kamen. Niemand kann erahnen zu welchen Taten sie Fähig sind, wenn sie vereint ans Werk gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie eine Welle wogte der Wahnsinn in ihren Gesichtern. Es schien als spränge er flink wie ein Wiesel von Kämpfer zu Kämpfer und keiner war gefreit davon. Mit grausen sehe ich noch heute das Schlachtfeld vor meinen Augen, wie sich Brüder die Schädel einschlugen und Feinde Seite an Seite gegen die eigenen Reihen wandten....&amp;quot; - ''Lodewig, Priester des Demosans''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vasse===&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Selbstüberschätzung, Meister der Schadenfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: Narzra (Lemminge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: bunt schillernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Trunga der gnomische Narr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Wie Aves auch, ist Vasse auf dem Schlachtfeld zu finden, allerdings nicht als strahlender Anführer, sondern im Hintergrund. Vasse flüstert zum Beispiel den Anführern von Einheiten unsinnige Taktiken ins Ohr oder rät ihnen zu katastrophalen Aufstellungen. Schlachten, die unter dem Einfluss von Vasse stehen enden normalerweise in einem Desaster. Nirgends gibt es so viele Gefallene wie auf der Seite von Vasse. Er beeinflusst auch immer nur eine Seite, niemals beide.&lt;br /&gt;
Aber er ist nicht nur im Kampfgeschehen zu finden. Selbst im alltäglichen Leben ist man vor seinen Einflüsterungen nicht gefeiht. Wenn sterbliche Wesen sich wirklich seltsam Verhalten oder volligen Unsinn erzählen, geschieht das oft durch den Einfluss von Aves Gegenspieler. Auch Schadenfreude und das Laben am Unglück anderer gehört zu Vasses Einflussbereich. So kommt es auch, dass das Sprichwort &amp;quot;Des einen Unglück ist des anderen Glück&amp;quot; nur sehr selten Positiv aufgefasst wird. Menschen die nach diesem Sprichwort leben sind Vasse verfallen, meist ohne es zu ahnen.&lt;br /&gt;
Trungar, sein Diener hingegen hat die Aufgabe die Irrgeleiteten bloß zu stellen und ihre Unzulänglichkeit breit zu treten. Meistens lockt er Unschuldige, deren Leumund untaldelig ist, durch Possen oder Neckerreien zum Schauplatz und lässt dann durch jene bezeugen, wie einfältig das Opfer von Vasse gehandelt hat. Manchmal tritt er aber auch selbst auf den Plan, je nachdem ob passende Zeugen in der Nähe sind oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vasse wird häufig als winziges Wesen auf der Schulter eines &amp;quot;Opfers&amp;quot; dargestellt, mit unpassenden Proportionen, dass sich zum Ohr neigt und leise auf es einspricht. Manchmal wird er auch nur als Hand dargestellt mit einem Kreuzstab, an dem Fäden hängen (Marionette).&lt;br /&gt;
Angeblich aber soll Vasse wie ein alter Mann in einer Gelehrtenrobe aussehen, mit weissem wallenden Bart und einem dicken Buch in der Hand, doch dies ist nicht bewiesen. Besonders die Zunft der Gelehrten wehrt sich gegen solche Behauptungen, würde dass doch ihren Berufstand in Verruf bringen.&lt;br /&gt;
Trungar sieht wie aus wie ein Gnom, der so schillernd Bunt gekleidet ist, dass es schon in den Augen schmerzt. Er lächelt immer, selbst wenn man ihm Schmerzen zufügt ist er dazu gezwungen und dies ist auch die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''.. und dann schickte er seltsamerweise die Schützen auf die linke Position, während der Quacksalber und der Priester ungeschützt vorne standen. Himbald, der Paladin wurde nach Hinten verwiesen, trotz seiner Proteste. Natürlich wurde die ganze Einheit aufgerieben, ich bin der einzige Überlebende. Meine Position war im Zentrum, ich hatte keinen Platz um meine Messerchen einzusetzen. Beinahe wäre ich auch drauf gegangen und ich hatte alles verloren was ich besaß. Daher sehe ich jetzt auch so Bunt aus.. musste mir auf dem Schlachtfeld Kleidungsstücke von den Gefallenen &amp;quot;ausborgen&amp;quot;, schließlich gibt es nicht viele in meiner Größe... eine Schande ist das....''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lodren===&lt;br /&gt;
Die Schmeichlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herrin der Schmeichelei und der göttlichen Abkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol: Giftschlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben/Steine: Katzengold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Melron (schlechte Gaben, Engel in Schwarz mit gestutzten Flügeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Lodrens Anhänger sind diejenigen, deren Aufgabe es ist die Gläubigen von Akbeth zu verwirren oder sogar von ihrem Gott zu entfernen. Ihnen ist jedes Mittel recht und sei es eine neue Gottheit die sie dafür einführen müssen. Sie bedienen sich hauptsächlich dem Mittel der Einschmeichlung, indem sie ihrem Opfer alles Mögliche versprechen und einen Teil als Anzahlung sogar organisieren (mit Hilfe Lodrens und ihrer Diener natürlich). Am häufigsten versprechen sie Macht, Gold oder sonstigen Besitz, weltliche Güter die leicht zu beschaffen sind. Aber ganz ihrem Symbol entsprechend ist alles &amp;quot;geschenkte&amp;quot; mit Gift versehen. So kann es sein, dass derjenige der sich Macht wünschte gerade mal einen Tag seine neue Position inne hat, am nächsten Tag stirbt und für immer das Recht auf das göttliche Paradies verwirkt hat.&lt;br /&gt;
Melron, der höchste Diener Lodrens wird als schwarzer Engel, teilweise mit gestutzten Flügeln, manchmal auch mit gebrochenen dargestellt. Er ist der Überbringer der Gaben bzw. Geschenke. Es obliegt ganz seiner Launen wie lange eines seiner Geschenke andauert. Einige Male hat er sich von schönen Damen bezirzen lassen und ihnen seine Geschenke ein ganzes Leben lang vermacht, denn gegenüber Schmeicheleien ist er nicht unempfänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Lodren wird normalerweise als Schlange dargestellt, die ihre Giftzähne ausgefahren hat und aus denen eine zähe Flüssigkeit tropft. Ihre Augen sind blicklos so als interesiere sie die Welt nicht, ausser um ihr Gift zu versrpühen und dabei ist es ihr egal in welche Richtung. Unter den Kindern Variabels ist sie diejenige, die innerhalb der Familie als Diplomatin auftritt wenn es zu Streitereien kommt (was nicht selten ist) und normalerweise beruhigt sie die Kontrahenten immer... zu ihrem Vorteil natürlich. In der Welt der Sterblichen agiert sie selten selbst, sondern überlässt die Arbeit ihren Anhängern und Melron. Nur bei wirklich wichtigen Persönlichkeiten lässt sie sich bereitwillig rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nein, ich habe ihn nicht umgebracht, das war dieser Schlangenmensch! Ich schwöre es!... Ja, ich wollte seinen Posten haben, schon seit langer Zeit, aber ich habe keine Hand an ihn gelegt.&amp;quot; &amp;quot;Wie erklärt ihr euch dann das Fläschen Gift, das ihr beim Alchimisten gekauft habt und man in eurem Haus gefunden hat?&amp;quot; &amp;quot;Ich habe kein Gift gekauft, man hat es mir untergejubelt!&amp;quot; &amp;quot;Soso, wie erklärt ihr, dass in der Hand des Toten ein Stück eures Ausgehrockes samt Knopf zu finden war? Dieser Knopf trägt euer Wappen und eure Insignien!&amp;quot; &amp;quot;Das weiss ich nicht, ich war nie bei ihm gewesen, so glaubt mir doch!&amp;quot; &amp;quot;Es hat eindeutig ein Kampf stattgefunden, krempelt bitte eure Ärmel hoch, damit wir sehen können ob ihr Kampfspuren tragt&amp;quot; &amp;quot;Natürlich.. hier.. wie ihr seht, kei... wie?...Ich verstehe das nicht!&amp;quot; Zwei Tage Später wurde Hillard von Dauenstein auf dem Marktplatz hingerichtet. Noch immer beteuerte er seine Unschuld, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vular===&lt;br /&gt;
Beinamen: Verbotene Frucht, Herr der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: Stechmücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben/Steine: Schwarz, schwarzer Opal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Tirundir (Der unfreiwillige Verräter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Vulars Einflussbereich ist recht groß, denn er kennt alle Geheimnisse und alles Verborgene. Er weiß alles und gibt sein Wissen auch gerne weiter, natürlich zu einem gewissen Preis. Leider neigt er dazu nicht alle Einzelheiten zu verraten, sodass ein verzerrtes Bild entsteht und häufig missinterpretiert wird. Wenn man nur die Hälfte der Wahrheit kennt, kann man sich kein klares Bild machen und dass ist genau die Absicht von Vular. Ganz anders sieht es bei denjenigen aus, die ihm verfallen sind. Jene werden mit Wissen förmlich erschlagen, sie sind seine Jäger die lohnende Opfer aufspüren und ihnen die frohe Kunde eines großen Gönners überbringen. Ist einmal das Interesse der Jäger geweckt, so gibt es kein Entkommen (Einzige ausnahme sind die Tempel der Götter). Vular kennt alle Verstecke und teilt sie seinen Anhängern bereitwillig mit. Alle seine Untergebenen können mit der Dunkelheit verschmelzen und sehen sogar in absoluter Finsternis.&lt;br /&gt;
Der Diener Tirundir war einstmals ein Opfer Vulars und schmachtet nun sein Dasein in den unfreiwilligen Diensten seines Herren. Auch ihm wurden nur Halbwahrheiten mitgeteilt worauf er die falsche Entscheidung traf und letztendlich für den Schattenkönig (den Diener Merchtis) verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vular wird normalerweise als drei Augen in der Finsternis dargestellt, die weder leuchten noch Pupillen haben. Eine andere Variante ist die Darstellung einer Frucht, die noch nie auf Ezantoh gesehen wurde (zumindest natürlich gewachsen). Vular lässt sich nicht rufen, aber er erscheint ab und an in Albträumen und teilt auf diese Art und Weise sein verbotenes Wissen mit. Manchmal kündigt er somit auch seine Jäger an oder Tirundir.&lt;br /&gt;
Tirundir wird als trauriger Elf dargestellt, der geblendet wurde und einen Dolch im Herzen stecken hat. Während Vulars Anhänger neue Opfer jagen, ist Tirundirs Aufgabe besondere Wesen, egal ob Mensch, Elf oder Zwerg, zu Verrätern zu machen. Er flüstert ihnen Halbwahrheiten ins Ohr, reicht ihnen den Dolch des Verrats oder verleiht ihnen die Zunge eines geschickten Lügners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sillia, was hast du getan?&amp;quot; &amp;quot;Er hat seine gerechte Strafe bekommen, dieser Schuft! Und du wirst mit ihm gehen, mach dich bereit zu sterben.&amp;quot; &amp;quot;Silia, ich bitte dich hör mir zu, es ist nicht so wie du denkst&amp;quot; &amp;quot; Nicht so wie ich denke? Du stolzierst in meinem Hochzeitskleid mit meinem zukünftigen Bräutigam herum und sagst mir, dass ich blind bin? Du Hure, es wird mir ein Vergnügen sein dein Blut mit dem seinen zu vermengen&amp;quot;'' ..... Man fand Silia, die Tochter des Barons neben der Leiche ihres Zukünftigen und dessen Schwester. Erst als man sie darüber aufklärte, dass sie die Schwester getötet hatte schüttelte sie ihre Zufriedenheit ab und begann zu weinen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abbild von Rashon===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über das Pendant zu Rashon noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Varyabe'els Kinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7862</id>
		<title>Varyabe'els Kinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7862"/>
		<updated>2017-05-22T17:28:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Vasse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Varyabe'els Kinder]}}&lt;br /&gt;
==einleitende Worte==&lt;br /&gt;
Mit wem Varyabe'el seine Kinder zeugte, konnten die Gelehrten bisher nicht feststellen. Fest steht jedoch, dass jeder Gott des Akbethglauben über ein dunkles Pendant in der Unterwelt verfügt. Da bei einigen dieser Pendants die Namen noch unbekannt sind, werden diese dann als Abbilder bezeichnet.&lt;br /&gt;
Leider sind einige der hier veröffentlichten Informationen noch unvollständig, wir werden es aber bei Gelegenheit (und mit eurer Hilfe) hoffentlich ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die dunkle Götterfamilie==&lt;br /&gt;
In dieser Auflistung werden die dunklen Götter in der gleichen Reihenfolge wie im Akbeth-Glauben aufgelistet, damit es den werten Lesern einfacher fällt die sich entsprechenden Pendants zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varyabe'el===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über Varyabe'el noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aselass===&lt;br /&gt;
die Konfliktweberin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Säerin von Zwietracht und Kälte, Unheilbringerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: (gift)Spinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: scharlachrot, purpur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Steine: Rubin, Amethyst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbilder: Spinne, Distelblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben der Kirche: Auflösung von Eheschließungen, Überwachen von Fremden, Zeugen von Dienern für Aselass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige: Ireth Sawanet (Ehemalige Beichtpriesterin der Shaera in Helassingen. Nach über 180 nachgewiesen Fällen, enttarnt und hingerichtet durch einen unbekannten Inquisitor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Die unschuldige Nenja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Tempel: die Tempel der Göttin Aselass wurden in einer großen Aufräumaktion im Namen Akbeth's und Aiara's zerstört, ihre Gemeinschaft offiziell zerschlagen. Dennoch gibt es Gerüchte über heimliche Versammlungsorte, deren Standorte jedoch streng geheim gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die hohen Priester der Aselass-Gemeinschaft bekleiden oft hohe Ämter in Dorfgemeinschaften, halten ihre Identität und ihre Zugehörigkeit zu Aselass jedoch streng geheim. In Ratspositionen sind sie in der Regel diejenigen die andere Mitglieder nach ihrem Willen beeinflussen und für Misstrauen und Streit untereinander sorgen. Auch sind sie diejenigen zu denen unzufriedene Ehemänner und -frauen gehen, wenn sie Beschwerden über ihre Partner haben. Nach einem großzügigen … Trinkgeld verschwinden diese Partner meist auf unerklärliche Weise oder erleiden schwere Unfälle während der Arbeit, die eine Fortführung der ehelichen Pflichten unmöglich machen. Kleinere Handlanger der Priester werden oft ausgeschickt, junge Frauen und Männer vor der Eheschließung zu verführen und zu entjungfern. Sollten sie Erfolg damit haben und nicht für ihre Vergehen gevierteilt werden, steigen ihre Chancen, in den Kreis der Hohepriester aufgenommen zu werden. Diese Ehre wird jedoch nur wenigen zuteil, da die meisten bei der Ausführung ihrer Aufgaben von zufällig in der Nähe weilenden Ratsmitgliedern und deren Novizen erwischt werden. Die Eheschließungen sind damit dennoch hinfällig, da Betrug am Partner ein schweres Vergehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Aselass ist aus den Wirbeln des Chaos entstanden und wurde schnell zur ärgsten Feindin Aiara's, da es ihr ein perverses Vergnügen bereitet, die glücklichen Beziehungen, welche durch Aiara's Segen entstanden und verfestigt sind, zu zerstören. Gerne begibt sie sich selbst in ihrer Verkleidung als verführerische junge Frau an Ort und Stelle und verführt Mütter, Väter, Kinder, Angestellte. Sie zieht ihre Opfer auf ihre Seite und flüstert ihnen Geschichten von Misstrauen und Betrug zu, bis ein Familienmitglied wutentbrannt auf das andere losgeht und der Frieden zwischen ihnen unwiederbringlich zerstört ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Dienerin, die unschuldige Nenja, zählt mit ihrem namensgebenden unschuldigen aber dennoch verführerischen Äußeren zu den wichtigsten Dienern Aselass.&lt;br /&gt;
Vor allem verlobte Jünglinge und frisch vermählte Ehemänner werden vor ihren Lügen gewarnt, wenn sie in kalten oder stürmischen Nächten um Obdach bittet, nur um des Nachts den Mann ihrer Wahl aus Dankbarkeit für seine Güte zu verführen und sich ihm anschließend hinzugeben.&lt;br /&gt;
Kein anderer Diener der dunklen Götter würde es wagen, an den Glauben ihres größten Feindes zu appellieren um ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
Selbst wenn sie versagt und keinen Einlass in das Haus Ihres Opfers erhält, hat sie ihr Werk vollbracht, denn schluchzend und vom Wetter gezeichnet, wird man sie am nächsten Morgen in einer Gasse in der Nähe eben diesen Hauses vorfinden, wo die Nachbarn sie wegen der ihr angetanen Grausamkeit bemitleiden und für sie Rache schwören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ferkjes===&lt;br /&gt;
Der Erste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Naturgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die Anhänger dieser zerstörerischen Gottheit haben nichts übrig für die Vielfalt der Natur, ganz im Gegenteil! Sie sind es, die die Natur immer wieder zerstören und dafür sorgen, dass Wüsten und Steppen sich, soweit wie es den Anhängern möglich ist, ausbreiten.&lt;br /&gt;
Desweiteren sind sie große Feinde der Nixen und Nymphen, sowie aller Wasserbewohner, da diese nach der Auffassung seiner Anhänger niedere Geschöpfe sind und kein Existenzrecht besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Ferkjes erschien, ganz wie sein Vorbild Chausun, als erster der acht Kinder des Varyabe'el.&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Vaters bewirkte, dass Ferkjes einen tiefen Hass gegen das Wasser und seine Bewohner hegt, der soweit reicht, dass es in seinem Reich in der Unterwelt keinen einzigen Tropfen Wasser, der nicht verseucht ist, existiert. Regen, der Steine schmelzen lässt, tief violette Flüsse und keinen einzigen Wasserbewohner. Dazu eine weite trostlose Steppe mit einigen verkümmerten Pflanzen. So erschuf sich Ferkjey sein Reich, in dessen Mitte ein Vulkan steht, der seinen Thron beherrbergt.&lt;br /&gt;
Sein Hass gegen das Wasser geht einher mit der Faszination der zerstörerischen Kraft von Wind und Wetter. So ist es keine Seltenheit, dass der eine oder andere Wirbelsturm, durch die, ohnehin schon gepeinigte Gegend, fegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerukias===&lt;br /&gt;
Der Lauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Plagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere/Symbole: Heuschrecke, Ratte, Cascabella-Blüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Giftgrün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlicher Einfluss: Zerstörung von Ernte durch z.B. Heuschrecken, die gierige Jagd und Giftpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung: Zecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Kalmoth, die Gier im Nacken (Zecke); Surut, Herrin der Fliegen (Überbringerin der Gaben AvAs und Räuberin der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Jerukias findet nur wenige Anhänger unter den verderbten Wesen, aber wenn einer sich für diesen Dämon entschieden hat, so ist er ihm treu bis zu seinem Ende. Jerukias steht in erster Linie für die Zerstörung durch Tiere und Pflanzen. So wird ihm die Heuschreckenplagen die alle paar Jahrzehnte auftreten zugeschrieben. Ebenso wie alle parasitären Pflanzen und Tiere, die ihren Wirt erbarmungslos aussaugen, teilweise mit Krankheiten infizieren und immer tödlich sind. Ein weiterer Aspekt ist die gierige Jagd, bei der der Jäger nicht um der Gesamtheit des Wildes jagen geht, sondern nur für einen Teil des Tieres, dessen Reste dann liegenbleiben und verwesen. Elfenbein- und Felljägern sagt man nach, dass sie einem Diener von Jerukias huldigen, auch wenn diese das vehement bestreiten. Ein Anhänger dieses dunklen Gottes kann mit seiner Hlfe ganze Landstriche in den Hungertod treiben. Auch die Giftpflanzen werden ihm zugeschrieben, die er schuf um Acres Werk zu spotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Jerukias wird häufig als Zecke dargestellt und ganz selten als Mensch, der über und über mit Larven und Käfern übersäht ist. Manche behaupten sogar, dass diese Gestalt nicht übersäht ist, sondern gänzlich aus dem krabbelnden Getier besteht. Die wenigen Bilder aus geistigen Büchern, die auch nur die Priesterschaft zu sehen bekommt, zeigen ihn mit großen Schritten übers Land schreiten und dort wo sein Fuss die Erde berührt sterben die Menschen an Hunger und Krankheit.&lt;br /&gt;
Wird er als Zecke dargestellt, so sitzt er meist im Nacken eines Jägers dessen Augen unnatürlich verdreht sind und dessen Mund vor Gier Speichel absondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Herr der Plagen sendet wieder seine Diener aus, um die Welt zu bestrafen. Bestrafen für Dinge die nie getan wurden. Er, der sich mit ihm einläßt wird für seine Feinde zum Racheengel aufsteigen, doch wenn Jerukias befindet genug geholfen zu haben, wird er ihn holen&amp;quot; - ''verwirrtes Gebrabbel eines Bettlers kurz vor einer Ameisenplage in Sermankesh''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kalmoth; Zecke, wird auch als Diener AvAs bezeichnet:&lt;br /&gt;
Trifft man überall in Ezantoh, springt von Büschen und kleineren Bäumen auf sein Opfer, um dann zum Nacken hinauf zu wandern und sich dort beim Haaransatz fest zu beissen. Kalmoth ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf und wächst durch das Saugen auf bis zur siebenfachen Größe an (Wurde nur einmal vor über 200 Jahren beobachtet, normalerweise stirbt der Wirt wesentlich früher).&lt;br /&gt;
Stirbt der Wirt, fällt diese Zeckenart aus der Leiche und kann je nach Sättigung mehrere Jahre überwintern. Überträgt eine tödliche Krankheit, die den Infizierten binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn treibt. Dieser Wahnsinn zeigt sich dadurch, dass der Erkrankte zuerst bei Kleinigkeiten Besitzrechte einfordert und später nicht mal davor zurückschreckt zu Morden, um an andere Besitztümer zu gelangen. Je nach Wesenszug zeigt sich der Wahn auch unterschiedlich. Sehr häufig sind Jäger und sonstige Waldbewohner betroffen. Es wurde von einem Holzfäller berichtet, der einen heiligen Hain inmitten seines Heimatwaldes komplett abgeholzt hat.&amp;quot; - ''Auszug aus dem Buch: Insekten - widernatürlich oder Götterwerk?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hrutor und Gurnor===&lt;br /&gt;
Siamesiche Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Wut und Der Hass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: weiblicher Bär (Hrutor), Hyäne (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Braun (Hrutor), Schwarz (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Saralira, die verlorene Unschuld (Kind von Hrutor, dargestellt als kleines Mädchen in einem zerrissenen Kleid); Lujann, der Wahnsinn (Kind von Gurnor, dargestellt als Veiztänzer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Hrutor und Gurnor besitzen nur einen Körper aber 2 Köpfe und 4 Arme. Hrutor ist Männlich und Gurnor ist weiblich. Sie sind eine wahre Missgeburt die immer im Streit mit sich selbst liegen. Hrutors Einfluss wirkt meist durch Saralira die durch die Reihen der Kämpfer zieht und durch einen Blick oder Kuss unbändige Wut entfacht. Manche behaupten sogar, dass Hrutor der Urspung der Berserkerwut ist, die Blind macht und weder Freund noch Feind erkennen läßt. Wer die Wut Hrutors in sich trägt ist verdammt andere ins Unglück zu stürzen, ohne zu erkennen was er anrichtet.&lt;br /&gt;
Gurnor hingegen ist der blanke Hass und auch sie bedient sich ihres Kindes Lujann, der den Wahnsinn bringt. Während Hrutor wild und unbändig in seiner Wut ist, ist Gurnor kalt und berechnend. Ihr Hass ist gezielt und sie nutzt jede Möglichkeit hinterhältig und verschlagen zu sein. Einige Meuchlergilden verehren Gurnor, denn sie trifft ihr Ziel immer und ihre Opfer entkommen ihr nicht. Ein Gezeichneter der Gurnor trägt ihren Hass in sich und wird langsam gefühlsarm, je häufiger er sich ihrer Kräfte bedient. Man sagt auch, dass jene den Bösen Blick besäßen. Auf dem Schlachtfeld wirkt Gurnor selten direkt sondern meist nur durch ihr Kind, dass tanzend durch die Reihen aller Parteien rauscht und den Kämpfern den Wahnsinn bringt. Unsinnige Selbstmordkommandos sind oft ein Zeichen Lujanns. Aber auch die vielen geistig und seelich Kranken, die eine Schlacht hinterläßt sind meist ein Opfer von Gurnors Kind geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Hrutor und Gurnor werden ganz ihrem Wesen entsprechend als Mensch mit 2 Köpfen (manchmal auch als Bären- und Hyänenkopf) und 4 Armen dargestellt. Die beiden Köpfe werden so dargestellt, dass sie sich nicht ins gegenseitige Antlitz sehen können. Dies symboliiert, dass beide mehr oder weniger Blind sind in Bezug auf die Machenschaften des anderen und jeder für sich werkelt.&lt;br /&gt;
Häufig behindern sie sich gegenseitig, worüber die Lebewesen Ezantohs wirklich froh sein können. Ständig ringen sie miteinander, jeder will die Oberhand über den Körper den sie beide bewohnen behalten. Allerdings gibt es auch Legenden, in denen es heisst, das beide kurzfristig zu einer Einigung kamen. Niemand kann erahnen zu welchen Taten sie Fähig sind, wenn sie vereint ans Werk gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie eine Welle wogte der Wahnsinn in ihren Gesichtern. Es schien als spränge er flink wie ein Wiesel von Kämpfer zu Kämpfer und keiner war gefreit davon. Mit grausen sehe ich noch heute das Schlachtfeld vor meinen Augen, wie sich Brüder die Schädel einschlugen und Feinde Seite an Seite gegen die eigenen Reihen wandten....&amp;quot; - ''Lodewig, Priester des Demosans''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vasse===&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Selbstüberschätzung, Meister der Schadenfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: Narzra (Lemminge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: bunt schillernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Trunga der gnomische Narr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Wie Aves auch, ist Vasse auf dem Schlachtfeld zu finden, allerdings nicht als strahlender Anführer, sondern im Hintergrund. Vasse flüstert zum Beispiel den Anführern von Einheiten unsinnige Taktiken ins Ohr oder rät ihnen zu katastrophalen Aufstellungen. Schlachten, die unter dem Einfluss von Vasse stehen enden normalerweise in einem Desaster. Nirgends gibt es so viele Gefallene wie auf der Seite von Vasse. Er beeinflusst auch immer nur eine Seite, niemals beide.&lt;br /&gt;
Aber er ist nicht nur im Kampfgeschehen zu finden. Selbst im alltäglichen Leben ist man vor seinen Einflüsterungen nicht gefeiht. Wenn sterbliche Wesen sich wirklich seltsam Verhalten oder volligen Unsinn erzählen, geschieht das oft durch den Einfluss von Aves Gegenspieler. Auch Schadenfreude und das Laben am Unglück anderer gehört zu Vasses Einflussbereich. So kommt es auch, dass das Sprichwort &amp;quot;Des einen Unglück ist des anderen Glück&amp;quot; nur sehr selten Positiv aufgefasst wird. Menschen die nach diesem Sprichwort leben sind Vasse verfallen, meist ohne es zu ahnen.&lt;br /&gt;
Trungar, sein Diener hingegen hat die Aufgabe die Irrgeleiteten bloß zu stellen und ihre Unzulänglichkeit breit zu treten. Meistens lockt er Unschuldige, deren Leumund untaldelig ist, durch Possen oder Neckerreien zum Schauplatz und lässt dann durch jene bezeugen, wie einfältig das Opfer von Vasse gehandelt hat. Manchmal tritt er aber auch selbst auf den Plan, je nachdem ob passende Zeugen in der Nähe sind oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vasse wird häufig als winziges Wesen auf der Schulter eines &amp;quot;Opfers&amp;quot; dargestellt, mit unpassenden Proportionen, dass sich zum Ohr neigt und leise auf es einspricht. Manchmal wird er auch nur als Hand dargestellt mit einem Kreuzstab, an dem Fäden hängen (Marionette).&lt;br /&gt;
Angeblich aber soll Vasse wie ein alter Mann in einer Gelehrtenrobe aussehen, mit weissem wallenden Bart und einem dicken Buch in der Hand, doch dies ist nicht bewiesen. Besonders die Zunft der Gelehrten wehrt sich gegen solche Behauptungen, würde dass doch ihren Berufstand in Verruf bringen.&lt;br /&gt;
Trungar sieht wie aus wie ein Gnom, der so schillernd Bunt gekleidet ist, dass es schon in den Augen schmerzt. Er lächelt immer, selbst wenn man ihm Schmerzen zufügt ist er dazu gezwungen und dies ist auch die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''.. und dann schickte er seltsamerweise die Schützen auf die linke Position, während der Quacksalber und der Priester ungeschützt vorne standen. Himbald, der Paladin wurde nach Hinten verwiesen, trotz seiner Proteste. Natürlich wurde die ganze Einheit aufgerieben, ich bin der einzige Überlebende. Meine Position war im Zentrum, ich hatte keinen Platz um meine Messerchen einzusetzen. Beinahe wäre ich auch drauf gegangen und ich hatte alles verloren was ich besaß. Daher sehe ich jetzt auch so Bunt aus.. musste mir auf dem Schlachtfeld Kleidungsstücke von den Gefallenen &amp;quot;ausborgen&amp;quot;, schließlich gibt es nicht viele in meiner Größe... eine Schande ist das....''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lodren===&lt;br /&gt;
Die Schmeichlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herrin der Schmeichelei und der göttlichen Abkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol: Giftschlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben/Steine: Katzengold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Melron (schlechte Gaben, Engel in Schwarz mit gestutzten Flügeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Lodrens Anhänger sind diejenigen, deren Aufgabe es ist die Gläubigen von Akbeth zu verwirren oder sogar von ihrem Gott zu entfernen. Ihnen ist jedes Mittel recht und sei es eine neue Gottheit die sie dafür einführen müssen. Sie bedienen sich hauptsächlich dem Mittel der Einschmeichlung, indem sie ihrem Opfer alles Mögliche versprechen und einen Teil als Anzahlung sogar organisieren (mit Hilfe Lodrens und ihrer Diener natürlich). Am häufigsten versprechen sie Macht, Gold oder sonstigen Besitz, weltliche Güter die leicht zu beschaffen sind. Aber ganz ihrem Symbol entsprechend ist alles &amp;quot;geschenkte&amp;quot; mit Gift versehen. So kann es sein, dass derjenige der sich Macht wünschte gerade mal einen Tag seine neue Position inne hat, am nächsten Tag stirbt und für immer das Recht auf das göttliche Paradies verwirkt hat.&lt;br /&gt;
Melron, der höchste Diener Lodrens wird als schwarzer Engel, teilweise mit gestutzten Flügeln, manchmal auch mit gebrochenen dargestellt. Er ist der Überbringer der Gaben bzw. Geschenke. Es obliegt ganz seiner Launen wie lange eines seiner Geschenke andauert. Einige Male hat er sich von schönen Damen bezirzen lassen und ihnen seine Geschenke ein ganzes Leben lang vermacht, denn gegenüber Schmeicheleien ist er nicht unempfänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Lodren wird normalerweise als Schlange dargestellt, die ihre Giftzähne ausgefahren hat und aus denen eine zähe Flüssigkeit tropft. Ihre Augen sind blicklos so als interesiere sie die Welt nicht, ausser um ihr Gift zu versrpühen und dabei ist es ihr egal in welche Richtung. Unter den Kindern Variabels ist sie diejenige, die innerhalb der Familie als Diplomatin auftritt wenn es zu Streitereien kommt (was nicht selten ist) und normalerweise beruhigt sie die Kontrahenten immer... zu ihrem Vorteil natürlich. In der Welt der Sterblichen agiert sie selten selbst, sondern überlässt die Arbeit ihren Anhängern und Melron. Nur bei wirklich wichtigen Persönlichkeiten lässt sie sich bereitwillig rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nein, ich habe ihn nicht umgebracht, das war dieser Schlangenmensch! Ich schwöre es!... Ja, ich wollte seinen Posten haben, schon seit langer Zeit, aber ich habe keine Hand an ihn gelegt.&amp;quot; &amp;quot;Wie erklärt ihr euch dann das Fläschen Gift, das ihr beim Alchimisten gekauft habt und man in eurem Haus gefunden hat?&amp;quot; &amp;quot;Ich habe kein Gift gekauft, man hat es mir untergejubelt!&amp;quot; &amp;quot;Soso, wie erklärt ihr, dass in der Hand des Toten ein Stück eures Ausgehrockes samt Knopf zu finden war? Dieser Knopf trägt euer Wappen und eure Insignien!&amp;quot; &amp;quot;Das weiss ich nicht, ich war nie bei ihm gewesen, so glaubt mir doch!&amp;quot; &amp;quot;Es hat eindeutig ein Kampf stattgefunden, krempelt bitte eure Ärmel hoch, damit wir sehen können ob ihr Kampfspuren tragt&amp;quot; &amp;quot;Natürlich.. hier.. wie ihr seht, kei... wie?...Ich verstehe das nicht!&amp;quot; Zwei Tage Später wurde Hillard von Dauenstein auf dem Marktplatz hingerichtet. Noch immer beteuerte er seine Unschuld, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vular===&lt;br /&gt;
Beinamen: Verbotene Frucht, Herr der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: Stechmücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben/Steine: Schwarz, schwarzer Opal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Tirundir (Der unfreiwillige Verräter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Vulars Einflussbereich ist recht groß, denn er kennt alle Geheimnisse und alles Verborgene. Er weiss alles und gibt sein Wissen auch gerne weiter, natürlich zu einem gewissen Preis. Leider neigt er dazu nicht alle Einzelheiten zu verraten, sodass ein verzerrtes Bild entsteht und häufig missinterpretiert wird. Wenn man nur die Hälfte der Wahrheit kennt, kann man sich kein klares Bild machen und dass ist genau die Absicht von Vular. Ganz anders sieht es bei denjenigen aus, die ihm verfallen sind. Jene werden mit Wissen förmlich erschlagen, sie sind seine Jäger die lohnende Opfer aufspüren und ihnen die frohe Kunde eines großen Gönners überbringen. Ist einmal das Interesse der Jäger geweckt, so gibt es kein Entkommen (Einzige ausnahme sind die Tempel der Götter). Vular kennt alle Verstecke und teilt sie seinen Anhängern bereitwillig mit. Alle seine Untergebenen können mit der Dunkelheit verschmelzen und sehen sogar in absoluter Finsternis.&lt;br /&gt;
Der Diener Tirundir war einstmals ein Opfer Vulars und schmachtet nun sein Dasein in den unfreiwilligen Diensten seines Herren. Auch ihm wurden nur Halbwahrheiten mitgeteilt worauf er die falsche Entscheidung traf und letztendlich für den Schattenkönig (den Diener Merchtis) verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vular wird normalerweise als drei Augen in der Finsternis dargestellt, die weder leuchten noch Pupillen haben. Eine andere Variante ist die Darstellung einer Frucht, die noch nie auf Ezantoh gesehen wurde (zumindest natürlich gewachsen). Vular lässt sich nicht rufen, aber er erscheint ab und an in Albträumen und teilt auf diese Art und Weise sein verbotenes Wissen mit. Manchmal kündigt er somit auch seine Jäger an oder Tirundir.&lt;br /&gt;
Tirundir wird als trauriger Elf dargestellt, der geblendet wurde und einen Dolch im Herzen stecken hat. Während Vulars Anhänger neue Opfer jagen, ist Tirundirs Aufgabe besondere Wesen, egal ob Mensch, Elf oder Zwerg, zu Verrätern zu machen. Er flüstert ihnen Halbwahrheiten ins Ohr, reicht ihnen den Dolch des Verrats oder verleiht ihnen die Zunge eines geschickten Lügners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sillia, was hast du getan?&amp;quot; &amp;quot;Er hat seine gerechte Strafe bekommen, dieser Schuft! Und du wirst mit ihm gehen, mach dich bereit zu sterben.&amp;quot; &amp;quot;Silia, ich bitte dich hör mir zu, es ist nicht so wie du denkst&amp;quot; &amp;quot; Nicht so wie ich denke? Du stolzierst in meinem Hochzeitskleid mit meinem zukünftigen Bräutigam herum und sagst mir, dass ich blind bin? Du Hure, es wird mir ein Vergnügen sein dein Blut mit dem seinen zu vermengen&amp;quot;'' ..... Man fand Silia, die Tochter des Barons neben der Leiche ihres Zukünftigen und dessen Schwester. Erst als man sie darüber aufklärte, dass sie die Schwester getötet hatte schüttelte sie ihre Zufriedenheit ab und begann zu weinen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abbild von Rashon===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über das Pendant zu Rashon noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Varyabe'els Kinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7861</id>
		<title>Varyabe'els Kinder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Varyabe%27els_Kinder&amp;diff=7861"/>
		<updated>2017-05-22T17:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Jerukias */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Varyabe'els Kinder]}}&lt;br /&gt;
==einleitende Worte==&lt;br /&gt;
Mit wem Varyabe'el seine Kinder zeugte, konnten die Gelehrten bisher nicht feststellen. Fest steht jedoch, dass jeder Gott des Akbethglauben über ein dunkles Pendant in der Unterwelt verfügt. Da bei einigen dieser Pendants die Namen noch unbekannt sind, werden diese dann als Abbilder bezeichnet.&lt;br /&gt;
Leider sind einige der hier veröffentlichten Informationen noch unvollständig, wir werden es aber bei Gelegenheit (und mit eurer Hilfe) hoffentlich ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die dunkle Götterfamilie==&lt;br /&gt;
In dieser Auflistung werden die dunklen Götter in der gleichen Reihenfolge wie im Akbeth-Glauben aufgelistet, damit es den werten Lesern einfacher fällt die sich entsprechenden Pendants zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Varyabe'el===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über Varyabe'el noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aselass===&lt;br /&gt;
die Konfliktweberin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Säerin von Zwietracht und Kälte, Unheilbringerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: (gift)Spinne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: scharlachrot, purpur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Steine: Rubin, Amethyst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sternbilder: Spinne, Distelblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgaben der Kirche: Auflösung von Eheschließungen, Überwachen von Fremden, Zeugen von Dienern für Aselass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige: Ireth Sawanet (Ehemalige Beichtpriesterin der Shaera in Helassingen. Nach über 180 nachgewiesen Fällen, enttarnt und hingerichtet durch einen unbekannten Inquisitor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Die unschuldige Nenja&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Tempel: die Tempel der Göttin Aselass wurden in einer großen Aufräumaktion im Namen Akbeth's und Aiara's zerstört, ihre Gemeinschaft offiziell zerschlagen. Dennoch gibt es Gerüchte über heimliche Versammlungsorte, deren Standorte jedoch streng geheim gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die hohen Priester der Aselass-Gemeinschaft bekleiden oft hohe Ämter in Dorfgemeinschaften, halten ihre Identität und ihre Zugehörigkeit zu Aselass jedoch streng geheim. In Ratspositionen sind sie in der Regel diejenigen die andere Mitglieder nach ihrem Willen beeinflussen und für Misstrauen und Streit untereinander sorgen. Auch sind sie diejenigen zu denen unzufriedene Ehemänner und -frauen gehen, wenn sie Beschwerden über ihre Partner haben. Nach einem großzügigen … Trinkgeld verschwinden diese Partner meist auf unerklärliche Weise oder erleiden schwere Unfälle während der Arbeit, die eine Fortführung der ehelichen Pflichten unmöglich machen. Kleinere Handlanger der Priester werden oft ausgeschickt, junge Frauen und Männer vor der Eheschließung zu verführen und zu entjungfern. Sollten sie Erfolg damit haben und nicht für ihre Vergehen gevierteilt werden, steigen ihre Chancen, in den Kreis der Hohepriester aufgenommen zu werden. Diese Ehre wird jedoch nur wenigen zuteil, da die meisten bei der Ausführung ihrer Aufgaben von zufällig in der Nähe weilenden Ratsmitgliedern und deren Novizen erwischt werden. Die Eheschließungen sind damit dennoch hinfällig, da Betrug am Partner ein schweres Vergehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Aselass ist aus den Wirbeln des Chaos entstanden und wurde schnell zur ärgsten Feindin Aiara's, da es ihr ein perverses Vergnügen bereitet, die glücklichen Beziehungen, welche durch Aiara's Segen entstanden und verfestigt sind, zu zerstören. Gerne begibt sie sich selbst in ihrer Verkleidung als verführerische junge Frau an Ort und Stelle und verführt Mütter, Väter, Kinder, Angestellte. Sie zieht ihre Opfer auf ihre Seite und flüstert ihnen Geschichten von Misstrauen und Betrug zu, bis ein Familienmitglied wutentbrannt auf das andere losgeht und der Frieden zwischen ihnen unwiederbringlich zerstört ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Dienerin, die unschuldige Nenja, zählt mit ihrem namensgebenden unschuldigen aber dennoch verführerischen Äußeren zu den wichtigsten Dienern Aselass.&lt;br /&gt;
Vor allem verlobte Jünglinge und frisch vermählte Ehemänner werden vor ihren Lügen gewarnt, wenn sie in kalten oder stürmischen Nächten um Obdach bittet, nur um des Nachts den Mann ihrer Wahl aus Dankbarkeit für seine Güte zu verführen und sich ihm anschließend hinzugeben.&lt;br /&gt;
Kein anderer Diener der dunklen Götter würde es wagen, an den Glauben ihres größten Feindes zu appellieren um ihr Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
Selbst wenn sie versagt und keinen Einlass in das Haus Ihres Opfers erhält, hat sie ihr Werk vollbracht, denn schluchzend und vom Wetter gezeichnet, wird man sie am nächsten Morgen in einer Gasse in der Nähe eben diesen Hauses vorfinden, wo die Nachbarn sie wegen der ihr angetanen Grausamkeit bemitleiden und für sie Rache schwören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ferkjes===&lt;br /&gt;
Der Erste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Naturgewalt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Die Anhänger dieser zerstörerischen Gottheit haben nichts übrig für die Vielfalt der Natur, ganz im Gegenteil! Sie sind es, die die Natur immer wieder zerstören und dafür sorgen, dass Wüsten und Steppen sich, soweit wie es den Anhängern möglich ist, ausbreiten.&lt;br /&gt;
Desweiteren sind sie große Feinde der Nixen und Nymphen, sowie aller Wasserbewohner, da diese nach der Auffassung seiner Anhänger niedere Geschöpfe sind und kein Existenzrecht besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Ferkjes erschien, ganz wie sein Vorbild Chausun, als erster der acht Kinder des Varyabe'el.&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Vaters bewirkte, dass Ferkjes einen tiefen Hass gegen das Wasser und seine Bewohner hegt, der soweit reicht, dass es in seinem Reich in der Unterwelt keinen einzigen Tropfen Wasser, der nicht verseucht ist, existiert. Regen, der Steine schmelzen lässt, tief violette Flüsse und keinen einzigen Wasserbewohner. Dazu eine weite trostlose Steppe mit einigen verkümmerten Pflanzen. So erschuf sich Ferkjey sein Reich, in dessen Mitte ein Vulkan steht, der seinen Thron beherrbergt.&lt;br /&gt;
Sein Hass gegen das Wasser geht einher mit der Faszination der zerstörerischen Kraft von Wind und Wetter. So ist es keine Seltenheit, dass der eine oder andere Wirbelsturm, durch die, ohnehin schon gepeinigte Gegend, fegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Jerukias===&lt;br /&gt;
Der Lauernde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Plagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere/Symbole: Heuschrecke, Ratte, Cascabella-Blüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Giftgrün&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlicher Einfluss: Zerstörung von Ernte durch z.B. Heuschrecken, die gierige Jagd und Giftpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung: Zecke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Kalmoth, die Gier im Nacken (Zecke); Surut, Herrin der Fliegen (Überbringerin der Gaben AvAs und Räuberin der Seele)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Jerukias findet nur wenige Anhänger unter den verderbten Wesen, aber wenn einer sich für diesen Dämon entschieden hat, so ist er ihm treu bis zu seinem Ende. Jerukias steht in erster Linie für die Zerstörung durch Tiere und Pflanzen. So wird ihm die Heuschreckenplagen die alle paar Jahrzehnte auftreten zugeschrieben. Ebenso wie alle parasitären Pflanzen und Tiere, die ihren Wirt erbarmungslos aussaugen, teilweise mit Krankheiten infizieren und immer tödlich sind. Ein weiterer Aspekt ist die gierige Jagd, bei der der Jäger nicht um der Gesamtheit des Wildes jagen geht, sondern nur für einen Teil des Tieres, dessen Reste dann liegenbleiben und verwesen. Elfenbein- und Felljägern sagt man nach, dass sie einem Diener von Jerukias huldigen, auch wenn diese das vehement bestreiten. Ein Anhänger dieses dunklen Gottes kann mit seiner Hlfe ganze Landstriche in den Hungertod treiben. Auch die Giftpflanzen werden ihm zugeschrieben, die er schuf um Acres Werk zu spotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Jerukias wird häufig als Zecke dargestellt und ganz selten als Mensch, der über und über mit Larven und Käfern übersäht ist. Manche behaupten sogar, dass diese Gestalt nicht übersäht ist, sondern gänzlich aus dem krabbelnden Getier besteht. Die wenigen Bilder aus geistigen Büchern, die auch nur die Priesterschaft zu sehen bekommt, zeigen ihn mit großen Schritten übers Land schreiten und dort wo sein Fuss die Erde berührt sterben die Menschen an Hunger und Krankheit.&lt;br /&gt;
Wird er als Zecke dargestellt, so sitzt er meist im Nacken eines Jägers dessen Augen unnatürlich verdreht sind und dessen Mund vor Gier Speichel absondert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Herr der Plagen sendet wieder seine Diener aus, um die Welt zu bestrafen. Bestrafen für Dinge die nie getan wurden. Er, der sich mit ihm einläßt wird für seine Feinde zum Racheengel aufsteigen, doch wenn Jerukias befindet genug geholfen zu haben, wird er ihn holen&amp;quot; - ''verwirrtes Gebrabbel eines Bettlers kurz vor einer Ameisenplage in Sermankesh''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kalmoth; Zecke, wird auch als Diener AvAs bezeichnet:&lt;br /&gt;
Trifft man überall in Ezantoh, springt von Büschen und kleineren Bäumen auf sein Opfer, um dann zum Nacken hinauf zu wandern und sich dort beim Haaransatz fest zu beissen. Kalmoth ist zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf und wächst durch das Saugen auf bis zur siebenfachen Größe an (Wurde nur einmal vor über 200 Jahren beobachtet, normalerweise stirbt der Wirt wesentlich früher).&lt;br /&gt;
Stirbt der Wirt, fällt diese Zeckenart aus der Leiche und kann je nach Sättigung mehrere Jahre überwintern. Überträgt eine tödliche Krankheit, die den Infizierten binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn treibt. Dieser Wahnsinn zeigt sich dadurch, dass der Erkrankte zuerst bei Kleinigkeiten Besitzrechte einfordert und später nicht mal davor zurückschreckt zu Morden, um an andere Besitztümer zu gelangen. Je nach Wesenszug zeigt sich der Wahn auch unterschiedlich. Sehr häufig sind Jäger und sonstige Waldbewohner betroffen. Es wurde von einem Holzfäller berichtet, der einen heiligen Hain inmitten seines Heimatwaldes komplett abgeholzt hat.&amp;quot; - ''Auszug aus dem Buch: Insekten - widernatürlich oder Götterwerk?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hrutor und Gurnor===&lt;br /&gt;
Siamesiche Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Die Wut und Der Hass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: weiblicher Bär (Hrutor), Hyäne (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben: Braun (Hrutor), Schwarz (Gurnor)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Saralira, die verlorene Unschuld (Kind von Hrutor, dargestellt als kleines Mädchen in einem zerrissenen Kleid); Lujann, der Wahnsinn (Kind von Gurnor, dargestellt als Veiztänzer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Hrutor und Gurnor besitzen nur einen Körper aber 2 Köpfe und 4 Arme. Hrutor ist Männlich und Gurnor ist weiblich. Sie sind eine wahre Missgeburt die immer im Streit mit sich selbst liegen. Hrutors Einfluss wirkt meist durch Saralira die durch die Reihen der Kämpfer zieht und durch einen Blick oder Kuss unbändige Wut entfacht. Manche behaupten sogar, dass Hrutor der Urspung der Berserkerwut ist, die Blind macht und weder Freund noch Feind erkennen läßt. Wer die Wut Hrutors in sich trägt ist verdammt andere ins Unglück zu stürzen, ohne zu erkennen was er anrichtet.&lt;br /&gt;
Gurnor hingegen ist der blanke Hass und auch sie bedient sich ihres Kindes Lujann, der den Wahnsinn bringt. Während Hrutor wild und unbändig in seiner Wut ist, ist Gurnor kalt und berechnend. Ihr Hass ist gezielt und sie nutzt jede Möglichkeit hinterhältig und verschlagen zu sein. Einige Meuchlergilden verehren Gurnor, denn sie trifft ihr Ziel immer und ihre Opfer entkommen ihr nicht. Ein Gezeichneter der Gurnor trägt ihren Hass in sich und wird langsam gefühlsarm, je häufiger er sich ihrer Kräfte bedient. Man sagt auch, dass jene den Bösen Blick besäßen. Auf dem Schlachtfeld wirkt Gurnor selten direkt sondern meist nur durch ihr Kind, dass tanzend durch die Reihen aller Parteien rauscht und den Kämpfern den Wahnsinn bringt. Unsinnige Selbstmordkommandos sind oft ein Zeichen Lujanns. Aber auch die vielen geistig und seelich Kranken, die eine Schlacht hinterläßt sind meist ein Opfer von Gurnors Kind geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Hrutor und Gurnor werden ganz ihrem Wesen entsprechend als Mensch mit 2 Köpfen (manchmal auch als Bären- und Hyänenkopf) und 4 Armen dargestellt. Die beiden Köpfe werden so dargestellt, dass sie sich nicht ins gegenseitige Antlitz sehen können. Dies symboliiert, dass beide mehr oder weniger Blind sind in Bezug auf die Machenschaften des anderen und jeder für sich werkelt.&lt;br /&gt;
Häufig behindern sie sich gegenseitig, worüber die Lebewesen Ezantohs wirklich froh sein können. Ständig ringen sie miteinander, jeder will die Oberhand über den Körper den sie beide bewohnen behalten. Allerdings gibt es auch Legenden, in denen es heisst, das beide kurzfristig zu einer Einigung kamen. Niemand kann erahnen zu welchen Taten sie Fähig sind, wenn sie vereint ans Werk gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie eine Welle wogte der Wahnsinn in ihren Gesichtern. Es schien als spränge er flink wie ein Wiesel von Kämpfer zu Kämpfer und keiner war gefreit davon. Mit grausen sehe ich noch heute das Schlachtfeld vor meinen Augen, wie sich Brüder die Schädel einschlugen und Feinde Seite an Seite gegen die eigenen Reihen wandten....&amp;quot; - ''Lodewig, Priester des Demosans''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vasse===&lt;br /&gt;
Beinamen: Herr der Selbstüberschätzung, Meister der Schadenfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Tier: Narzra (Lemminge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben: bunt schillernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Trunga der gnomische Narr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Wie Aves auch, ist Vasse auf dem Schlachtfeld zu finden, allerdings nicht als strahlender Anführer, sondern im Hintergrund. Vasse flüstert zum Beispiel den Anführern von Einheiten unsinnige Taktiken ins Ohr oder rät ihnen zu katastrophalen Aufstellungen. Schlachten, die unter dem Einfluss von Vasse stehen enden normalerweise in einem Desaster. Nirgends gibt es so viele Gefallene wie auf der Seite von Vasse. Er beeinflusst auch immer nur eine Seite, niemals beide.&lt;br /&gt;
Aber er ist nicht nur im Kampfgeschehen zu finden. Selbst im alltäglichen Leben ist man vor seinen Einflüsterungen nicht gefeiht. Wenn sterbliche Wesen sich wirklich seltsam Verhalten oder volligen Unsinn erzählen, geschieht das oft durch den Einfluss von Aves Gegenspieler. Auch Schadenfreude und das laben am Unglück anderer gehört zu Vasses Einflussbereich. So kommt es auch, dass das Sprichwort &amp;quot;Des einen Unglück ist des anderen Glück&amp;quot; nur sehr selten Positiv aufgefasst wird. Menschen die nach diesem Sprichwort leben sind Vasse verfallen, meist ohne es zu ahnen.&lt;br /&gt;
Trungar, sein Diener hingegen hat die Aufgabe die Irrgeleiteten bloß zu stellen und ihre Unzulänglichkeit breit zu treten. Meistens lockt er Unschuldige, deren Leumund untaldelig ist, durch Possen oder Neckerreien zum Schauplatz und lässt dann durch jene bezeugen, wie einfältig das Opfer von Vasse gehandelt hat. Manchmal tritt er aber auch selbst auf den Plan, je nachdem ob passende Zeugen in der Nähe sind oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vasse wird häufig als winziges Wesen auf der Schulter eines &amp;quot;Opfers&amp;quot; dargestellt, mit unpassenden Proportionen, dass sich zum Ohr neigt und leise auf es einspricht. Manchmal wird er auch nur als Hand dargestellt mit einem Kreuzstab, an dem Fäden hängen (Marionette).&lt;br /&gt;
Angeblich aber soll Vasse wie ein alter Mann in einer Gelehrtenrobe aussehen, mit weissem wallenden Bart und einem dicken Buch in der Hand, doch dies ist nicht bewiesen. Besonders die Zunft der Gelehrten wehrt sich gegen solche Behauptungen, würde dass doch ihren Berufstand in Verruf bringen.&lt;br /&gt;
Trungar sieht wie aus wie ein Gnom, der so schillernd Bunt gekleidet ist, dass es schon in den Augen schmerzt. Er lächelt immer, selbst wenn man ihm Schmerzen zufügt ist er dazu gezwungen und dies ist auch die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''.. und dann schickte er seltsamerweise die Schützen auf die linke Position, während der Quacksalber und der Priester ungeschützt vorne standen. Himbald, der Paladin wurde nach Hinten verwiesen, trotz seiner Proteste. Natürlich wurde die ganze Einheit aufgerieben, ich bin der einzige Überlebende. Meine Position war im Zentrum, ich hatte keinen Platz um meine Messerchen einzusetzen. Beinahe wäre ich auch drauf gegangen und ich hatte alles verloren was ich besaß. Daher sehe ich jetzt auch so Bunt aus.. musste mir auf dem Schlachtfeld Kleidungsstücke von den Gefallenen &amp;quot;ausborgen&amp;quot;, schließlich gibt es nicht viele in meiner Größe... eine Schande ist das....''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lodren===&lt;br /&gt;
Die Schmeichlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinamen: Herrin der Schmeichelei und der göttlichen Abkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Symbol: Giftschlange&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heilige Farben/Steine: Katzengold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Melron (schlechte Gaben, Engel in Schwarz mit gestutzten Flügeln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Lodrens Anhänger sind diejenigen, deren Aufgabe es ist die Gläubigen von Akbeth zu verwirren oder sogar von ihrem Gott zu entfernen. Ihnen ist jedes Mittel recht und sei es eine neue Gottheit die sie dafür einführen müssen. Sie bedienen sich hauptsächlich dem Mittel der Einschmeichlung, indem sie ihrem Opfer alles Mögliche versprechen und einen Teil als Anzahlung sogar organisieren (mit Hilfe Lodrens und ihrer Diener natürlich). Am häufigsten versprechen sie Macht, Gold oder sonstigen Besitz, weltliche Güter die leicht zu beschaffen sind. Aber ganz ihrem Symbol entsprechend ist alles &amp;quot;geschenkte&amp;quot; mit Gift versehen. So kann es sein, dass derjenige der sich Macht wünschte gerade mal einen Tag seine neue Position inne hat, am nächsten Tag stirbt und für immer das Recht auf das göttliche Paradies verwirkt hat.&lt;br /&gt;
Melron, der höchste Diener Lodrens wird als schwarzer Engel, teilweise mit gestutzten Flügeln, manchmal auch mit gebrochenen dargestellt. Er ist der Überbringer der Gaben bzw. Geschenke. Es obliegt ganz seiner Launen wie lange eines seiner Geschenke andauert. Einige Male hat er sich von schönen Damen bezirzen lassen und ihnen seine Geschenke ein ganzes Leben lang vermacht, denn gegenüber Schmeicheleien ist er nicht unempfänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Lodren wird normalerweise als Schlange dargestellt, die ihre Giftzähne ausgefahren hat und aus denen eine zähe Flüssigkeit tropft. Ihre Augen sind blicklos so als interesiere sie die Welt nicht, ausser um ihr Gift zu versrpühen und dabei ist es ihr egal in welche Richtung. Unter den Kindern Variabels ist sie diejenige, die innerhalb der Familie als Diplomatin auftritt wenn es zu Streitereien kommt (was nicht selten ist) und normalerweise beruhigt sie die Kontrahenten immer... zu ihrem Vorteil natürlich. In der Welt der Sterblichen agiert sie selten selbst, sondern überlässt die Arbeit ihren Anhängern und Melron. Nur bei wirklich wichtigen Persönlichkeiten lässt sie sich bereitwillig rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nein, ich habe ihn nicht umgebracht, das war dieser Schlangenmensch! Ich schwöre es!... Ja, ich wollte seinen Posten haben, schon seit langer Zeit, aber ich habe keine Hand an ihn gelegt.&amp;quot; &amp;quot;Wie erklärt ihr euch dann das Fläschen Gift, das ihr beim Alchimisten gekauft habt und man in eurem Haus gefunden hat?&amp;quot; &amp;quot;Ich habe kein Gift gekauft, man hat es mir untergejubelt!&amp;quot; &amp;quot;Soso, wie erklärt ihr, dass in der Hand des Toten ein Stück eures Ausgehrockes samt Knopf zu finden war? Dieser Knopf trägt euer Wappen und eure Insignien!&amp;quot; &amp;quot;Das weiss ich nicht, ich war nie bei ihm gewesen, so glaubt mir doch!&amp;quot; &amp;quot;Es hat eindeutig ein Kampf stattgefunden, krempelt bitte eure Ärmel hoch, damit wir sehen können ob ihr Kampfspuren tragt&amp;quot; &amp;quot;Natürlich.. hier.. wie ihr seht, kei... wie?...Ich verstehe das nicht!&amp;quot; Zwei Tage Später wurde Hillard von Dauenstein auf dem Marktplatz hingerichtet. Noch immer beteuerte er seine Unschuld, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vular===&lt;br /&gt;
Beinamen: Verbotene Frucht, Herr der Finsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere: Stechmücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farben/Steine: Schwarz, schwarzer Opal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diener: Tirundir (Der unfreiwillige Verräter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfluss: Vulars Einflussbereich ist recht groß, denn er kennt alle Geheimnisse und alles Verborgene. Er weiss alles und gibt sein Wissen auch gerne weiter, natürlich zu einem gewissen Preis. Leider neigt er dazu nicht alle Einzelheiten zu verraten, sodass ein verzerrtes Bild entsteht und häufig missinterpretiert wird. Wenn man nur die Hälfte der Wahrheit kennt, kann man sich kein klares Bild machen und dass ist genau die Absicht von Vular. Ganz anders sieht es bei denjenigen aus, die ihm verfallen sind. Jene werden mit Wissen förmlich erschlagen, sie sind seine Jäger die lohnende Opfer aufspüren und ihnen die frohe Kunde eines großen Gönners überbringen. Ist einmal das Interesse der Jäger geweckt, so gibt es kein Entkommen (Einzige ausnahme sind die Tempel der Götter). Vular kennt alle Verstecke und teilt sie seinen Anhängern bereitwillig mit. Alle seine Untergebenen können mit der Dunkelheit verschmelzen und sehen sogar in absoluter Finsternis.&lt;br /&gt;
Der Diener Tirundir war einstmals ein Opfer Vulars und schmachtet nun sein Dasein in den unfreiwilligen Diensten seines Herren. Auch ihm wurden nur Halbwahrheiten mitgeteilt worauf er die falsche Entscheidung traf und letztendlich für den Schattenkönig (den Diener Merchtis) verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung: Vular wird normalerweise als drei Augen in der Finsternis dargestellt, die weder leuchten noch Pupillen haben. Eine andere Variante ist die Darstellung einer Frucht, die noch nie auf Ezantoh gesehen wurde (zumindest natürlich gewachsen). Vular lässt sich nicht rufen, aber er erscheint ab und an in Albträumen und teilt auf diese Art und Weise sein verbotenes Wissen mit. Manchmal kündigt er somit auch seine Jäger an oder Tirundir.&lt;br /&gt;
Tirundir wird als trauriger Elf dargestellt, der geblendet wurde und einen Dolch im Herzen stecken hat. Während Vulars Anhänger neue Opfer jagen, ist Tirundirs Aufgabe besondere Wesen, egal ob Mensch, Elf oder Zwerg, zu Verrätern zu machen. Er flüstert ihnen Halbwahrheiten ins Ohr, reicht ihnen den Dolch des Verrats oder verleiht ihnen die Zunge eines geschickten Lügners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sillia, was hast du getan?&amp;quot; &amp;quot;Er hat seine gerechte Strafe bekommen, dieser Schuft! Und du wirst mit ihm gehen, mach dich bereit zu sterben.&amp;quot; &amp;quot;Silia, ich bitte dich hör mir zu, es ist nicht so wie du denkst&amp;quot; &amp;quot; Nicht so wie ich denke? Du stolzierst in meinem Hochzeitskleid mit meinem zukünftigen Bräutigam herum und sagst mir, dass ich blind bin? Du Hure, es wird mir ein Vergnügen sein dein Blut mit dem seinen zu vermengen&amp;quot;'' ..... Man fand Silia, die Tochter des Barons neben der Leiche ihres Zukünftigen und dessen Schwester. Erst als man sie darüber aufklärte, dass sie die Schwester getötet hatte schüttelte sie ihre Zufriedenheit ab und begann zu weinen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abbild von Rashon===&lt;br /&gt;
Leider konnten die Gelehrten über das Pendant zu Rashon noch keine befriedigenden Ergebnisse sammeln. Sobald uns dies gelungen ist, werden sie hier nachgereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Varyabe'els Kinder]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7860</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7860"/>
		<updated>2017-05-22T17:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Shaera */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber Eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.''&lt;br /&gt;
''Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil der Lion-Priester, welche als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevler erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines Nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller Schönen die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7859</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7859"/>
		<updated>2017-05-22T17:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Lion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber Eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.''&lt;br /&gt;
''Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil der Lion-Priester, welche als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit stehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevler erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines Nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7858</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7858"/>
		<updated>2017-05-22T17:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Lion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber Eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.''&lt;br /&gt;
''Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7857</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7857"/>
		<updated>2017-05-22T17:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Aves */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber Eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.''&lt;br /&gt;
''Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;''&lt;br /&gt;
''So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7856</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7856"/>
		<updated>2017-05-22T17:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Acres */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber Eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.&lt;br /&gt;
Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7855</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7855"/>
		<updated>2017-05-22T17:09:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Chasun */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich zu meinem Ziel leiten möge. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.&lt;br /&gt;
Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7854</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7854"/>
		<updated>2017-05-22T17:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Akbeth */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass sich Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich leiten möge an mein Ziel. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.&lt;br /&gt;
Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navi-Ezantohlogie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltenbeschreibung|Glaube]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Digioso</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7853</id>
		<title>Der Glaube an Akbeth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://world-of-dungeons.de/wiki/index.php?title=Der_Glaube_an_Akbeth&amp;diff=7853"/>
		<updated>2017-05-22T17:07:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digioso: /* Der Glaube */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Forenlink|[wiki: Der Glaube an Akbeth]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding: 3px; text-align: center; font-size:250%; line-height:175%;&amp;quot;&amp;gt;Der Glaube an Akbeth&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Der Glaube==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube an Akbeth und seine Familie ist die wohl größte Religion Ezantohs. Den Überlieferungen und heiligen Schriften nach erschien Akbeth zuerst dem Eylandsträfling &amp;quot;Selaimas&amp;quot; und zeigte ihm, dass alles auf Agia in Akbeth gründet und Gut und Böse in ihm seine Einheit finden. Selaimas schwor ihm Treue und predigte fortan die Worte des einzig Wahren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Besiedlung des Eylandes seinen Höhepunkt erreichte, wurden alle Nicht-Gläubigen und Gegner des demo-theokratischen Systems inhaftiert und auf das Festland (die heutige Westküste des Carossi-Imperiums) abgeschoben. Sie sollten für den Frevel an den Göttern bestraft werden und das gelobte Eyland nie wieder erblicken. Unter ihnen war auch Selaimas. Er führte die Sträflinge einige Jahre später in einen blutigen Aufstand gegen die abgestellten Truppen des Eylandes. Akbeth sah in den Verbannten sein erwähltes Volk, denn sie lehnten sich gegen die falschen Götter und ihre Handlanger auf und glaubten an ihn, den Allmächtigen. Tatsächlich aber waren sie die würdigsten ihrer Art, denn sie zweifelten an Falschem und glaubten an ihn, weswegen er ihnen in ihrem Kampf um Freiheit zur Seite stand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Verbannten konnten sich aus der Unterdrückung befreien und verbreiteten sich schnell auf Ezantoh (Nubal und Teile des heutigen Carossi-Imperiums). Sie stießen aber auch schnell an ihre ersten Grenzen: Die wilden Menschen der Wälder und Dschungel im Süden und die Elfen im Osten des Landes leisteten den Gläubigen Akbeths Widerstand. Über die Jahre hinweg wurden aber auch diese Grenzen erweitert, indem die bereits anwesenden Völker allmählich zurückgedrängt wurden. Einige Siedler verirrten sich auch weit in andere Landesteile, bis über den gesamten Kontinent hinweg Menschen zu finden waren. Doch sie waren zu verstreut und der Glaube an Akbeth wurde immer geringer, denn er konnte nicht mehr überall zugegen sein und ihnen Halt geben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So kam es, dass sich eines Tages &amp;quot;Sarisani&amp;quot; den Menschen zeigte. Der mächtigste Magier seiner Zeit erhob sich selbst zum Gott aller Menschen und nahm damit den Platz Akbeths ein. Er war greifbar und mächtig zugleich, so das Akbeths Einfluss immer weiter schwand und sich immer mehr Menschen auf die Seite Sarisanis schlugen. Akbeth entdeckte den Frevel und schickte seinen Racheboten &amp;quot;Kaldor&amp;quot; um die göttliche und einzigartige Ordnung wiederherzustellen. Die dunkle Seite des Gottes zeigte sich, und in einer der blutigsten Schlachten der Geschichte besiegte Kaldor den selbsternannten Gott und stellte den Glauben an Akbeth damit wieder her.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Menschen fortan den Glauben greifbarer zu machen übergab Kaldor dem herausragendsten Helden der Schlacht die niedergeschriebenen göttlichen Texte des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, dessen Original im Imperial-Tempel der Zweifaltigkeit zu Ak-Sidal liegt. Dieser Held mit Namen &amp;quot;Raldaron&amp;quot; gründete auf der Basis der göttlichen Ordnung daraufhin das erste Hochreich zu Ehren Akbeths und Erhalt der von Akbeth gewollten Zivilisation. Als erster Imperator stellte er auf Basis der göttlichen Regeln einen Rechtsstaat zusammen und legte die Religion als staatstragend fest. Es entstand ein Imperium, das Jahrhunderte überlebte und unter vielen Herrschern immer weiter aufblühte. Unter Imperator &amp;quot;Geraldim dem Auserwählten&amp;quot; wurde eine forcierte Expansionspolitik betrieben, welche das Reich allerdings innenpolitisch recht brüchig machte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Glaube stand weiterhin in oberster Instanz, doch wurde vor allem die Auslegung des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; der damaligen Regierung und Kirche vom Volk immer mehr angezweifelt, da es auch nicht öffentlich einzusehen war. Die Reformer zweifelten an der Alleinverherrlichung des Akbeth und sahen die Familie als Ganzes für die Schöpfung verantwortlich. Als das heilige Original des &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; entwendet wurde, führte dies das gesamtes Reich in einen Bürgerkrieg. Die Basis der Rechtsstaatlichkeit und der gottgegebenen Herrschaft fehlte. Tausende Akbeth-Priester machten sich auf die Suche nach dem Original, und sie fanden es auch - nach ihrer Auslegung. Doch die Reformer proklamierten ein anderes Original, welches den Weg zu ihnen gefunden haben sollte, als das einzig wahre &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot;, in dem klar die Familie des Akbeth als herrschend anzusehen war. Dieses differenzierte Original befindet sich heute im Reichstempel der Göttlichen Fügung zu Rabenfurth.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Bürgerkrieg entflammte nun zusätzlich ein Glaubenskrieg. Die alten Herrscher wollten ihre Macht nicht teilen, da sie nach ihrem Bild weiterhin akbethgegeben war. Ein langer Weg folgte, der das Ende des alten Hochreiches begründete. Der Einfall der Barbaren und Orks sowie die Vernichtung der restlichen kaiserlichen Streitkräfte besiegelten den Zusammenfall des Hochreichs.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es entstanden mehrere Staaten und zwei Auslegungen eines Glaubens, der ebenso zwiespältig zu sein scheint wie Akbeth selbst es ist. Die Carossi leben ganz nach dem alten Glauben ihrer Vorväter, der zwar die Götterfamilie als solche anerkennt, allerdings Akbeth als allein herrschend ansieht, worauf sich auch der weiterhin stark fanatische Glaube dieses Volkes begründet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dagegen steht das neue Bild der restlichen Gläubigen, die während der Bürger- und Glaubenskriege ihren Weg zu den Kindern und der Gemahlin des Akbeth gefunden hatten. Bei ihnen steht die Familie als Ganzes, mit Akbeth als allüberwachendem Vater, für die göttliche Ordnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis auf dieses Detail haben beide abgespaltenen Religionen dieselbe Basis, auch wenn der Streit über das wahre Original, und damit auch der kulturell-theologische Zwiespalt, weiterhin bestehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Entstehung der Welt==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Am Anfang der Zeit gab es nur den grenzenlosen Rausch der Ewigkeit, in dem Äonen der Stille vergingen. Eine Leere war es, in welcher nur die pure Essenz des Guten und des Bösen zugegen war. Doch aus diesen Essenzen entstand im Laufe der Zeiten unser Schöpfer - Akbeth, der zweigespaltene Herrscher alles Seins.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Er erwachte wie aus einem Schlaf, stellte den Anfang des Lebens und des Seins dar und alles, was er erblicken konnte, war die weite Leere des Rausches. Doch er sah seine Welt vor Augen und so begann er am ersten Tag, sich seine Sphäre zu schaffen, auf dass sein Domizil ewiglich über dem Antlitz seiner Schöpfung scheinen möge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nemargia, das Land der Götter, entstand, wo heute die ewige Halle des Lebens, der Weltenturm und die Götterfeste stehen. Die güldene Götterfeste als Sinnbild der Herrlichkeit und Ordnung sollte auf seine Schöpfung strahlen, und das tut sie bis zum heutigen Tage als unsere Sonne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''So nahm er am zweiten Tage den Platz auf seinem Thron ein und aus dem Rausch der Ewigkeit entstand am dritten Tage ein weiteres Wesen: Aiara folgte dem Schöpfer nach und sollte fortan seine Frau sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Aus seinen zwei Gestalten, dem Bösen und dem Gutem in ihm, schuf Akbeth seine Kinder. Aiara empfing diesen Segen und trug die Nachkommen aus, bis auf einen. Der Letztgeborene, der Frevelhafte, erblickte ohne Aiaras Hilfe das Licht der Welt und sollte fortan für Dinge stehen die das Gleichgewicht, welches Akbeth schuf und selbst darstellt, stören sollten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachdem die Söhne und Töchter am fünften Tage ihren Platz in der Götterfeste eingenommen hatten schuf Akbeth aus dem Fleisch &amp;quot;Chasuns&amp;quot; Agia, und ließ &amp;quot;Acres&amp;quot; diese unsere Welt mit erstem Leben füllen indem er ihn hieß, Pflanzen und Tiere aus seinem Blut zu formen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Anfang der Schöpfung war vollbracht, doch sie war nicht vollkommen: Es fehlten die Abbilder der Götter, welche diese Welt bewohnen sollten, und so schuf der Allmächtige diese Abbilder am siebten Tage aus seinem letzten vollkommenen Sohn &amp;quot;Rashon&amp;quot;. Das Werk war vollendet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Agia lag in seiner ganzen Pracht vor Akbeth, und er konnte auf seine Schöpfung blicken und befand sie für gelungen. In seiner unendlichen Gnade gab er uns dann den Willen und die Kraft zu überleben in seinem Namen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel I - Die Weltentstehung&amp;quot;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage entstand dann, wie schon beschrieben, der Glaube an Akbeth selbst (Carossi) und die gesamte Familie (Rabenfurth).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Nemargia, das Land der Götter==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Heimat der Götter befindet sich nach dem Glauben der Akbethanhänger als Sonne am Himmelszelt. Sie spendet Licht und Wärme am Tag und hinterlässt des Nachts nur das allüberwachende Titanauge, auch Mond genannt, um über die Schöpfung zu wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Paradies, das sich Akbeth erschuf, soll vollkommene Reinheit und Schönheit besitzen: eine unendlich weite Fläche, deren Ende mit dem bloßen Auge kaum erkennbar scheint und wo die unverdorbene Natur zu Hause ist. Alles gibt es im Überfluss und niemandem mangelt es an etwas.&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Tales, als das es gesehen wird, steht der alles überragende Weltenturm. In ihm soll sich das Weltengesetz, welches Akbeth selbst verfasst hat, befinden. Dieses Gesetz spiegelt alles wieder was wir kennen: Das Zusammenspiel von Gut und Böse, die Anziehungskraft Agias und das Sphärenkonstrukt, das unsere Welt von anderen Welten der Schöpfung trennt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um den Turm sind als Hexagramm die 6 Türme der Elemente angeordnet, in denen die Grundessenz eines jeden Elementes von einem Elementarherren bewacht wird. Diese Grundessenzen sind eng mit dem Weltengesetz verwoben und bieten einen Schutz gegen fremde Mächte. Sollte das Band der Elemente allerdings gebrochen und damit das Gesetz verunreinigt oder zerstört werden, zerfällt das Werk Akbeths und der Rausch der Ewigkeit wird wiederkehren, so die Prophezeiung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denn im Turm selbst soll sich das Tor zum Rausch der Ewigkeit befinden, welches im Einklang mit dem Zeitenrad jeden Augenblick auf Agia regelt und einst alles verschlingen wird, wenn dieser Ablauf erschüttert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inmitten einer blühend grünen Weide befindet sich die Halle des Lebens, in deren Mitte der Brunnen der Schöpfung steht. In ihm wirkt das Wasser des Lebens, welches unsere Existenz erst ermöglicht. Dieses Wasser ist ein Teil Rashons, der somit uns das Leben schenken und entreißen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Halle ist der Beginn und das Ende. Wann immer eine Seele nach Agia geschickt wird, so kommt sie direkt aus dieser Halle, wird in den Brunnen getaucht und begründet damit ein neues Leben. Ist dieses Leben zu Ende, fährt die Seele wieder hinauf und entsteigt dem Brunnen, auf dass Rashon prüfe, ob sie frei von Frevel sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sollte sie die Prüfung nicht bestehen, so wird sie verstoßen, denn nur absolute Reinheit darf im Paradies den Rausch der Ewigkeit genießen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nähe des Weltenturmes ragt die goldene Götterfeste empor, die auf einem Hügel aus purem Marmor thront. In der Festung selbst stehen der Weltenthron und die Familientafel, an der die Götter tagen und beraten. In der Mitte der Tafel ist das allsehende Titanauge eingefasst, mit dem die Götter die Welt überblicken können. Ein weiterer Bestandteil, so die Erzählung, ist das Zimmer des Zwiespaltes, wo Akbeth in sich selbst und in seiner Schöpfung die Ordnung von Gut und Böse aufrechterhält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nemargia ist aber, wie schon gesagt, nicht nur Sitz der Götter sondern auch Heimat der göttergefälligen Seelen. Einem Sterblichen ist der Zutritt zur heiligen Sphäre zwar verwehrt, doch sollte er sein Leben frei von Frevel beendet haben, so wird seiner unsterblichen Seele durch die Halle des Lebens Einlass gewährt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Nur wenn dein Leben frei von Frevel ist, sollst du zurückkehren, einen Blick auf das Paradies werfen können und den Rausch der Ewigkeit im Überfluss genießen...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=font-size:75%&amp;gt;Auszug aus dem &amp;quot;Buch Akbeth - Kapitel III - Die Gebote&amp;quot;''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Götterfamilie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz aller Unterschiede in der göttlichen Ordnung kennen beide Auslegungen die Götterfamilie als Ganzes. Hier findet ihr nur eine Kurzbeschreibung der Götter. Wenn ihr die jeweilige Buchseite aufschlagt, kommt ihr zur ausführlichen Beschreibung des jeweiligen Glaubens an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akbeth===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Göttervater''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Schöpfer des Seins, Der Dualit, Das Zweigeteilte Wesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Dualaar, der zweiköpfige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Gold, Rotgold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Topas, Diamant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Adler, Ewigkeitsstern, Das Zweigestirn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Ausgewogenheit von Gut und Böse aufrechterhalten, den Glauben verkünden und verbreiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Gildarad von Ak-Sidal, Feragorn zu Rabenfurth, Selaimas der Prophet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kaldor - Rachebote Akbeths, Imiagon - der heilige Adler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Ak-Sidal (Haupttempel der Carossi), Rabenfurth (Haupttempel der Grenzlande), Tiefenfels (Tempel der Macht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester und Streiter der Akbethkirche gelten als persönlich auserwählt und genießen selbst gegenüber weltlichen Autoritäten absolute Immunität. Sie sind oberste Instanz in Glaubensfragen und in der Gerichtsbarkeit der Religion selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einfluss auf die Politik selbst ist unterschiedlich: Im Carossi-Imperium stellt der Hohepriester gleichzeitig den Herrscher dar und ist somit die weltliche und geistliche oberste Instanz. In anderen Gebieten dagegen gilt der Hohepriester (die höchste Autorität ist der Hohepriester Rabenfurths) lediglich als gottgesandter Ratgeber. Er hat über die Erfüllung der Aufgaben der Vertreter der anderen Kirchen zu wachen, aber solange es nicht die Kirche selbst betrifft, ist es ihm nicht gestattet, Recht zu sprechen oder Weisungen zu erteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Akbeth gilt als Ursprung der Welt. Er hat die Welt, wie wir sie kennen, erschaffen und im Laufe der Zeit seinen Kindern Aufgaben übertragen, über welche sie zu wachen haben (Rabenfurther Ritus).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Göttervater selbst wird als männliche, menschenähnliche Gestalt dargestellt, allerdings hat er zwei Oberkörper, die an der Hüfte zusammengewachsen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Akbeth selbst ist, nach dem Glauben der Menschen, eine Person, aber seine Entscheidungen oder auch Erscheinungen werden als sehr unterschiedlich überliefert. Viele vertreten daher die Meinung, dass Akbeths Zwiespalt von Gut und Böse sich in seiner Gestalt widerspiegelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Göttervater ist er Herrscher Nemargias und sitzt gerne auf seinem Weltenthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So höre meine Worte, Frevler: Ich bin der Herr über diese Welt. Mein Wort sei dein Befehl, deine Aufgabe. Zweifelst du, wird mein Zorn dich treffen. Scheiterst du, wird meine Rache dich treffen. Bist du allerdings erfolgreich oder stirbst du ehrenvoll bei der Erfüllung deiner Aufgabe, werde ich dir Einlass nach Nemargia gewähren ...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aiara===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Mutter der Schöpfung''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Ehe, der Freundschaft und der Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Storch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Braun, Hellblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Bernstein, Mondstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Storch, Lorbeerzweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Hüter der Familie und der Gastfreundschaft, Eheschließung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Die heilige Mutter Kelia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Friedensbote Sepheron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tiefenfels (Der Friedenstempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Aiarakirche sind wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Sie segnen jede gewollte Eheschließung vor den Augen der Götter. Ohne den Segen ist eine Eheschließung rechtlich nicht bindend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zeremoniell kann zwar auch von anderen Priestern durchgeführt werden, doch um die Bindung zu beschließen, ist der Segen unabdingbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren gelten die Tempel Aiaras als Zuflucht für alle Hilfesuchenden. Ihre Priester sind sozusagen das Gewissen der Gesellschaft und Mittelpunkt aller sozialen Arbeit. Sie zählen als Sinnbilder an Tugend, Ehrfürchtigkeit und Hilfsbereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aiara ist ebenso wie Akbeth aus dem Rausch der Ewigkeit entstanden und steht als Sinnbild für die Göttermutter. Sie hat die Kinder Akbeths empfangen und ausgetragen. In jedem Kind steckt ein Teil von ihr, der die Ausgeglichenheit von Gut und Böse garantieren soll. Sie selbst ist der ruhende Pol, der auch Einfluss auf den Göttervater selbst hat - der wohl einzige Einflusspunkt des Zweigespaltenen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wird als wunderschöne junge Frau überliefert und dargestellt, die für häusliche Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Familie sorgt. Ihr angestammter Platz ist neben ihrem Mann auf dem Weltenthron.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erscheinungen wurden meistens bei sehr gottgefälligen Verbindungen und besonders sozialen Diensten, wo die Göttin dem jeweiligen Helfer persönlich gedankt haben soll, vermeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Möge die heilige Familie und die Mutter der Mütter über eure Ehe wachen und euer Leben als Familie segnen, euch reichlichen Nachwuchs gewähren und euer Glück vollenden. Im Namen der Götter und der Göttin der Ehe ernenne ich euch hiermit Kraft meines Amtes zu Mann und Frau.&lt;br /&gt;
''Ihr dürft nun euer gemeinsames Leben mit dem heiligen Kuss der Treue besiegeln. Aiara sei gepriesen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Chasun===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Erste''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin der Elemente, Agias schützende Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Delphin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Blau, Dunkelblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Lapis Lazuli, Aquamarin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Delphin, die Elementarkette&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Seefahrt, Schutz Agias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Jesala von Nubal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Kerseron der lebendige Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Elementarzitadelle von Gosh-Wa-Der, Erztempel der Chasun in Valeron&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Priester der Chasunkirche gelten als sehr natur- und (speziell) wasserverbunden. Sie segnen das Trinkwasser und reinigen es nach göttlichen Ritualen für spezielle Feste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in Hafenstädten ist ihr Einfluss sehr groß, da man den Zorn Chasuns ungern auf sich ziehen möchte. Man wiegt die Göttin gerne in Zufriedenheit, um Stürmen zu trotzen und Seefahrern eine sichere Überfahrt zu garantieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Bauern schwören auf einen Chasunsegen für ihre Ernte, da der Boden Agias dem &amp;quot;Buch Akbeth&amp;quot; nach aus dem Körper der Herrin der Elemente stammen soll. Helden über ganz Ezantoh verteilt beten zu Chasun, um die Elemente auf der Wanderschaft milde zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Chasun ist die erste unter Akbeths Kindern. Ihr Körper soll es sein, aus dem Akbeth Ezantoh formte. Sie umgibt uns alle, sie ist die Luft, das Wasser und die Erde. Sie wird als durchsichtige Erscheinung in den Elementen überliefert, die nur schemenhaft zu erkennen sei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als eingesetzte Herrin über die Elemente ist sie für das Wirken und die Ordnung jener zuständig. Alles, was die Welt zusammenhält, ist ihr Werk und ihre Aufgabe. Ihre alleinige Sphäre ist das Meer, weshalb auch die meisten Seefahrer ausschließlich ihr Gefolgschaft schwören, damit sie über sie wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Sie sei die Herrin über mein Leben, wenn ich dieses Meer überquere, ich gebe mich in ihre Hand, auf dass sie mich leiten möge an mein Ziel. Hier ist nur sie, und sie wird beurteilen, ob ich würdig bin, ein weiteres Mal ihren Boden unter meinen Füßen zu spüren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Acres===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wilde''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr der Tiere und Pflanzen, Heiliger der Jagd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Bär, Eisbär&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grün, Eisblau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Spinell, Saphir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Der große Bär, Der unendliche Pfeil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Jagd, Schutz von Acres Kreaturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Silvanas, Schatten des Waldes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal-San-Dur, der Rächer der Wälder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Erztempel in Tural&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Jeder gläubige Jäger, der sich auf den Weg in die Wildnis macht um sein Überleben zu sichern, wird dies nicht ohne den Segen eines Acres-Jüngers tun, denn dieser Sohn Akbeths ist es, der als Herr über die Wälder gilt. Acres-Jünger und -Priester sind sehr zurückgezogen. Es gibt kaum große Tempel. In den Wäldern, wo sie über die Geschenke des heiligen Jägers wachen, sind sie oft anzutreffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den wilden Gebieten Ezantohs sind sie zugegen und genießen auch nur dort uneingeschränkte Befugnis. Sie sind eher ruhig und sehr selbstsicher. Sie hören immer sehr genau zu, auch wenn sie nichts zu sagen pflegen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille und Einsamkeit ist für einen Acres-Jünger nichts Fremdes, doch es ist seine Welt, welche er geschworen hat zu bewachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Acres, der erste Sohn, soll die Gestalt eines Waldschrates haben: nicht sonderlich groß, aber eins mit der Natur. So soll er über Äonen die Wälder gepflanzt und auf Chasuns nacktem Antlitz alle Arten von Pflanzen erschaffen haben. Doch auch die Tiere, welchen wir begegnen, sind sein Werk. Aus seinem Fleisch sollen sie entstanden und mit seinem Blut erweckt worden sein, auf dass sie uns dienen und ernähren mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist der Wald, die Schönheit der grünen Wiesen und die unerschlossene Wildnis.&lt;br /&gt;
Jedes Wesen der Natur ist ein Teil des Acres und jeder Teil, den er uns überlässt, ist ein Geschenk. So ist alles, was nicht dem Überleben dient, ein Frevel an seiner Schenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Acres ließ wilde Pflanzen aus dem Boden sprießen wo vorher nichts zu sehen war. Er schuf wilde Kreaturen aus dem Lehm seiner Wildnis und träufelte das Wasser seines Lebens auf seine Kreaturen auf das sie uns helfen mögen zu existieren.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Demosan und Noran===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Zwillinge''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Kämpfer der Götter, Herren des Krieges und der Schlachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Tiere:''' Tiger (Demosan), Panther (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Rot, Blutrot (Demosan), Goldgelb (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Opal, Tigerauge (Demosan), Siderit, Karneol (Noran)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Axt und Schwert (gekreuzt), Tiger und Panther (vereint)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Segnen der Krieger vor einer Schlacht, Verteidigung des Glaubens, Einhaltung der Ehre im Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Raldaron von Ak-Sidal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Baserias und Kedar, Schoßhunde der Zwillinge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Die Zwillingskathedrale in Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Der Glauben an die Zwillinge ist in zwei Lager gespalten: Es gibt sowohl Demosan- als auch Noran-Priester, die aber immer gemeinsam den Segen auf den Schlachtfeldern verteilen, denn man braucht beide, um im Kampf vollkommen zu sein, so die Priester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Streiter der Kirchen stehen immer an vorderster Front, wenn es um die Verteidigung des Glaubens geht, und treten nie zurück, sollte die dunkle Bedrohung auch noch so groß sein. Während eines Zweikampfes und einer Schlacht achten sie genau auf die Einhaltung der göttlichen Regeln für ein solches Ereignis, sei es nun unter Menschen allgemein oder auch wenn verschiedene Völker aufeinander treffen. Denn auch Elfen und Zwerge sind Wesen, die von Akbeth akzeptiert werden, und auch für sie gelten diese Rechte, was auch immer diese Völker selbst glauben mögen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das allgemeine Kriegsrecht, Etikette und Ehre im Kampf beruht auf göttlichem Gesetz und ist somit bindend. Nach seiner Auslegung kann vor den Streitern und Priestern der Zwillinge geklagt, und nach dem Gesetz auch geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Die Zwillinge, die wie Tag und Nacht das Wesen des Akbeth widerspiegeln. Demosan, mit einnehmendem Wesen und feuriger Gestalt, der aufbrausende und unbeherrschte Zerstörer. Neben ihm beschert sein Zwilling Noran in eisiger Form, mit kalter Präzision und mehr Besonnenheit das genaue Gegenteil, ist aber doch nur Teil eines Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Sphäre ist das Schlachtfeld, der Kampf und jede Arena in der ein Gläubiger sein Blut vergießt. Zusammen sind sie stark, auch wenn sie sich einzeln unterscheiden mögen. In ihrem Namen wurden schon viele Schlachten geschlagen, doch es heißt, nur der siegt, dem beide wohl gesonnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So zieht ein Sturm auf, erst eisig kalt, dann warm wie in der Wüste. Sie sind es, die das Schlachtfeld betreten. Eine blutrote Akbethscheibe vor dem kalten, eisblauen Antlitz des Himmels. Der Sturm wird heftiger und das Horn zum Angriff erklingt...&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Aves===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der General''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Führer der göttlichen Streitmacht, Herr der Schmiede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Grau, Blaugrau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Gwindel, Jade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Das Banner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Göttliche Schmiedekunst, Kriegskunst und Taktik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Kain La Vey I., erster Reichsritter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Simaldar, der Heilige Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der göttlichen Führung zu Falkenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Aves-Priester bzw. Streiter gelten als geborene Anführer. Sie nutzen die gottgegebene taktische Überlegenheit aus, um ihrer Partei zum Sieg zu verhelfen. Viele hohe Militärs vertrauen auf den Segen eines Aves-Priesters um sich selbst im Amt bestätigt zu sehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meist stellen die Priester ihre Jünger bei einem gottgewollten Manöver auf die Probe, um zu sehen, ob diese würdig sind eine Armee zu führen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie sind auch die Schmiede der göttlichen Klingen, Hämmer und Rüstungen. Allein der Segen des Aves vermag es, den Stahl schärfer, härter und widerstandsfähiger zu machen als alles andere.&lt;br /&gt;
Aves wurde von Chasun die Obhut über das Erz übertragen, nachdem er das Wissen des Schmiedens an die Menschen weitergegeben hatte, und talentierte Schmiede gelten als vom Funken von Aves' Esse gesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Aves wird als fünf Meter großer Hüne in strahlender Rüstung und mit leuchtendem Schmiedehammer geschildert. Er gilt als Anführer der göttlichen Streitmacht, die schon mehr als einmal das Böse von Ezantoh fegen musste. In ihm spiegeln sich Mut und Überlegenheit wider.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ist ebenso als Herr des Erzes bekannt und gilt als Überbringer des Wissens um die Schmiedekunst. Jeder Stahl ist ein Werk seiner Gnade und soll dem Schutze der Menschen dienen, bis er die göttliche Streitmacht aussenden kann, um ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;So war es der Wille Akbeth', dass die Frevler gepeinigt und das Böse zerschlagen werde. Doch die Menschen hatten nicht die Kraft, diese Aufgabe alleine zu erfüllen, und der Untergang seiner Geschöpfe schien nahe. Doch dann führte Akbeths Sohn die Heerschar der Götter in die Schlacht.&lt;br /&gt;
Aves zog aus mit den Zwillingen das Böse zu bekämpfen und das Antlitz Ezantohs von allem Frevel zu befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So vergingen Äonen über Äonen und noch immer dauerte die Schlacht an. Auch heute tobt sie noch, wenn auch nicht mehr sichtbar wie damals.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===[[Lion]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Richter''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr des Handels und Bewahrer des göttlichen Rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Löwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Silber, Dunkelsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliger Stein:''' Elbait, Achat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Waage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Bestrafung von Götterfrevel, Segnung von Handel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Pelsirios, der Gerechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Uczar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Gerechtigkeit zu Tiefenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Lion-Priester sind weltliche Richter, urteilen allerdings nur bei Vergehen gegen die göttlichen Gebote. Im Zweifelsfalle steht ein Lionurteil allerdings stets über dem eines normalen Richters.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in normalen Lebensfragen, gerade in solchen des Handels, vertraut das Volk auf das Urteil des Lion-Priesters, der als Inbegriff für Ehrlichkeit und Gerechtigkeit steht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass gerade Diplomaten gerne den Segen des Lion bei ihren Aufgaben ihr eigen wissen möchten. Er soll sie mit Weisheit und Fingerspitzengefühl segnen um stets eine für alle Beteiligten friedliche Lösung zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Lion, der Richter und Gebieter der Gebote. Das alles bewachende Auge, die alles hörenden Ohren. Er wird als ein in eine Tunika gehüllter Mann mit langem weißem Bart dargestellt. Er ist es, der die Frevel erkennt und der ihre Strafe anordnet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo immer gegen die Gebote verstoßen wird, tritt das göttliche Gericht zusammen und entscheidet über das Leben und die Seele des Sünders.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts bleibt ungesehen, nichts soll ungeahndet bleiben. Das Gesetz der Götter steht über dem weltlichen und daran hat sich jeder zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Mit dem Schlag des Hammers erwachte ich aus meinem Traum. Ich hatte Frevel begangen und im Schlaf, in der Ruhe, wurde ich zu Lion zitiert. Ich hatte gegen die göttliche Ordnung verstoßen indem ich das Weib meines nächsten begehrte und liebte. So standen wir beide vor Lion und empfingen unsere Strafe.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beide werden wir unsere Erstgeborenen verlieren, um einzusehen, dass ein Augenblick der Sünde das weitere glückliche Leben kosten kann. Begierde ist eine Sünde, wenn man dafür die Ordnung und die Tugend vergisst. Auch Aiara wird uns hier nicht helfen können.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Merchti]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die Verborgene''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Hüterin des Wissens, Herrin der Reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Fuchs, Falke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' weiß, elfenbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Amiant, Smaragd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Fuchs, Weisheitsstern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Schutz von Reisenden, Bewahren von Wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Eron der Listige und Nore der Weise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Schattenkönig Selias&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Goldtempel von Nubal und der Tempel des Wissens in Rabenfurth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Viele Merchti-Priester sind nebenbei noch weise Gelehrte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Ihre Haut schien aus reinem Elfenbein und ihr langes Haar aus reinem Gold zu sein. Große Flügel, so weiß wie Schnee, ragten aus ihren Schultern. Sie trug robuste Reisekleidung, einen abgetragenen Reisemantel, einen breitkrempigen Hut und Wanderstiefel, die schon viele Meilen gesehen hatten. In ihren Händen hielt sie eine Kugel in Form eines zum Schlafen eingerollten Fuchses, welche so alt wie die Zeit zu sein schien und an ihrem Hals trug sie eine Halskette in Form eines Falken aus Smaragd.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Rashon===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Kreislauf''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herr über Tod und Leben, die Gesundheit und die Ruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Rabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farben:''' Schwarz, Schwarzsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Quarz, Amethyst, Pyrit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbild:''' Die Lotosblüte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Behüter des Lebens und des Todes, Segnung und Bestattung von Toten, Totenwache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Keras, der Wanderer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Bal, der Todbringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel des Todes in Tilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Die Rashon-Priester sind die Wächter über die restliche menschliche Gestalt der Toten, während die Seelen der Verstorbenen in der Seelenmühle oder Nemargia weiterexistieren.&lt;br /&gt;
Jede Geburt wird von einem Rashon-Priester gesegnet und der Name des Kindes in das Buch des Lebens eines jeden Tempels eingetragen, auf dass dieses Leben verzeichnet sei und frei von Frevel auch Ezantoh wieder verlassen möge. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Tempel des Rashon ist stets ein Ort der Ruhe, der Meditation und Erholung. So Rashon gewillt ist, ist es auch ihm zu verdanken wenn eine Krankheit bekämpft werden kann und damit die gottgegebene Strafe abgebüßt ist. Viele Heilkundige beten zu Rashon und hoffen auf den Segen der Priester, denn alle Menschen sind Geschöpfe, die nach seinem Vorbild entstanden sind, welche der Heilung bedürfen und er ist der einzige, der über das Ende eines jeden von uns entscheiden darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Rashon wird als wabernde Gestalt in der Dunkelheit beschrieben, mit grellen, rot leuchtenden Augen und tiefer Stimme. Er soll es sein, aus dem die Menschen entstanden sind. Er gibt das Leben, und nur er vermag es einem wieder zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Sphäre ist die ewige Ruhe, die Dunkelheit und der Brunnen des Lebens. Er entscheidet als erster, ob eine Seele würdig ist die Heiligen Hallen Nemargias zu betreten. Das gesamte Leben eines Sterblichen spiegelt sich in der Seele eines jeden wieder, wenn diese vor Rashon erscheint und in den Brunnen des Lebens blickt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch die Ruhe und Erholung sind seine Gaben, die er uns schenkt und dem Leben auferlegt.&lt;br /&gt;
Jede Krankheit gilt als Fluch des Rashon über die Menschheit für Frevel an der göttlichen Ordnung. Sollten seine Gebote oder die seiner Brüder und Schwestern gebrochen werden, so sorgt er dafür, dass dieses bestraft wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch der Herr über Tod und Leben kennt Milde, und wie immer Lion sich entscheidet: Ein Segen Rashons kann auch ein Urteil Lions lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Schlacht war bitterlich und um mich herum war nur noch die Finsternis, als plötzlich eine wabernde Gestalt, wirklich und unwirklich zur gleichen Zeit, mich anblickte. Tief in ein rotes Meer aus Qualen und Schmerz schaute ich, doch, so schien es, war meine Zeit noch nicht gekommen und ich erwachte schweißgebadet auf dem blutgetränkten Schlachtfeld wo ich zusammengebrochen war.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Shaera===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Schöne''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beinamen:''' Herrin über die Liebe, die göttliche Ekstase, den ewigen Rausch des Weines und der Feste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heiliges Tier:''' Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Farbe:''' Orange, Hellrot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige Steine:''' Hämatit, Rubin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sternbilder:''' Stute, Götter-Rose&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufgaben der Kirche:''' Vermittlung/Schenkung von Leidenschaft, Genuss und Einklang von Körper und Geist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heilige:''' Aseria, die Wilde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Diener:''' Die weiße Stute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtige Tempel:''' Tempel der Liebe in Helassingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Einfluss:''' Shaera-Priester sind stets von ihrer Göttin mit scheinbar unendlicher Schönheit gesegnet. Sie predigen Lust und Freiheit, sich dem Leben hinzugeben und es zu genießen, solange es andauert. Sie sind überall anzutreffen, wo Menschen es verstehen, zu feiern und zu lieben.&lt;br /&gt;
Die berauschendsten Feiern sind ihr gewidmet und wann immer ein großes Fest aus weltlichem Grund geplant ist, wird der Gastgeber um ihren Segen bitten. Auch um die Lust zu steigern geben Paare sich gerne im Namen der Göttin ihrer Liebe hin.&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss ist daher etwas gesondert zu betrachten, weil niemand gerne den Zorn dieser Göttin spüren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beschreibung:''' Shaera ist die personifizierte Schönheit, die auch schon auf Agia ihrer persönlichen Lust nachgegangen sein soll. Wann immer von ihr geredet wird, ist von der Schönsten aller die Rede. Sie ist mit den Menschen sehr verbunden und hält sie dazu an, einfach zu leben und zu genießen, denn dieser Genuss und die Erinnerung daran ist ihnen nie zu nehmen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie segnet die Paare, die sich in ihrem Namen lieben, und so sind schon des Öfteren auch unfruchtbare Paare zum ersehnten Kinderwunsch gekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Meer der Rosen in Nemargia ist ihre Sphäre, ihr Zufluchtsort, wo der Liebe des Paradieses gefrönt wird und werden darf - göttliche Ekstase in einem immer wiederkehrenden Rausch der Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Liebe ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann, Ekstase ein Gefühl, das man nur erleben kann und der Rausch ein Gefühl, welches niemand missen möchte. So feiere und finde die Schönheit des Lebens in dir selbst. Gönne dir das Privileg, sterblich zu sein.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Digioso</name></author>
		
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